Initiative „PID stoppen – Selektion verhindern!“ auf AbgeordnetenCheck.de gestartet

Jeder Mensch hat das Recht zu leben. Jedes menschliche Leben verdient die gleiche Chance, zu wachsen und sich zu entfalten. Die Zulassung der Präimplantationsdiagnostik (PID) würde diese Chancengleichheit zunichte machen, denn die PID trennt zwischen „lebenswertem“ und „lebensunwertem“ Leben.  Eine solche Unterscheidung ist zutiefst inhuman und ethisch ein Skandal. Die Zivile Koalition e.V. und Durchblick e.V. wollen deshalb die Zulassung der PID in Deutschland verhindern. Keine Ethikkommission, kein Staat, keine Ärzte oder Eltern dürfen sich zum Richter darüber machen, welches Leben erhalten und welches aussortiert wird.

Die Bundestagsabgeordneten diskutieren aktuell drei Gesetzentwürfe zur Präimplantationsdiagnostik (PID) und werden im Juni über Zulassung oder Verbot der PID abstimmen. Zwei Entwürfe möchten die PID in unterschiedlicher Liberalität zulassen. Der dritte Entwurf zielt auf das zuvor geltende vollständige Verbot der PID. Nur dieser Entwurf, der das vollständige Verbot der PID festschreibt, ist akzeptabel.

Denn die PID zielt darauf ab, den durch künstliche Befruchtung entstandenen menschlichen Embryo genetisch zu untersuchen, um eventuelle Erbkrankheiten oder Behinderungen zu erkennen. Je nach Befund wird der Embryo dann in die Gebärmutter eingepflanzt oder aussortiert. Eine Studie der Europäischen Gesellschaft für Humanreproduktion und Embryologie (ESHRE) belegt: Für jedes Kind, das nach PID geboren wird, werden im  Schnitt 33 Embryonen getötet oder ausgesondert.

Damit ist die PID ein Instrument zur Selektion von Menschen.

Helfen Sie als Bürger und Bürgerin mit, diese Initiative zu einem PID-Verbot zum Erfolg zu bringen. Ein Gesetz, das die Selektion von Menschen zulässt, darf es in Deutschland nicht geben.

Fordern Sie jetzt die Bundestagsabgeordneten auf, sich für die Gesetzesinitiative einzusetzen, die eine Zulassung der PID vollständig ausschließt.

Machen Sie mit und verhindern Sie gemeinsam mit vielen Bürgern die drohende Menschen-Selektion in Deutschland.

Schreiben Sie jetzt den Bundestagsabgeordneten –> Zum Bundestag

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Kommentare

  1. Wallner Bernadette sagt:

    83075
    gegen PID

  2. christine sagt:

    pflegen sie mal für einen Tag ein behindertes Kind. Man muss mal das erleben und nicht einfach einen Kommentar abgeben wie „gegen PID“. Ich bin auch eine Mutter möchte auch einmal Mutter genannt werden und wäre die PID nicht gewesen hätte ich nie ein gesundes Kind bekommen. Ich liebe meine Töchter mehr als alles auf der Welt. Ich bin gegen Designer Babs aber den Eltern sollte es man nicht verbieten die keine andere Wahl haben

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