Laues Lüftchen statt Kulturkampf – als letzte Verteidigerin der Ehe muss die Kirche das Wort ergreifen

stained-glass-1181864_1280Das Gesetz zur „Ehe für alle“ wurde nun auch vom Bundesrat brav abgenickt. Während Angela Merkel zusammen mit der SPD den traditionellen Ehebegriff zweifelhaften Wahlkampfaussichten opferte, schauen hohe Kirchenvertreter bislang überwiegend seelenruhig zu, wie unser jüdisch-christliches Erbe Stück für Stück abgeschafft wird.

Unterzeichnen Sie daher unbedingt hier unsere Petition an die Kirchen: Die „Ehe für alle“ muss gestoppt werden. Wir wollen diese in den kommenden Wochen an führende Vertreter der Kirchen versenden. Dazu müssen wir viele Bürger zu einer lauten Stimme vereinen. Nur mit Ihrer Unterstützung können wir einen breiten Protest ins Leben rufen.

Evangelische Kirche im politisch korrekten Taumel

Der deutsche Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche, Heinrich Bedford-Strohm begleitet das unsägliche Schauspiel der Parteien sogar mit unverhohlenem Jubel. In der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare sieht der Kirchenmann eine Stärkung der Werteorientierung, denn nun können sich ja noch mehr Paare dafür entscheiden, ein Leben lang zusammen zu bleiben. Daß sie das auch vor dem geplanten Ehegesetz konnten, gar mit dem staatlichen Segen der mit allen wichtigen Rechten ausgestatteten Lebenspartnerschaft, interessiert den  Kirchenvertreter offenbar wenig.

In der Liebe und im Krieg ist alles erlaubt

Allein Liebe soll nun die Ehe zwischen zwei Menschen, egal welchen Geschlechts, begründen. Liebe überwindet alle Schranken und Grenzen. Das passt natürlich gut zu der zuletzt auf dem evangelischen Kirchentag pompös präsentierten Weltanschaauung, die keinen Ethos weitsichtiger Verantwortung, sondern nur noch Gleichheit unter Gleichen anzuerkennen bereit ist. Differenzierung steht dabei unter Diskriminierungsverdacht. Wer Unterschiede macht zwischen Mann und Frau, zwischen der klassischen Ehe und der „Ehe für alle“, steht schon mit einem Bein über der Ziellinie zum Rassismus. Der Verfolgungseifer gegen die Haltung, welche die Ehe gegen den gewaltsamen Zugriff der menschenverachtenden Frau=Mann-Ideologie (Gender Mainstreaming) zu verteidigen sucht, verdankt sich am Ende auch dem totalitär-hypermoralischen Anspruch evangelischer Kirchenvertreter wie Bedford-Strohm, Margot Käßmann und Christina aus der Au.

Und leise tönt das Bibelwort …

Die katholische Kirche präsentierte sich in der Vergangenheit kampfeswilliger. Die Bereitschaft, Positionen der Vernunft auch gegen den Ansturm des Zeitgeists zu bewahren, war ausgeprägter, auch wenn sie sich auf immer weniger Köpfe verteilt. Noch am ehesten war die konservative geistige Unterströmung der Kirche zur Zeit Papst Benedikts XVI. zu bemerken. Führend hier in Deutschland Joachim Kardinal Meisner, der mit dem Löwenmut des Gläubigen der radikalfeministischen Propaganda trotzte und sich etwa auch wiederholt zum „Tabu“ Abtreibung äußerte, das er ein „Verbrechen“ gegen den Menschen geißelte. Die im Parlament durchgepeitschte „Ehe für alle“ hat er noch miterlebt, das donnernde Widerwort schnitt der Tod dem streitenden Bischof vorzeitig ab. Es mag für ihn ein Segen gewesen sein, daß er das laue „Bedauern“ für die Auflösung der Ehe, zu dem sich sein Amtskollege Reinhard Marx gerade noch imstande sah, wahrscheinlich nicht mehr vernehmen mußte. Immerhin hat sich Kardinal Marx nun erklärt, dass er eine verfassungsrechtliche Prüfung der „Ehe für alle“ gerne sehen würde. Der auch von uns losgetretene Widerspruch der Basis – IHR Widerstand – war schnell zu groß geworden, als dass er es beim bloßen Bedauern hätte lassen können.

Im Kirchensteuer-Deutschland wird nicht gestreikt

In Spanien, Italien und Frankreich allerdings brachte die katholische Kirche hunderttausende Menschen auf die Straße, die für den Erhalt der traditionellen Ehe demonstrierten. In Irland startete eine katholische Organisation eine breite „No“-Kampagne zur Volksabstimmung über die Ehe für alle. Alle Gesetzgebungsverfahren zur „Ehe für alle“ liefen dort g e g e n  den erklärten Widerstand der katholischen Kirche. Für die hohen Vertreter der deutschen Amtskirche ist dies alles leider kein Vorbild. Hier weht der Ehe-Nivellierung nur ein laues Lüftchen entgegen. Das muss sich unbedingt ändern. Nehmen Sie daher hier unbedingt an der Petiton „Ehe für alle stoppen“ teil: Ihr erster Widerstand bereits hat ein Umschwenken bewirkt. Bewirken wir nun, dass sich die Kirchen deutlich gegen die „Ehe für alle“ positionieren.

 

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Kommentare

  1. Bablofil sagt:

    Thanks, great article.

  2. Alexander Epp sagt:

    Ich scheine mich für unsere Kirchen …

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