Ritalin nicht zu früh verabreichen

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) warnt davor, Ritalin zu früh Kindern zu verabreichen. Ritalin sei kein Allheilmittel gegen anstrengende Kinder, so der Verband. Eine Studie der Techniker Krankenkasse verzeichnete seit 2006 eine 50-prozentige Zunahme des Ritalin-Einsatzes bei Kindern zwischen sechs und 18 Jahren. 

Ritalin zählt zu den Betäubungsmitteln und wird oftmals hyperaktiven Kindern mit ADS (Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom) verschrieben. Die Diagnose sei häufig fehlerhaft, die Ursachen für Konzentrationsstörungen nicht ADS-bedingt, so Verbandschef Udo Beckmann. Kinder müssten toben und laut sein dürfen, ohne gleich als krank definiert zu werden.

Mehr dazu auf vbe.de

Foto: Juana Kreßner  / pixelio.de

 

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