Grüne und FDP: Wer Familien feindlich gegenübersteht, darf nicht auch noch über sie regieren!

Im Tagestakt dringen Meldungen aus den laufenden Koalitionsverhandlungen zwischen CDU/CSU, Grüne und FDP aus dem Bundestag. Sicher ist nur, dass bei den wichtigsten Themen wie bei der inneren Sicherheit, Asylgesetz und möglichen Steuererleichterungen erheblicher Dissens herrscht. Dass die CSU nicht „grün“ ist mit der gleichnamigen Partei, ist kein Geheimnis. Die Verteilung der einzelnen Ressorts unter den Koalitionären dagegen schon. Darüber dringt so gut wie kein Wörtchen nach draußen.

Vom Familienministerium zum Gender-Ministerium

Sollten entweder Grüne oder die FDP das Familienministerium übernehmen, dürfen die Bürger durchaus mit der einen oder anderen Überraschung rechnen. Beide Parteien betrachten die grundgesetzlich geschützte Vorrangstellung der Familie aus Mutter, Vater, Kind als dringend reformbedürftig. Die Gesetzeslage, so wird dort betont, soll sich den geänderten Lebensentwürfen und ihren neuen Familienformen anpassen. In der grünen Version würde die Familienpolitik völlig in der Frauenpolitik aufgehen. Überspitzt ausgedrückt, wäre Gerechtigkeit für Familien in dem Moment hergestellt, wenn 100 Prozent der Mütter und Väter morgens ins Büro, ans Fließband oder an die Kasse enteilen, wo sie sich aufgrund einer flächendeckend sichergestellten Kinderbetreuung hinlänglich selbst verwirklichen könnten. Dem Nachwuchs wird in Kitas, Horten und Schulen derweil beigebracht, dass das Frau- und Mannsein in Wahrheit entwicklungshemmende Rollenzuschreibungen sind und die totale Geschlechtergleichstellung nach dem strengen 50:50 Prinzip zu erfolgen hat. Damit die Töchter später nicht in einem bösen Geschlechterstereotyp festhängen wie einst die Eltern, gar noch in der Teilzeit- oder, schlimmer noch, in der Mutterfalle landen.

Eigenes Recht für die künstliche Neo-Familie?

Der FDP kommt diese alt-feministischen, marxistisch motivierte Lösung der Frauenfrage gerade recht, wenn auch in moderner Verpackung und ohne sich lange beim allmählich öde werdenden Geschlechterrollen-Thema aufzuhalten. Dessen ökonomisches Endprodukt, die zumeist schlecht bezahlten Muttijobs, sind ein volkswirtschaftlicher Gewinn, mit dem man sich bei der Wirtschaft beliebt machen kann. Dagegen können die erklärten Gegner der Mütterrente natürlich nichts haben. Noch einen Schritt weiter als die Grünen gehen die Freidemokraten bei einem Thema, das sie in ihrem Wahlprogramm werbewirksam „Chancen der Reproduktionsmedizin für die Familiengründung“ genannt haben. Die Forderungen reichen von legaler Leihmutterschaft bis zur oft damit verbundenen Eizellspende. Im Extremfall kann ein darüber gezeugtes Kind bis zu drei Mütter haben: Die (anonyme) Eizellspenderin, die biologische (Leih-)Mutter und die Wunschmutter, bei der es aufwächst. Natürlich muss für eine derart exotische Konstellation auch das Abstammungsrecht verändert („modernisiert“) werden. Klingt alles erst einmal vernünftig? Ja, wenn man so tut, als würde es sich hierbei um ein äußerst drängendes gesellschaftliches Problem handeln, das keinerlei gesetzgeberischen Aufschub duldet. Dass die künstlichen, zumeist mithilfe der Fortpflanzungsmedizin erschaffenen Neo-Familien, deren Lobbies stets und ständig ein separates Familiengesetz mit eigenständigem Recht einfordern, eine verschwindend geringe Minderheit im bevölkerungsstatistischen Promille-Bereich ausmachen, wagt kaum noch einer zu anzumerken.

Unterstützung aus der Wissenschaft

Den FDP-Gendervertretern nun beigesprungen sind 16 Experten aus Rechtswissenschaft, Medizin und anderen wissenschaftlichen Disziplinen. Diese fordern eine weitreichende Reform des global vergleichsweise strengen Embryonenschutzgesetzes, die es faktisch aushebeln würde. Demnach sollen Eizellspenden erlaubt werden, parallel dazu die Empfehlung, Leihmutterschaft zuzulassen. Eine Embryoadoption, das heißt, das Einsetzen einer bereits befruchteten Eizelle in die Gebärmutter, soll nach Meinung der Experten künftig zugelassen werden. Auch das in den USA übliche sogenannte Social Freezing, dem Einfrieren von Eizellen, können sich die Experten vorstellen. Man sieht entsprechende Stellenanzeigen von Firmen schon vor sich, die gut qualifizierte Frauen mit der Aussicht anlocken, auf Firmenkosten Eizellen einzulagern, um ihre fruchtbare Phase voll und ganz dem Arbeitgeber zur Verfügung zu stellen.

