Frauenquote: Konzernen droht Bußgeld

Arbeitsministerin Ursula von der Leyen verlangt von den DAX-Unternehmen eine eindeutige Aussage zur Regelung der Frauenquote in Führungsetagen: „Wie Frauen dort in Führungspositionen kommen, mit welcher Quote und in welcher Zeit diese erreicht werden soll – das muss klar sein“, sagte die CDU-Politikerin. Die Ministerin betonte ihre Forderung nach einer Quote von 30 Prozent bis 2018:  „Ich bin der festen Überzeugung, ohne Gesetz wird es nicht gehen“, sagte von der Leyen.

Dies hätten die „frustrierenden Erfahrungen in den letzten zehn Jahren“ bewiesen. Die DAX-Unternehmen hätten fast nichts bewegt. Bei dem heutigen Treffen in Berlin wollen die DAX-Konzerne Pläne zur Steigerung des Frauenanteils in Chefetagen vorlegen. Neben den Personalvorständen der Unternehmen werden auch Bundesfamilienministerin Kristina Schröder, Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen und Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler teilnehmen.

FreieWelt.net

Foto: Dirk Vorderstraße (Lizenz: CC-by 3.0)

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Kommentare

  1. Michael Bloch sagt:

    Die medienwirksame Diskussion um die Frauenquote zeigt, dass die Öffentlichkeit nicht begreift (oder nicht begreifen soll?), dass die eigentliche Katastrophe sich auf einem anderen Feld anbahnt:
    Der Kinderlosigkeit, beschönigend auch „demografischer Faktor“ genannt. Von 1964 bis heute haben sich die Geburtenzahlen von 1,4 Mio. pro Jahr auf 600.000 pro Jahr mehr als halbiert. Die nicht mehr geborenen Kinder fehlen schon seit Jahren als Fachkräfte, Konsumenten, Steuerzahler, Altenpfleger, potenzielle Eltern und Beitragszahler für die Sozialkassen. Somit ist die Kinderlosigkeit die Hauptursache für die lahmende Wirtschaft und die Staatsschulden.
    Die nicht mehr geborenen Kinder können für uns im mittleren Alter auch keine Rentenbeiträge mehr erwirtschaften, so dass wir eine seit Jahrhunderten nicht mehr gekannte Altersarmut erleben werden. Fachleute sprechen von einer Katastrophe biblischen Ausmaßes.
    Von daher muss die Frau als Familienfrau und Mutter vordringlich gefördert werden, und nicht die berufstätige Vorstandsfrau, die durch ihre Kinderlosigkeit die demografische Katastrophe verursacht.
    Familien, wehrt Euch endlich gegen diese familienzerstörende Politik!

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