Rentenpolitik: Förderung von Eltern im Interesse Aller

Rentenpolitik: Förderung von Eltern im Interesse aller
Die Stellungnahme von Familienministerin Schröder zur Initiative „familienfaire Sozialreform anpacken“ auf AbgeordnetenCheck.de zeige nach Ansicht von Martin Hiemesch (Gerechtigkeit-fuer-Familien.de) sehr deutlich die Haltung der Bundesregierung gegenüber Familien: Jenseits der drei Jahre, die Eltern heute bei der Rente geltend machen könnten, „gibt es nichts, was an Leistungen der Eltern anerkennenswert wäre“. Daß Frau Schröder in diesem Zusammenhang zudem von einer „Bestrafung von Kinderlosen“ spreche, empfindet Hiemesch „als schallende Ohrfeige für Eltern“.
Allein die finanzielle Leistung, die Eltern über Jahrzehnte hinweg für ihre Kinder leisten würden, sei um Größenordnungen höher, als es in den drei Rentenbeitragsjahren zum Ausdruck käme. Denn weder würde der Verdienstausfall während der Erziehungszeiten berücksichtigt, noch, daß „trotz geringeren Einkommens das Existenzminimum des Kindes mit erwirtschaftet werden muß“. Erziehungszeiten über den Zeitraum von drei Jahren hinaus, fänden im derzeitigen System überhaupt keinen Niederschlag. Aber auch Familien, in denen beide Elternteile arbeiten gehen würden, müßten das Existenzminimum ihrer Kinder selbst erwirtschaften und dies obwohl das „Rentensystem existenznotwendig“ auf genau diese Kinder angewiesen sei.
Ein Elternpaar mit zwei Kindern habe im Vergleich zu einem kinderlosen Paar „vorsätzlich und systembedingt einen Vermögensnachteil von 1,3 Millionen Euro“, rechnet Hiemesch vor. „Diese Bestrafung der Eltern müsste aufgehoben werden, um auch nur einen Gleichstand mit Kinderlosen zu erreichen“. Im Interesse des Sozialstaates sollte darüber hinaus über eine Förderung von Familien nachgedacht werden, fordert Hiemesch. „Erst wenn eine angemessene Förderung von Familien erreicht ist, kann man anfangen darüber nachzudenken, in welchen einzelnen Bereichen sich Kinderlose bestraft fühlen.“
Während die Geburtenrate immer weiter sinke, wachse die Belastung der nachwachsenden Generation beständig, warnt Hiemesch. Aber irgendwann werde „auch die große Zahl der Kinderlosen erkennen, dass sie auf Kinder für ihr Überleben angewiesen sind, dass ihr Geld allein nicht reicht“. Je länger allerdings versucht werde, „die Schaffung einer nachhaltigen Situation hinauszuzögern, desto schwieriger wird es werden“.

Bild: Geralt/photoopia.comDie Stellungnahme von Familienministerin Schröder zur Initiative „familienfaire Sozialreform anpacken“ auf AbgeordnetenCheck.de zeige nach Ansicht von Martin Hiemesch (Gerechtigkeit-fuer-Familien.de) sehr deutlich die Haltung der Bundesregierung gegenüber Familien: Jenseits der drei Jahre, die Eltern heute bei der Rente geltend machen könnten, „gibt es nichts, was an Leistungen der Eltern anerkennenswert wäre“. Daß Frau Schröder in diesem Zusammenhang zudem von einer „Bestrafung von Kinderlosen“ spreche, empfindet Hiemesch „als schallende Ohrfeige für Eltern“.

Allein die finanzielle Leistung, die Eltern über Jahrzehnte hinweg für ihre Kinder erbringen würden, sei um Größenordnungen höher, als es in den drei Rentenbeitragsjahren zum Ausdruck käme. Denn weder würde der Verdienstausfall während der Erziehungszeiten berücksichtigt, noch, daß „trotz geringeren Einkommens das Existenzminimum des Kindes mit erwirtschaftet werden muß“. Erziehungszeiten über den Zeitraum von drei Jahren hinaus, fänden im derzeitigen System überhaupt keinen Niederschlag. Aber auch Familien, in denen beide Elternteile arbeiten gehen würden, müßten das Existenzminimum ihrer Kinder selbst erwirtschaften und dies obwohl das „Rentensystem existenznotwendig“ auf genau diese Kinder angewiesen sei.

Ein Elternpaar mit zwei Kindern habe im Vergleich zu einem kinderlosen Paar „vorsätzlich und systembedingt einen Vermögensnachteil von 1,3 Millionen Euro“, rechnet Hiemesch vor. „Diese Bestrafung der Eltern müsste aufgehoben werden, um auch nur einen Gleichstand mit Kinderlosen zu erreichen“. Im Interesse des Sozialstaates sollte darüber hinaus über eine Förderung von Familien nachgedacht werden, fordert Hiemesch. „Erst wenn eine angemessene Förderung von Familien erreicht ist, kann man anfangen darüber nachzudenken, in welchen einzelnen Bereichen sich Kinderlose bestraft fühlen.“

Während die Geburtenrate immer weiter sinke, wachse die Belastung der nachwachsenden Generation beständig, warnt Hiemesch. Aber irgendwann werde „auch die große Zahl der Kinderlosen erkennen, dass sie auf Kinder für ihr Überleben angewiesen sind, dass ihr Geld allein nicht reicht“. Je länger allerdings versucht werde, „die Schaffung einer nachhaltigen Situation hinauszuzögern, desto schwieriger wird es werden“.

Zur Initiative „Familienfaire Sozialreform anpacken“ auf Abgeordneten-Check.de

(Bild: Geralt/photoopia.com)

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