Gesinnungsprüfung für Kitas

Foto: Paul Marx/pixelio.deKünftig müssen alle Erziehungseinrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern mit einer persönlichen Erklärung nachweisen, daß sie und ihre Mitarbeiter auf dem Boden der Verfassung stehen. Mit diesem „Kita-Erlaß“ will Sozialministerin Manuela Schwesig (SPD) eine Unterwanderung der Kindertageseinrichtungen durch Rechtsextreme verhindern. Sie treibe „die Sorge um, Rechtsextreme könnten Träger von Kindergärten werden“, so Schwesig in der OSTSEE-ZEITUNG.

Wer die Selbsterklärung verweigert, soll in Zukunft keine Erlaubnis mehr für den Betrieb einer Kita erhalten.

Im Bund unterstützt man die Idee. So erklärte zum Beispiel die familienpolitische Sprecherin der Bundes-Union, Dorothee Bär (CSU), im Handelsblatt-Online: „Wenn einzelne Bundesländer von der Konkretisierung der Bundesvorschriften Gebrauch machen – vor allem dort, wo Unterwanderungsbestrebungen offensichtlich geworden sind“, sei dies zu begrüßen.

Auch Miriam Gruß, die familienpolitische Sprecherin der FDP, steht zu dem Vorstoß der Sozialministerin von Mecklenburg-Vorpommern. „Wir müssen alles tun, um Kinder vor extremen Gedankengut zu schützen. Andere Bundesländer sollten deshalb prüfen, ob sie dem Vorbild Mecklenburg-Vorpommerns folgen.“ Gruß schlug zudem vor, den Gesinnungstext auch auf andere Bereiche, in denen Kinder und Jugendliche von Erwachsenen begleitet werden, auszuweiten.

Quellen: Ostsee-Zeitung und Handelsblatt

(Foto: Paul Marx/pixelio.de)

http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/gesinnungstest-bundesweiter-erlass-soll-rechtsextreme-erzieher-verhindern;2625276Gesinnungsprüfung für Kitas

Künftig müssen alle Erziehungseinrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern mit einer persönlichen Erklärung nachweisen, daß sie und ihre Mitarbeiter auf dem Boden der Verfassung stehen. Mit diesem „Kita-Erlaß“ will Sozialministerin Manuela Schwesig (SPD) eine Unterwanderung der Kindertageseinrichtungen durch Rechtsextreme verhindern. Sie treibe „die Sorge um, Rechtsextreme könnten Träger von Kindergärten werden“, so Schwesig in der OSTSEE-ZEITUNG.
Wer die Selbsterklärung verweigert, soll in Zukunft keine Erlaubnis mehr für den Betrieb einer Kita erhalten.
Im Bund unterstützt man die Idee. So erklärte zum Beispiel die familienpolitische Sprecherin der Bundes-Union, Dorothee Bär (CSU), im Handelsblatt-Online: „Wenn einzelne Bundesländer von der Konkretisierung der Bundesvorschriften Gebrauch machen – vor allem dort, wo Unterwanderungsbestrebungen offensichtlich geworden sind“, sei dies zu begrüßen. Auch Miriam Gruß, die familienpolitische Sprecherin der FDP, steht zu dem Vorstoß der Sozialministerin von Mecklenburg-Vorpommern. „Wir müssen alles tun, um Kinder vor extremen Gedankengut zu schützen. Andere Bundesländer sollten deshalb prüfen, ob sie dem Vorbild Mecklenburg-Vorpommerns folgen.“ Gruß schlug zudem vor, den Gesinnungstext auch auf andere Bereiche, in denen Kinder und Jugendliche von Erwachsenen begleitet werden, auszuweiten.
Quellen: Ostsee-Zeitung und Handelsblatt
http://www.ostsee-zeitung.de/nachrichten/mv/index_artikel_komplett.phtml?SID=063e3e2b76c4dd55723f513113ff6132&param=news&id=2842173
http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/gesinnungstest-bundesweiter-erlass-soll-rechtsextreme-erzieher-verhindern;2625276

Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterPin on PinterestShare on LinkedInShare on TumblrEmail this to someone

Kommentare

Kommentar schreiben