Kristina Schröder – ein Jahr Familienministerin

Familieministerin Kristina Schröder – eine Bilanz
Wenig bewegt habe Bundesfamilienministerin Kristina Schröder in ihrem Amt, das sie seit einem Jahr innehat, wettert die Financial Times Deutschland. Viel Gutes über die junge Familienministerin gäbe es nicht zu berichten: Schröder leide an der Größe ihrer Amtsvorgängerin, den „Sexstreit“ mit Frau Schwarzer hätte sie ohne Not entfacht, beim Thema Jugendgewalt und Islam habe sie gepatzt und beim Elterngeld an der falschen Stelle gespart, kritisiert die FTD.
Seit einem Jahr ist Schröder Ministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und wisse laut FTD nicht, „wohin sie ihr Haus mit den rund 600 Mitarbeitern und dem 6,5-Mrd.-Euro-Etat steuern soll“. Sie verkrampfe sich auf Randthemen, „ in denen sie sich zu Hause fühlt oder mit denen sie für ein wenig Wirbel sorgt“.
Schröder, so weiß die FTD, habe große Angst davor, „dass man sie langweilig finde und sie in dieser Hinsicht Bildungsministerin Annette Schavan den Rang ablaufe“. Deshalb provoziere sie gern ein wenig. Ihr „Lieblingsprojekt“ Jungenförderung würde aber vor allem die Frauen vor den Kopf stoßen. Viel erreichen könnten das neu geschaffene Jungenreferat und der in Kürze entstehende Jungenbeirat aber ohnehin nicht, prognostiziert die FTD.
Das Thema Elterngeld würde Schröder nur stiefmütterlich behandeln. Nur zaghaft und sehr spät erst hätte sie sich zu einer Verteidigung des Elterngeldes gegen immer wieder aufkommende Kritik durchgerungen. Gegen die Angriffe aus der FDP hätte sie sich überhaupt nicht gewehrt. Das wäre unter von der Leyen ganz anders gewesen.
Auch beim Thema Frauenquote sei Schröder viel zu zurückhaltend, kritisiert das Wirtschaftsblatt. Das würde „selbst der Wirtschaft (…) mitunter zu zaghaft“ sein.

Foto: (Kristina Schröder) BMFSFJ / L. ChaperonWenig bewegt habe Bundesfamilienministerin Kristina Schröder in ihrem Amt, das sie seit einem Jahr innehat, wettert die Financial Times Deutschland. Viel Gutes über die junge Familienministerin gäbe es nicht zu berichten: Schröder leide an der Größe ihrer Amtsvorgängerin, den „Sexstreit“ mit Frau Schwarzer hätte sie ohne Not entfacht, beim Thema Jugendgewalt und Islam habe sie gepatzt und beim Elterngeld an der falschen Stelle gespart, kritisiert die FTD.

Seit einem Jahr ist Schröder Ministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und wisse laut FTD nicht, „wohin sie ihr Haus mit den rund 600 Mitarbeitern und dem 6,5-Mrd.-Euro-Etat steuern soll“. Sie verkrampfe sich auf Randthemen, „ in denen sie sich zu Hause fühlt oder mit denen sie für ein wenig Wirbel sorgt“.

Schröder, so weiß die FTD, habe große Angst davor, „dass man sie langweilig finde und sie in dieser Hinsicht Bildungsministerin Annette Schavan den Rang ablaufe“. Deshalb provoziere sie gern ein wenig. Ihr „Lieblingsprojekt“ Jungenförderung würde aber vor allem die Frauen vor den Kopf stoßen. Viel erreichen könnten das neu geschaffene Jungenreferat und der in Kürze entstehende Jungenbeirat aber ohnehin nicht, prognostiziert die FTD.

Das Thema Elterngeld würde Schröder nur stiefmütterlich behandeln. Nur zaghaft und sehr spät erst hätte sie sich zu einer Verteidigung des Elterngeldes gegen immer wieder aufkommende Kritik durchgerungen. Gegen die Angriffe aus der FDP hätte sie sich überhaupt nicht gewehrt. Das wäre unter von der Leyen ganz anders gewesen.

Auch beim Thema Frauenquote sei Schröder viel zu zurückhaltend, kritisiert das Wirtschaftsblatt. Das würde „selbst der Wirtschaft (…) mitunter zu zaghaft“ sein.

Quelle: Financial Times Deutschland
Foto: (Kristina Schröder) BMFSFJ / L. Chaperon
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