Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, lobt das geplante Betreuungsgeld als richtigen Schritt, hält es aber für zu gering. Die beste Betreuung vor allem in den ersten Lebensjahren sei die Betreuung durch die eigenen Eltern, sagte Zollitsch und verwies damit auf zahlreiche wissenschaftliche Studien. Deshalb sollte alles dafür getan werden, daß „die Eltern die Entscheidungsfreiheit haben, wie sie für ihre Kinder sorgen und sie betreuen wollen“. Dafür biete das Betreuungsgeld den richtigen Ansatz.
Er halte es aber für einen „Schwachpunkt“, das Betreuungsgeld auf Hartz IV anzurechnen und davon abhängig zu machen, ob die Eltern ihr Kind in einer öffentlich geförderten Betreuungseinrichtung betreuen lassen oder nicht. Er fordert deshalb Nachbesserungen beim Gesetzentwurf zum Betreuungsgeld.
Quelle: Welt
Foto: www.erzbistum-freiburg.de (Urheber: Hartmut W. Schmidt)
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