Neukoellner Bildungsstadträtin Franziska Giffey für Kita-Pflicht

Foto (Franziska Giffey) / spd-neukoelln.deDie frischgebackene Bildungsstadträtin von Berlin-Neukoelln hat sich für die Einführung einer Kindergartenpflicht ab drei Jahren ausgesprochen. Für noch günstiger hält sie eine Pflicht schon vor dem dritten Lebensjahr. In einem Interview mit dem Berliner Tagesspiegel sagte sie: „Wir brauchen eine Kindergartenpflicht ab dem dritten Lebensjahr und wenn möglich auch davor.“

Die meisten Kinder würden nicht die notwendigen sprachlichen Voraussetzungen für den Schulbesuch mitbringen. Deshalb sei eine möglichst frühe Förderung wichtig und besser als eine Deutschpflicht auf dem Schulhof.

Auch die berliner CDU befürwortet eine Kindergartenpflicht für die letzten beiden Jahre vor der Einschulung. Um nicht mit der Verfassung in Konflikt zu geraten, müsse man Schulpflicht formal vorverlegen, so der Vorschlag von CDU-Bildungspolitiker Sascha Steuer.

Quelle: Tagesspiegel_1 und Tagesspiegel_2

(Foto (Franziska Giffey) / spd-neukoelln.de)

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Kommentare

  1. Oma 42 sagt:

    Neuköllnisierung
    Wir Eltern, Lehrer, Erzieher müssen uns zur Wehr setzen gegen die Neuköllnisierung und Buschkowskisierung unseres Bildungswesens. Was für extreme Brennpunkte – bedingt – gelten mag, kann kein Maßstab für die Nation sein. Immerhin lernen 90 % der Kinder ihre Muttersprache bei der Mutter, so man sie denn lässt und sie nicht von der Mutterbrust weg zwangs-kaserniert in Kitas und Horten. Dieser Schuss geht garantiert nach hinten los. Auch in unseren europäischen Nachbarländern hat man, spät genug, die Erfahrung gemacht, dass Kollektivbetreuung Kindern keinen sprachlichen Fortschritt bringt. Die Liebe zur eigenen Muttersprache entsteht eben durch die emotionale und sprachliche Zuwendung auf dem Schoß der geliebten Mama. Fehlt dieser einmalige Zugang durch Blickkontakt, Hautkontakt, Geruch und Mimik, dann bleibt der Spracherwerb stecken. Keine noch so engagierte Erzieherin kann die Mama ersetzen. Lasst endlich den Kindern ihre Mütter und den Müttern ihre Kinder!

  2. „Was für extreme Brennpunkte – bedingt – gelten mag, kann kein Maßstab für die Nation sein. Immerhin lernen 90 % der Kinder ihre Muttersprache bei der Mutter, so man sie denn lässt und sie nicht von der Mutterbrust weg zwangs-kaserniert in Kitas und Horten.“ (Oma_42)

    Volle Zustimmung!

    Mit Wowereit haben wir leider in Berlin noch einen Zwangskollektivisten…

    „Um nicht mit der Verfassung in Konflikt zu geraten, müsse man Schulpflicht formal vorverlegen, so der Vorschlag von CDU-Bildungspolitiker Sascha Steuer.“

    Mit anderen Worten: Die Kinder den Eltern so früh weg zu nehmen ist verfassungsfeindlich!

    Traurig, wie CDU-Politiker gegen die Familie als Rückrad der Gesellschaft arbeiten…

    Zum Glück gibt es aber der nächsten Wahl eine konservative Alternative:

    „DIE FREIHEIT“ von Rene Stadtkewitz und anderen ehemaligen CDU-Abgeordneten:

    www. diefreiheit. org

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