EU und von der Leyen wollen Unternehmen zur Frauenquote zwingen

Nachdem Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU), bereits einen Vorschlag für eine gesetzliche Quote in den Führungsgremien deutscher Unternehmen angekündigt hat, bekommt sie jetzt Schützenhilfe von der Europäischen Union.  Die EU-Kommission will noch im Frühling den Entwurf für eine Regelung präsentieren, mit der sie Konzernen vorschreiben will, wieviele Frauen sie in Zukunft in ihren Vorständen haben müssen. EU-Binnenmarktkommissar Michael Barnier sagte gegenüber der „Süddeutschen Zeitung“: „Ich stehe der Idee aufgeschlossen gegenüber, europaweit Frauenquoten einzuführen, beispielsweise in den Vorständen der großen börsennotierten Unternehmen“
Wie der „Spiegel“ berichtet, haben mehr als 90 Prozent der 100 größten Konzerne kein weibliches Vorstandsmitglied.  Andererseits sind in anderen Bereichen, wie zum Beispiel an Grundschulen, zahlreiche Stellen für Führungskräften mangels Bewerbern unbesetzt.

Foto: (Ursula von der Leyen) Dirk Vorderstraße/wikipedia.deNachdem Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) bereits einen Vorschlag für eine gesetzliche Quote in den Führungsgremien deutscher Unternehmen angekündigt hat, bekommt sie jetzt Schützenhilfe von der Europäischen Union. Die EU-Kommission will noch im Frühling den Entwurf für eine Regelung präsentieren, mit der sie Konzernen vorschreiben will, wieviele Frauen sie in Zukunft in ihren Vorständen haben müssen.

EU-Binnenmarktkommissar Michael Barnier sagte gegenüber der „Süddeutschen Zeitung“: „Ich stehe der Idee aufgeschlossen gegenüber, europaweit Frauenquoten einzuführen, beispielsweise in den Vorständen der großen börsennotierten Unternehmen. “

Wie der „Spiegel“ berichtet, haben mehr als 90 Prozent der 100 größten Konzerne kein weibliches Vorstandsmitglied. Andererseits sind in anderen Bereichen, wie zum Beispiel an Grundschulen, zahlreiche Stellen für Führungskräften mangels Bewerbern unbesetzt.

FreieWelt.net

Foto: (Ursula von der Leyen) Dirk Vorderstraße/wikipedia.de

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Kommentare

  1. OMA 42 sagt:

    Weder Frau v.d. Leyen noch Her Barnier können verständlich klarmachen, warum es nicht mehr ohneFrauenquote geht. Der Leser kann nur mutmaßen, warum in den Chefetagen künftig das Geschlecht vor der Qualifikation rangiert. Geht es um Macht, um Profit oder um feministische Genderziele? Warum brauchen nur börsennotierte Unternehmen eine Quote, mittelständische Betriebe aber nicht? Warum keine Frauenquote an Universitäten, Redaktionen, beim Militär? Warum gibt es keine Männerquoten an Grundschulen, Kindergärten, Pflegeheimen? Wenn schon Quote, dann effektiv! Ich plädiere für eine Elternquote. In ihrer Familienzeit haben Väter und Mütter hohen Einsatz gezeigt, Unternehmerqualitäten und soziale Kompetenz erworben, die für die Leitung eines Betriebs von außerordentlichem Vorteil sind. Daher sind Eltern in jedem Fall kinderlosen Bewerbern vorzuziehen. Und – mit Verlaub – unserem Parlament käme eine Väter- und Mütterquote besonders zugute. Dann müssten sich die Bürger mit Kindern nicht mehr bevormunden lassen und würden wieder mehr respektiert im Land.

    Väter und Mütter, fordert eure Quote!

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