Wer sorgt sich bei diesen Fragen um das Kindeswohl? Wer fragt, wo bei derlei Menschenexperimenten noch die ethische Grenze verläuft? Darf der Mensch alles, was er kann? Bei Grünen und besonders bei der FDP steht zu vermuten, dass der Drang, stets und ständig dem Zeitgeist hinterherzuhecheln, die Wahrnehmung für die ethische Dimension in Lebens- und Fortpflanzungsfragen deutlich eingetrübt hat. Wer die Zukunft von Familien auf dem kalten Labortisch von Fortpflanzungskliniken sieht, darf nicht über ihre Geschicke bestimmen. Auf gar keinen Fall dürfen Vertreter aus diesen Parteien – sozusagen als Krönung – noch das Bundesfamilienressort zugeschanzt bekommen. Bitte setzen Sie sich mit uns dafür ein. Bitte klicken Sie auf den Button unten und nehmen Sie an unserer Kampagne teil. Danke herzlich!

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Kommentare

  1. Daria Thurn und Taxis sagt:

    Wie kann man etwas – im biologischen Sinn – so unfruchtbares wie eine Homopartnerschaft (oder sonstige LGBT Partnerschaft) mit einer normalen Ehe, über einen Kamm scheren. Das weiß doch jedes Kind – das nicht mehr an den Storch glaubt – dass es um Kinder zu bekommen, einen Mann UND eine Frau braucht. Alles andere ist künstlich und damit nicht natürlich und nicht nachhaltig!

    Wieso legt man für Menschen andere Maßstäbe an als für die Natur ?

    Die gesamte Schöpfung, ja, das Leben schlechthin, baut auf Fortpflanzung auf. Das ist einer der 3 stärksten Triebe – auch beim Menschen.

    Dafür ist die Ehe da. Natürlich nicht nur dafür … wie alle immer betonen… auch für die Liebe und das Wohlergehen der beiden Eheleute… klar. Aber die Ehe ist die Form in unserer christlich-jüdischen (und auch islamischen) Kultur in der alles, was mit der Aufzucht von Nachkommen zu tun hat, in die gesamte Sozialstruktur eingefügt ist.

    Wenn man jetzt einen Begriff in einem so grundlegenden sozio-kulturellen Bereich von seiner ursprünglichen Bedeutung löst, ja – von seiner Wurzel abschneidet – wird das erstens zu ungeahnten rechtlichen Verwerfungen führen. Außerdem verkauft es die Menschen für blöd. Die Ehe (oder wenn man will- Beziehung) zwischen Mann und Frau wird immer das einzige natürliche Modell für diese Art von Lebensform bleiben. Alles andere ist nur eine Kopie die man nur mit künstlichem „Nachhelfen“ mehr oder weniger „nachspielen“ kann. Das liefert den Menschen aber immer mehr seiner eigenen Hybris aus … wo man am Ende denkt man könne alles mit künstlichen Mitteln, künstlicher Intelligenz, selber machen… In so einer Welt möchte ich jedenfalls, nicht leben! Ich weiß nicht wie Sie das sehen ? Da koppelt man den Menschen immer mehr von der Natur ab!

    Es gibt nicht nur eine Ökologie in der Natur, sondern auch die Ökologie des Menschen, bzw. des Menschen in der Natur.

    Ich persönlich finde ja eigentlich jede Form der künstlichen Befruchtung schon falsch (bei Mensch und Tier) Aber da ist der Zug natürlich längst abgefahren…

    Vielleicht ist ja die Homosexualität – die es ja immer in allen Kulturen gegeben hat – ja genau eine Art biologischer Selbstschutz vor einer Lokalen Überbevölkerung… Das hieße doch dann, dass Homosexuelle in der Schöpfungsordnung eben eine andere Aufgaben haben als Heteros…

    Abgesehen davon, dass es ja auch Hetero Ehepaare gibt, die aus irgendwelchen Gründen keine Kinder bekommen können …

    So hat eben jeder seinen Auftrag. Und das ist gut so. Vielleicht sollten die Menschen heute wieder lernen etwas demütiger zu sein und manche Dinge als gegeben anzunehmen.
    Jemand, der eine Behinderung hat, jemand der sich einfach nicht schön findet, jemand der etwas nicht kann… muß damit ja auch irgendwie klar kommen. Freiheit ist nicht alles tun zu können was man will, sondern die Dinge die man nicht ändern kann in Freude und Dankbarkeit annehmen zu können! Das beste daraus machen zu können…

    Leihmutterschaft, Eizellenspende, Embryoadoption, Eizellen freezing u.ä. sind die aller ärgste Ausbeutung der Frau… wie kann das jemand der die Rechte der Frauen hochhält, NICHT sehen ??? Und eben, wie Sie schon schreiben: wer sind diese Kinder dann? Von wem stammen sie ab, wo gehören sie hin… zumal wenn dann viel zu alte Mütter sich erst recht nicht mehr um schreiende Babys kümmern werden wollen… (das ist ja jetzt schon vielen jungen Müttern zu mühsam…) da kommen dann noch Leih-omas, Babysitter, Kita-betreuerinnen als zusätzlich Bezugspersonen dazu… Was macht das dann mit dem Urvertrauen der Kinder, mit dem Selbstwertgefühl… Wo sollen dann klare Strukturen für ein Kind herkommen, wenn seine Herkunft schon ein einziges Chaos ist… Und wer erzieht dann diese Kinder, wer hat das Sagen ??? Wer erzieht sie zu guten Menschen?

    Nein, ich glaube, das ist keine gute Idee!

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