Erste Einigungen zum Schutz gegen Kindesmißbrauch

Foto: S.Hainz/pixelio.deUm Kindesmißbrauch vorzubeugen, sollen alle Einrichtungen, „in denen eine bestimmte Nähe zwischen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen besteht“, künftig eine regelmäßig erstellte Gefährdungsanalyse vorlegen. Nur dann würde es in Zukunft Gelder vom Staat geben. Darauf einigte sich die Arbeitsgruppe Prävention des Runden Tisches gegen Kindesmißbrauch unter Leitung von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU). 

Zudem soll ein Ansprechpartner für die Betroffenen benannt werden, der allgemein bekannt sei und problemlos jederzeit angesprochen werden könne. „So, wie es klar ist, wie man sich verhält, wenn es brennt, so muss auch klar sein, an wen man sich wendet, wenn es solche Vorfälle gibt“, erklärte die Familienministerin die geplante Neureglung.

Lehrer und Erzieher sollen sich darüber hinaus regelmäßig mit dem Thema Kindesmißbrauch, beispielsweise bei Fortbildungen oder Gesprächen mit den Kindern, beschäftigen.

Quelle: Tagesspiegel

(Foto: S.Hainz/pixelio.de)

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