Seelisch-Moralische Unversehrtheit der Kinder bewahren! Interview mit Hedwig von Beverfoerde

Die Internet- und Blogzeitung FreieWelt.net sprach mit Hedwig Freifrau von Beverfoerde über die Hintergründe der aktuellen Familienschutz-Initiative „Staatliche Sexualisierung der Kindheit – Schützt uns davor!“

FreieWelt.net: Frau von Beverfoerde, vor wenigen Tagen startete die zweite Phase Ihrer Online-Aktion „Staatliche Sexualisierung der Kindheit – Schützt uns davor!“ auf Abgeordneten-Check.de. Bereits im Vorfeld der Berliner Abgeordnetenhauswahl im September letzten Jahres hatten Sie eine große Aktion im Internet dazu durchgeführt. Was ist der Grund für Ihre Initiative?

Hedwig von Beverfoerde: Den Anstoß zu dieser Aktion lieferte der umstrittene Medienkoffer „Familien, Lebensweisen und sexuelle Vielfalt“. Damit sollen Berliner Grundschulkinder – wie es die Verantwortliche dieser Initiative Conny Kempe-Schälicke ausdrückte  –„weg von der klassischen Vater-Mutter-Kind-Familie“, hin zu alternativen Modellen erzogen werden. Schon der Titel des Medienkoffers zeigt deutlich, worum es den Initiatoren dieser Materialsammlung geht. Da wird argumentiert, man müsse „sexuelle Vielfalt“ den Kindern schon „in diesem frühen Alter beibringen, wenn sie gerade lernen, wie Gesellschaft funktioniert“ und Kinder sollten darüber nachdenken, wie es ist, wenn man nicht genau weiß, ob man männlich oder weiblich ist, damit sie sich dann später ganz bewußt für eine sexuelle Identität entscheiden könnten. Das aber geht deutlich über das hinaus, was bislang im Rahmenlehrplan für die Grundschüler vorgesehen war. Gewiß kann man mit Grundschülern über verschiedene Formen menschlichen Zusammenlebens sprechen. Der Begriff „Sexuelle Vielfalt“ allerdings beabsichtigt ja gerade eine vollständige Entgrenzung und setzt ausdrücklich den Bezug zur Sexualität. Wohlgemerkt, wir sprechen von dem, was die Grundschule aktiv vermitteln soll. In „Sexueller Vielfalt“ kann sprachlogisch jegliche sexuelle Vorliebe und Orientierung enthalten sein, von z.B. Sodomie bis hin zur Pädophilie. Wer kann da noch definieren, was die Kinder zu „akzeptieren“ haben und was nicht? Spätestens hier wird es brandgefährlich!

 

FreieWelt.net: Einige Gegner Ihrer Initiative kritisieren, daß der Inhalt des Medienkoffers doch eigentlich ganz harmlos sei, da es sich hierbei lediglich um Bilder- und Kinderbücher auch namhafter Autoren wie beispielsweise Cornelia Funke handele…

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Kommentare

  1. J.Peters sagt:

    In USA läuft (schon länger?) der gleiche Versuch:

    „[…]a coalition of liberal sex education and gay-activism groups recently released some supposed „national sexuality education standards“—and they want your child’s school to think those guidelines are the official standards for the nation.

    The so-called „standards“ emphasize same-sex marriage, homosexual relationships and condom use, and suggest telling eighth-graders where they can get get the morning-after pill, among other topics. The list of contributors is a who’s-who of liberal sex education advocates including Planned Parenthood®. These folks are well known for their long history of promoting liberal sexuality in the classroom.“

    http://www.citizenlink.com/2012/02/02/citizenlink-report-national-sex-ed-standards/

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