Ungeborenes Leben schützen – Lebensrecht für alle durchsetzen

Noch bis zum 15. April 2012 kann jeder Bürger auf der Internetseite der Bundeskanzlerin Angela Merkel eigene Diskussionsvorschläge zu den Fragen Wie wollen wir zusammenleben? Wovon wollen wir leben? Wie wollen wir lernen? einbringen. Die zehn Absender, deren Vorschläge die meisten Unterstützer gewinnen konnte, werden am Ende der Aktion ins Bundeskanzleramt eingeladen. „Ungeborenes Leben schützen – Lebensrecht für alle durchsetzen“ lautet der Vorschlag von Philipp Döbbe. 4039 Bürger unterstützen ihn bislang. Hier können auch Sie für diesen Vorschlag stimmen. 

Ungeborenes Leben schützen – Lebensrecht für alle durchsetzen

von Philipp Döbbe

Wie wollen wir zusammenleben? Um sich dieser Frage überhaupt stellen zu können, muss man irgendwann den Bauch seiner Mutter lebend verlassen haben. Mindestens 110.431 ungeborenen Kindern war dies in Deutschland im vergangenen Jahr nicht vergönnt. Sie wurden abgetrieben und landeten im Klinikmüll. Dass dieses Prozedere staatlich zugelassen wird, ist der erste Skandal. Dass es in nahezu 90 % der Fälle auch noch mit Steuermitteln finanziert wird, der Zweite.
Mit der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle sind Eigenschaften wie Geschlecht, Haarfarbe, Augenfarbe, Körpergröße, Begabungen usw. festgelegt. Ab dem 21. Tag schlägt das Herz des ungeborenen Kindes, in der 8. Woche erhält es seinen unverwechselbaren Fingerabdruck. Ein solches menschliches Wesen mit einem Abtreibungsschlauch oder einer Giftspritze „wegzumachen“ steht im diametralen Widerspruch zur in Artikel 1 GG verankerten Menschenwürde.

Auch vor dem Hintergrund des demografischen Defizites ist die momentan geltende Rechtslage, nach der selbst minderjährige Mädchen ohne Informierung ihrer Eltern abtreiben dürfen, nicht haltbar. Anstatt einer Unkultur des Todes, wie es sie in der Geschichte schon zur Genüge gegeben hat, ist eine Kultur des Lebens dringend geboten.

Zukunftsdialog

Foto: Finjet/pixelio.de

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