PID: „Wir alle sind potentielle Träger von Erbkrankheiten“

PID: „Wir alle sind potentielle Träger von Erbkrankheiten“
In einem offenen Brief an alle Bundestagsabgeordneten verweist die Initiative Hilfe zum Leben Pforzheim e.V. mit Blick auf die Debatte zur Präimplantationsdiagnostik (PID) darauf, dass es im Bereich der Pränataldiagnostik „auch heute noch viele Fehldiagnosen gibt“, die zur Abtreibung auch lebensfähiger Kinder führen würden. Dies könne auch für die PID nicht ausgeschlossen werden. Aktuelle Forschungen der Max-Planck-Gesellschaft zeigten zudem, dass „es keinen Menschen gibt, der nicht irgendwelche genetische Verwerfungen in sich trägt. Damit sind wir alle potentielle Träger von Erbkrankheiten.“
Wer wolle sich auf diesem Hintergrund „das Recht nehmen, zu entscheiden, welche so schwerwiegend sind, dass sie es rechtfertigen, einen entstandenen Menschen im Reagenzglas zu selektieren“, fragt Reinhard Klein, Vorsitzender der Initiative, in seinem Schreiben an die MdBs.
Schon jetzt sei zu beobachten, dass Frauenärzte oft auch auf den kleinsten Verdacht hin, Frauen zu weitergehender Pränataldiagnostik aufforderten. Hier sei der Damm längst gebrochen. Dies sei auch für die PID nicht anders zu erwarten.
Viele Mütter aber würden noch Jahre nach einer Abtreibung unter den Folgen leiden, auch nach der vorhergehenden Diagnose einer Behinderung. „Wir sind die Beratungsstelle in Deutschland, die wohl die meisten Frauen nach Abtreibung berät. Was wir erleben an Leidenden ist unvorstellbar“, gibt Klein zu Bedenken. Auch dieser Umstand sollte eine Rolle bei der Entscheidung zur PID spielen.
Jeder Mensch habe ein Recht auf Leben, aber kein Mensch habe das Recht, „darüber zu entscheiden, welches Kind leben darf und welches nicht“.

Foto: www.ausweg-pforzheim.deIn einem offenen Brief an alle Bundestagsabgeordneten verweist die Initiative Hilfe zum Leben Pforzheim e.V. mit Blick auf die Debatte zur Präimplantationsdiagnostik (PID) darauf, daß es im Bereich der Pränataldiagnostik „auch heute noch viele Fehldiagnosen gibt“, die zur Abtreibung auch lebensfähiger Kinder führen würden. Dies könne auch für die PID nicht ausgeschlossen werden. Aktuelle Forschungen der Max-Planck-Gesellschaft zeigten zudem, daß „es keinen Menschen gibt, der nicht irgendwelche genetischen Verwerfungen in sich trägt. Damit sind wir alle potentielle Träger von Erbkrankheiten.“

Wer wolle sich auf diesem Hintergrund „das Recht nehmen, zu entscheiden, welche so schwerwiegend sind, dass sie es rechtfertigen, einen entstandenen Menschen im Reagenzglas zu selektieren“, fragt Reinhard Klein, Vorsitzender der Initiative, in seinem Schreiben an die MdBs.

Schon jetzt sei zu beobachten, daß Frauenärzte oft auch auf den kleinsten Verdacht hin, Frauen zu weitergehender Pränataldiagnostik aufforderten. Hier sei der Damm längst gebrochen. Dies sei auch für die PID nicht anders zu erwarten.

Viele Mütter aber würden noch Jahre nach einer Abtreibung unter den Folgen leiden, auch nach der vorhergehenden Diagnose einer Behinderung. „Wir sind die Beratungsstelle in Deutschland, die wohl die meisten Frauen nach Abtreibung berät. Was wir erleben an Leidenden ist unvorstellbar“, gibt Klein zu Bedenken. Auch dieser Umstand sollte eine Rolle bei der Entscheidung zur PID spielen.

Jeder Mensch habe ein Recht auf Leben, aber kein Mensch habe das Recht, „darüber zu entscheiden, welches Kind leben darf und welches nicht“.

Offener Brief an alle MdBs der Initiative Hilfe zum Leben Pforzheim e.V.

www.ausweg-pforzheim.de
(Foto: www.ausweg-pforzheim.de)
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