Mehr Netto vom Brutto

Familienfeindliche Steuer- und Finanzpolitik: unser Jahresthema 2017

4509604157_9d0504df01_oSie kennen doch diese teuren Wohnaccessoires von zweifelhafter Qualität, die niemand wirklich braucht. »Gehobenen Nichtbedarf« nennt man das. Auch Familienpolitik in Deutschland ist so ein »gehobener Nichtbedarf«. Was von der Firma Schwesig & Co. angeboten wird, braucht man einfach nicht. Vor allem nicht die finanziellen »Leistungen«. Das bisschen Geld nämlich, das uns der Staat im Rahmen seiner unzähligen familienpolitischen Maßnahmen in die eine Tasche hineinsteckt, zieht er uns mehrfach aus der anderen wieder heraus: Die Familie und das Geld – das wird unser Jahresthema 2017.

Im vergangenen Jahr haben wir vor allem gegen die ideologische Zerstörung der Familie durch Gender Mainstreaming und schulische Frühsexualisierung gekämpft. Diesen Kampf werden wir selbstverständlich fortsetzen. In diesem Bundeswahljahr werden wir aber vor allem gegen die finanzielle Ausbeutung der Familie kämpfen: Mehr Netto vom Brutto! Die Familie muss wieder finanziell atmen können.

Es darf nicht sein, dass wir Bürger sie uns »nicht leisten« können. Und es darf nicht sein, dass der Staat immer mehr Familienaufgaben an sich zieht, um uns dafür zur Kasse zu bitten und uns im Privatleben immer weniger Gestaltungsfreiheit zu lassen. Es geht den Staat einfach nichts an, ob Mann oder Frau, Vater oder Mutter oder alle beide weniger oder mehr arbeiten. Ob die Mutter nach der Elternzeit wieder Teilzeit oder Vollzeit arbeitet oder ganz zuhause bleibt.

Das deutsche Steueraufkommen hat mit einem Anteil von 22,3 Prozent am Bruttosozialprodukt unter der Regierung Merkel einen neuen Höchststand erreicht. Im letzten vollen Jahr der Regierung Schröder (2004) waren es 2,8 Prozentpunkte weniger – ein Unterschied von 90 Milliarden Euro oder mehr als 2.000 Euro (!) pro Kopf der 43,8 Millionen Werktätigen. Der Staat hat immer mehr Geld zur Verfügung und der Bürger immer weniger im Portemonnaie. Schuld daran ist unter anderem die kalte Progression, die immer niedrigere Einkommen der Spitzenbesteuerung unterwirft.

Ausgehend vom Arbeitgeberbrutto verliert eine durchschnittliche Familie mit zwei Kindern an Steuern, Sozialabgaben und Kosumsteuern (Mehrwertsteuer) bis zu 70 Prozent ihres Einkommens an den Staat. Es ist erstaunlich, dass diese exorbitante Zahl immer noch kaum bekannt ist. Nur deshalb können die bescheidenen finanziellen Leistungen des Staates hier und da noch Eindruck machen.

Unter solchen Bedingungen wünscht uns etwa Ministerin Schwesig schlappe 300 Euro Familiengeld für den seltenen Fall, dass beide Elternteile ihre Arbeitszeit reduzieren können und wollen. Von dem, was Eltern an den Staat abgeben müssen, bekommen sie also nur Brosamen zurück. Ein leicht durchschaubares Spiel.

Die wahre Lösung heißt: Mehr Netto vom Brutto! Dann könnten alle Betreuungs- und Regulierungspläne aus dem Hause Schwesig wegen gehobenen Nichtbedarfs sofort gestrichen werden. In Deutschland ist Familienpolitik aber immer öfter Politik gegen die Familie. Wir werden aufzeigen, warum. In jedem einzelnen Fall. Und mit Ihrer Hilfe.

Wir werden beweisen, dass die deutsche Politik familienfeindlich ist und den Finger in die vielen offenen Wunden legen. In großem Umfang geht das nur mit Ihrer Spende.  5, 15, 30 oder … Euro hier von Ihnen ermöglichen eine schonungslose Aufklärungsarbeit – für das Wohl der Familien in Deutschland in diesem wichtigen Wahljahr und darüber hinaus. Stellen wir die Weichen gemeinsam! Vielen Dank.

Foto: Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Manuela Schwesig (2.v.l.) bei der Auftaktveranstaltung zum equal pay day 2016 im BMFSFJ in Berlin. © flickr.com/BPW Germany

Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterPin on PinterestShare on LinkedInShare on TumblrEmail this to someone

Kommentare

  1. […] Es lohnt sich, hin und wieder auf die Seite http://www.familien-schutz.de zu schauen.           Auch hier wird u. a. die wirtschaftliche Situation von Familien thematisiert: http://www.familien-schutz.de/2017/01/19/mehr-netto-vom-brutto/ […]

Kommentar schreiben