„Mutti“ bleibt – Wann kommt die konservative Wende in Deutschland?

Weit über zwei Drittel der Bundesbürger haben gegen die CDU/ CSU und die Bundeskanzlerin gestimmt, Nichtwähler nicht eingerechnet. Trotzdem bleibt Merkel im Amt. Trotzdem kann sie selbstgewiß ausrufen, gegen sie, pardon, gegen die Partei könne keiner regieren. Demokratie ist hier nicht alternativlos, sondern kann auch eine Frage der (parlamentarischen) Auslegung sein.

Volksparteien im Sinkflug – Kleine Parteien im Aufwind

Die noch schwerer als die CDU/CSU angeschlagene „Volkspartei“ SPD hat eine GroKo 3.0 schon mal kategorisch abgelehnt. Unter den Genossen wird die Angt umgehen, in der nächsten Legislatur nicht mehr im Bundestag zu sitzen, wenn man zuviel am Bürger vorbei regiert. Dann also lieber in die Oppositionskulisse wechseln. Derweil sucht die Mutti-Partei hektisch nach Juniorpartnern. Eine furios in den Bundestag zurückgekehrte FDP gibt sich stolz. Sie hat nach der tödlichen Umarmung durch die CDU, die die Liberalen 2013 die Bundestagsfraktion kostete, noch eine Rechnung mit Mama Merkel offen. Für die Koalitionsbildung ist sie das Zünglein an der Waage. Und die Grünen? Seitdem Merkel deutsche Interessenpolitik gegen ein diffuses linkes Weltverbesserungsideal eingetauscht hat, das Klima rettet, bis der Nervenarzt kommt und ihre Staatsbürger lapidar zu denen deklassiert, „die schon länger hier leben“, ist sie zum heimlichen Star der Antideutschen mit der Sonnenblume aufgestiegen. Mit Merkels grünen Groupies dürfte es also kein Problem im kuscheligen Regierungsrettungsboot geben.

Sie haben verloren – und können regieren!

Quo vaditis, Grüne? Bei der Verteilung der Ministerien steht das Familienministerium naturgemäß ganz unten. Da Angela schon aus ihrer Zeit als Familienministerin kaum einen Hehl daraus machte, nicht wirklich an dem Thema interessiert zu sein, wird sie das Familie, Frauen und Senioren-“Gedöns“ vermutlich dem kleinsten Juniorpartner zuschieben. Das wird auf Gegenliebe stoßen. Denn bekanntlich sind linke Ideologen besonders beflissen, ihre Weltanschauung zielsicher und möglichst widerspruchsfrei unter die Leute zu bringen. Besonders unter die Kinder. Die grünen Bildungspläne zur Gender-Umerziehung in Baden-Württemberg, NRW und Niedersachsen sprechen eine deutliche Sprache. Jetzt ist die Gelegenheit da für die grüne Oberlehrerpartei, ihr räumlich begrenztes Experimentierfeld der sexuellen Vielfaltspädagogik bundesweit auszudehnen. Herrlich! Man sieht Katrin Görin-Eckardt vor Begeisterung in die Hände klatschen. Denn die Minderheitentoleranz ist ihr nicht nur ein Anliegen, sondern für die Obergrüne mit abgebrochenem Theologie-Studium umschließt sexuelle Vielfalt ein quasi-religiöses Bekenntnis ein, das sie am liebsten jedem abzwingen würde.

Nach der Wahl ist nicht mehr vor der Wahl

Daß es immerhin nicht zum befürchteten Links-Bündnis aus CDU/ CSU, SPD und Grünen kommt, ist jedoch nicht der wiedererstarkten FDP zu verdanken und auch nicht der CDU selbst. Ein linkes Übergewicht in der Regierungskoalition hat die überraschend hohe Zahl Wählerstimmen für die AfD verhindert. Die Partei ist beinahe aus dem Stand drittstärkste Kraft im Bundestag geworden. Die Grünen haben für den gleichen Erfolg mehrere Jahrzehnte gebraucht. Obwohl die linke Lehrer- und Beamtenpartei von den wenigsten gewählt wurde, wird sie nun höchstwahrscheinlich mitregieren. Das ist in dieser Legislatur besonders bitter. Denn schicksalshaft ist die Wahl 2017 deshalb, weil die Bürger in ihrem Votum in seltener Klarheit eine konservative Wende in der Regierung fordern. Der lange Linksdrift in der Politik wird durch dieses Wahlergebnis mindestens stark verlangsamt, denn nun gibt es wieder eine starke bürgerliche Stimme im Parteiensystem. Der Boden ist bereitet, dass sich in der Politik wieder eine Normalität einstellen kann. Damit die Saat aufgehen kann, muss die Zivilgesellschaft, also jeder Einzelne von uns, dafür eintreten und die Umsetzung davon aktiv einfordern.

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Kommentare

  1. Christian Hönig sagt:

    Warum werden in Deutschland die Gesetze umgedeutet und die Genderbewegung, die meiner Meinung „Verführung Minderjähriger“ ist, hat solch einen Einfluss? Die Geschichte Zeigt eine solche, ich sage es mal altmodisch „Unmoral“ hat immer Ihr Ende in der inneren und äußeren Zerstörung (Römisches Reich, Sodom…) gefunden, wollen wir das (zulassen)?

  2. Dietmar Mehrens sagt:

    Es gibt immer noch viel zu viele Menschen, die den zerstörerischen postmarxistischen Weltgeist, der über Deutschland und Europa hergefallen ist, nicht entlarvt haben und dies aus Verblendung auch nicht können.

    Deshalb: Jetzt die „Ehe für alle“ kippen und sich mit Argumenten wappnen!

    Orientierungs- und Argumentationshilfe:
    „Böse Falle Ehe für alle“ von Dietmar Mehrens
    Gratis-Pdf: http://document.kathtube.com/43731.pdf
    Amazon-E-Buch:
    https://www.amazon.de/Böse-Falle-Ehe-alle-Streitschrift-ebook/dp/B074RM8T13

  3. Hildegard Klimmer sagt:

    ich bin dankbar, dass die AfD

    zumindest 90 Sitze im sogenannten …….tag errungen hat.

    Es erschüttert mich , dass die Zersetzungspolitik unserer Familien und unseres Volkes so weit gekommen ist.

    Ich wünsche und hoffe, daß noch gerettet werden kann was noch zu retten ist.

    Ich wünsche Ihrer Partei Kraft und Zusammenhalt.
    Hildegard
    Hildegard Klimmer

    Familien und unseres Volkes so weit gekommen ist.

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