Liebe statt Stress – Familiennetzwerk unterstützt die Bedenken von Pfarrer Lukaschek gegenüber dem massiven Krippenausbau

Der derzeit betriebene massive Ausbau der Krippenplätze für unter Dreijährige, um der unüberlegten Einführung eines Rechtsanspruches zu genügen, kommt einer Kindeswohlgefährdung gleich – bedingt durch die immense Stressbelastung der Krippenkinder. Nachhaltige Förderung von Kleinstkindern kann nur über die Stärkung der Familien gehen. Persönlichkeitsentwicklung und Leistungsbereitschaft entsteht auf dem Fundament einer stabilen Bindung in den ersten drei Jahren. 

Kleinstkinder brauchen in den ersten Jahren ihres Lebens eine konstante Bezugsperson, die idealerweise Mutter oder Vater sein sollten.

Indem wir das elementare Verlangen unserer Babys und Kleinkinder nach Nähe und tiefer emotionaler Bindung an ihre Eltern berücksichtigen, befähigen wir sie, sich zu unabhängigen und selbstständigen Persönlichkeiten zu entfalten um mit der erforderlichen Energie und Kreativität die Zukunft zu meistern. Kinder brauchen Eltern, die für sie da sind und Zeit für sie haben, die seelisch und physisch anwesend sind. Elterliche Präsenz ist die Basis, auf der Lebens- und Lernfreude entstehen“, formulierte Wolfgang Bergmann kurz vor seinem Tod.

Das Familiennetzwerk hofft, dass durch solche Menschen wie Pfarrer Lukaschek die Diskussion über die Betreuung von Kleinstkindern endlich sachlich-informativ wird um Wege hin zu einer wirklich kindgerechten, nachhaltigen Betreuung zu finden.

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Das Familiennetzwerk ist ein bundesweiter Zusammenschluss von Vereinen, Institutionen, Familien und Wissenschaftlern. Es setzt sich u.a. dafür ein, dass die Bedürfnisse der Kinder in der Vereinbarkeitsdebatte berücksichtigt werden und finanzielle Gerechtigkeit für Familien hergestellt wird.

Zur Pressemitteilung

Foto: JMG/pixelio.de

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Kommentare

  1. caesar4441 sagt:

    Wer Orwell 1984 gelesen hat ,weiß wofür der krippenplatzausbau geplant ist.In der schönen neuen Überwachungswelt nach Orwell denunzieren die Kinder ihre Eltern.Das wird erreicht ,dadurch daß die Bindung der Kinder an die Eltern in frühester Kindheit zerstört wird.Darüber gibt es sicher auch längst Studien,die werden sicher nicht in der BLÖD veröffentlicht.
    Und wir sind schon im Jahre 28 nach Orwell!!

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