CDU-Politiker fordern soziales Pflichtjahr

Der scheidende Ministerpräsident von Hessen, Roland Koch (CDU), und der saarländische Ministerpräsident, Peter Müller, fordern für den Fall der Aussetzung von Wehrpflicht und Zivildienst ein verpflichtendes soziales Jahr für junge Menschen. Familienministerin Schröder sprach dagegen von einem freiwilligen Dienst für alle Bürger. Die Gesellschaft werde ärmer, „wenn junge Menschen vor jeder Art von Herausforderungen, etwas für die Gesellschaft zu tun, verschont bleiben“, so Koch in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.
Auch Peter Müller sieht die heranwachsende Generation in der Pflicht. Junge Menschen sollten sich „für das Gemeinwesen für eine begrenzten Zeitraum zur Verfügung stellen“, fordert Müller.
Kristina Schröder äußerte diesbezüglich verfassungs- und europarechtliche Bedenken. Ein soziales Pflichtjahr würde „einen riesigen Eingriff in die Freiheit eines jungen Menschen“ bedeuten.
Quelle: Süddeutsche Zeitung

Foto: Uta Herbert/pixelio.deDie Ministerpräsidenten von Hessen und dem Saarland, Roland Koch und Peter Müller (CDU), fordern für den Fall der Aussetzung von Wehrpflicht und Zivildienst ein verpflichtendes soziales Jahr für junge Menschen. Die Gesellschaft werde ärmer, „wenn junge Menschen vor jeder Art von Herausforderungen, etwas für die Gesellschaft zu tun, verschont bleiben“, so Koch in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Familienministerin Schröder sprach dagegen von einem freiwilligen Dienst für alle Bürger.

Auch Peter Müller sieht die heranwachsende Generation in der Pflicht. Junge Menschen sollten sich „für das Gemeinwesen für eine begrenzten Zeitraum zur Verfügung stellen“, fordert Müller.

Kristina Schröder äußerte diesbezüglich verfassungs- und europarechtliche Bedenken. Ein soziales Pflichtjahr würde „einen riesigen Eingriff in die Freiheit eines jungen Menschen“ bedeuten.

Quelle: Focus

(Foto: Uta Herbert/pixelio.de)

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