Beatrix von Storch im Gespräch mit Prof. Ulrich Kutschera: Die Gender-„Wissenschaft“ ist eine Ideologie

Die Gewißheiten unserer Zeit verschwimmen: Eine totalitäre Gleichheitsidee verschafft sich innerhalb Europas immer mehr Raum. Die Politik behauptet, daß Mann und Frau in ihrem Handeln und Wollen deckungsgleich sind. Die spezifischen Bedürfnisse und Wünsche von Vätern und Müttern werden dagegen absichtsvoll ignoriert. So fügen sich in der Agenda des „Gender Mainstreaming“ Teile der Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zu einer autoritären, lebensfernen Elite zusammen. Die Vorstellungen dieser Ideologen sollen den Alltag der Bürger schleichend unterwandern und die in der Familie gelebten Bindekräfte der Gesellschaft brechen.

Sind Männer und Frauen tatsächlich gleich? Kann man das Geschlecht in der politischen Gestaltung einer Gesellschaft vernachlässigen? Was ist von dem Versuch zu halten, nach der klassenlosen auch eine geschlechtslose Gesellschaft zu begründen? Beatrix von Storch hat Prof. Ulrich Kutschera gebeten, eine Diagnose aus der Sicht eines Wissenschaftlers abzugeben. Die Antwort des renommierten Evolutionsbiologen, der an der Universität Kassel und Stanford lehrt, ist unmißverständlich: „Die Gender-Wissenschaft ist eine politische Ideologie.“ Mann und Frau sind nicht gleich und können von der Politik demzufolge auch nicht gleich gemacht werden.

Das unterschiedliche Handeln und Denken von Männern und Frauen ist nicht in erster Linie das Produkt von Erziehung, sondern das Ergebnis ihrer unterschiedlichen Biologie. „Das Geschlecht ist jeder einzelnen Zelle des Körpers eingeschrieben“, erklärt Prof. Kutschera. Wir können unserer Natur nicht entkommen. Kulturelle Faktoren wie Erziehung, das Lebensumfeld und die Gewohnheit dürfen selbstverständlich nicht vernachlässigt werden. Doch eine Theorie, die die Geschlechtlichkeit der Menschen in erster Linie als sozial konstruiert sieht, verläßt den Boden seriöser Wissenschaft.

Prof. Ulrich Kutschera gelingt es, wissenschaftlich fundiert und gleichzeitig für Laien verständlich auszuführen, daß das Vorhaben, eine geschlechtslose Gesellschaft zu begründen, vor diesem Hintergrund zum Scheitern verurteilt ist. Denn: Wer über Menschen redet, dürfe über die Biologie nicht schweigen. Und die erteilt dem durch und durch ideologisch motivierten, mit Euro-Milliarden gefüttertem Programm „Gender-Mainstreaming“ eine klare Absage.

Zum ersten Teil des Interviews

Zum zweiten Teil des Interviews

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