»Estrela-Bericht« zurückverwiesen: Abtreibungslobby schäumt vor Wut

Wir müssen etwas richtig gemacht haben, denn die Abtreibungslobby schäumt vor Wut: Der Humanistische Pressedienst (HPD) berichtet von der Zurückverweisung des »Estrela-Berichts« an den Frauenausschuss des Europäischen Parlaments, wo er entstanden war – und versucht dabei nach Kräften, die Leistung der Familien- und Lebensschützer zu schmälern. 

Durch die Mobilisierung der Freunde des Lebens war es EINER VON UNS und der Initiative Familienschutz gelungen, die Abgeordneten des Europäischen Parlaments dazu zu bewegen, den Berichtsentwurf zurückzuweisen. Damit widersprachen sie der Berichterstatterin, Sozialistin Edite Estrela, die ein Recht auf Abtreibung und eine „tabufreie und interaktive“ Sexualerziehung ohne elterliches Vetorecht in ganz Europa einführen wollte.

Dem Bericht des HPD ist zu entnehmen, dass in den letzten Tagen »zehntausende Mails« an die Abgeordneten geschickt worden waren, in denen Unterstützer des Rechts auf Leben für alle ihre Besorgnis über den Berichtsentwurf Ausdruck gegeben haben. Er zitiert Jörg Leichtfried (MdEP aus Österreich), der bestätigte, dass die Bürger Europas das Leben schützen wollen: »Unsere gesamte SPÖ-EU-Delegation wird seit einigen Tagen mit Massenmails überflutet. Die meisten Schreiben sprechen sich für eine Ablehnung des besagten Berichtes aus, nur einige wenige verlangen in Ihren Briefen eine Zustimmung.«

Für den HPD ist das natürlich kein Anlass, die eigene Position zu überdenken. Man begibt sich lieber auf die Suche nach vermeintlichen Hintermännern (als wären die über eine Millionen Unterstützer von EINER VON UNS ferngesteuert), ohne die zentrale Frage zu streifen: der Geltung der Menschenrechte auch für die Schwächsten.

Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterPin on PinterestShare on LinkedInShare on TumblrEmail this to someone

Kommentare

Kommentar schreiben