CSU will familienfaire Sozialreform anpacken

CSUDie CSU-Landesgruppe setze sich „vehement dafür ein, dass die Erziehungsleistung von Eltern mehr Anerkennung erfährt.“ Dies sei ein „Kernanliegen“, das der CSU-Landesgruppe „besonders am Herzen liegt“. Die Kindererziehung müsse bei der Berechnung der Rente noch stärker berücksichtigt werden, erklärte der Parlamentarische Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe, Stefan Müller, gegenüber der Initiative Familienschutz. Die CSU-Landesgruppe hatte sich im Deutschen Bundestag bereits im Vorfeld der Bildung der christlich-liberalen Koalition erfolgreich dafür eingesetzt, dass dieses Anliegen Eingang in den Koalitionsvertrag gefunden hat.

Jetzt bekräftigte Stefan Müller gegenüber den Bürgern erneut das Vorhaben der CSU, diesem Anliegen zur Geltung zu verhelfen. Der Zustand des Bundeshaushaltes lasse allerdings derzeit wenig Spielraum für eine baldige Umsetzung dieser wichtigen Forderung, erklärte Müller einschränkend. Die Erziehungsleistung von Eltern verdiene jedoch nicht nur finanzielle, sondern ebenso auch „gesellschaftliche Anerkennung“. Müller verwies zudem auf das für 2013 geplante Betreuungsgeld, für das sich die CSU ebenfalls stark gemacht habe.

Anlass für die Erklärung der CSU war das Engagement der Bürger auf AbgeordnetenCheck. Viele Bürger hatten die CSU-Parlamentarier mit einem von der Initiative Familienschutz zur Verfügung gestellten Textbaustein angeschrieben und dazu aufgefordert, eine „familienfaire Sozialreform“ zu unterstützen. Der Anteil der Forderungs-Unterstützer im Bundestag steigt durch die CSU-Parlamentarier auf 67 Abgeordnete. Das sind 10,8 Prozent der derzeitigen Bundestags-Abgeordneten. Insgesamt haben sich bisher knapp 900 Teilnehmer aus der Bürgerschaft an der Aktion zur „familienfairen Sozialreform“ auf AbgeordnetenCheck.de beteiligt.

Zur Antwort von Stefan Müller, Parlamentarischer Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe auf AbgeordnetenCheck.de

Bild: wikipedia.de

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