Beverfoerde: Die Antwort der CDU-Fraktion ist eine Farce!

Mit Enttäuschung hat die Sprecherin der Initiative Familienschutz, Hedwig Freifrau von Beverfoerde, auf das vor einigen Wochen bereits abgekündigte „abgestimmte Antwortschreiben“ zur Online-Aktion „Staatliche Sexualisierung der Kindheit – Schützt uns davor!“ der Berliner CDU-Fraktion reagiert. Die Antwort sei, vor allem auch im Hinblick auf die unzähligen E-Mails, Artikel, Briefe und Faxe besorgter Bürger aus ganz Deutschland, eine Farce, so Beverfoerde. Ganz offensichtlich habe sich die CDU-Fraktion weder mit den Inhalten der Aktion, noch mit der Problematik an sich näher befaßt. 

Kein Wort verliere die CDU-Fraktion beispielsweise zur Forderung, die Berliner Unterrichts-Materialien einer grundlegenden Prüfung durch ausgewiesene und unabhängige Experten zu unterziehen. Stattdessen behaupteten die Unterzeichner der CDU-Fraktion, Oliver Friederici (Parlamentarischer Geschäftsführer) und Stefan Schlede (Arbeitskreisleiter für Bildung, Jugend und Familie), viele Eltern würden ihre Kinder nur unzureichend „sexuell erziehen“ (sic!), worauf die Schule mit entsprechenden „Angeboten“ reagieren müsse. Dies könne man auf keinen Fall so unwidersprochen stehen lassen, meint Beverfoerde.

Die Initiative Familienschutz ruft deshalb nun dazu auf, gegen diese Antwort per Mail, Brief oder Fax zu protestieren:
Oliver Friederici:
Tel.: (030) 2325-2105
Fax: (030) 2325-2731
E-Mail: friederici@cdu-fraktion.berlin.de

Stefan Schlede:
Tel.: (030) 2325-2843
Fax: (030) 2325-2721
E-Mail: schlede@cdu-fraktion.berlin.de

Post: CDU-Fraktion des Abgeordnetenhauses von Berlin, Niederkirchnerstraße 5, 10117 Berlin.

Lesen Sie hier die ganze Antwort der Berliner CDU-Fraktion.

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Kommentare

  1. Christoph Rebner sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Ihr aller Anliegen muss das Wohl des Menschen sein.

    Ich entnehme Ihrem Schreiben, dass Sie Toleranz gegenüber dem Bösen wollen und Minderheitenschutz auf die Meinung einer Minderheit von Menschen beziehen. Das ist unakzeptabel.

    Nazi-Vergewaltigungen an Säuglingen und Jugendlichen liegen diesen Forderungen zu Grunde. Ich protestiere!

    Ich hoffe auf Ihre Umkehr und verbleibe in diesem Sinne
    mit freundlichen Grüßen,

    Christoph Rebner

  2. Wilhelm sagt:

    Die arrogante Antwort der CDU-Fraktion bringt zum Ausdruck, dass die Partei ihren einst christlichen Wertemaßstab aufgegeben hat. Damit ist sie von Katholiken nicht mehr wählbar. Alle Aktivitäten zur Gründung einer neuen christlichen Partei werde ich ab sofort unterstützen.

    Otto Wilhelm

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