Den Vorschlag der SPD, die Entscheidungskompetenz über die Auszahlung des Betreuungsgeldes auf die Bundesländer zu übertragen, lehnt die CSU ab. Sowohl CSU-Chef Horst Seehofer als auch die Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Gerda Hasselfeldt, schlossen einen Kompromiss in diesem Punkt aus. 

Im Koalitionspoker zwischen Union und SPD zeichnet sich bei einem der umstrittensten Themen des Wahlkampfes ein Kompromiss ab. Medienberichten zufolge hat die SPD der Union angeboten, das Betreuungsgeld nicht mehr abschaffen zu wollen, sondern die Entscheidungskompetenz dafür auf die Länder zu übertragen. 

Zuerst haben SPD und Grüne die Einführung des Betreuungsgeldes mit allen Mitteln zu verhindern versucht. Inzwischen sehen sie darin kein Hindernis mehr für eine Regierungsbeteiligung. 

Das von der schwarz-gelben Bundesregierung zum Ende ihrer Legislaturperiode eingeführte Betreuungsgeld erweist sich als erfolgreicher als zunächst angenommen. Nachdem die Opposition noch über wenig Nachfrage und schleppenden Start lästerte, Rot-Grün die Leistung für heimerziehende Eltern als erste Maßnahme abschaffen wollte, ist das Interesse der Eltern zunehmend hoch. Zwei Monate nach Einführung wurden bereits mehr als [...]

Einer möglichen Abkehr vom Betreuungsgeld als Kompromiss in den Koalitionsverhandlungen hat die Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Bundestag Gerda Hasselfeldt eine klare Absage erteilt. Das Betreuungsgeld sei nicht Teil der Verhandlungsmasse. 

Bundestags-Kandidaten antworten Familienschützern Wir haben die Direktkandidaten für die Bundestagswahl am kommenden Sonntag auf ihre familienpolitischen Positionen hin befragt. Das Ergebnis: Union, ÖDP (Familienpartei), PDV und AfD liegen die Interessen der Familien besonders am Herzen. 

Im Falle eines schwarz-gelben Wahlsieges steht der Union neues Ungemach ins Haus: FDP-Spitzenmann Rainer Brüderle will in diesem Fall das Betreuungsgeld auf den Prüfstand stellen. 

Einen Monat nachdem nun jedes Kind ab dem 1. Lebensjahr einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz in einer staatlichen Kita hat, ist von der viel beschrienen „Klagewelle“ nichts zu spüren. Denn die Mehrheit der Eltern will seine Kinder in den ersten Jahren allen Unkenrufen und Diffamierungen von Medien und Politik zum Trotz noch immer selbst betreuen. 

Mit Ihrem Blog-Beitrag „Dann mach doch die Bluse zu!“ sorgte die engagierte Publizistin und vierfache Mutter Birgit Kelle für ordentlichen Zündstoff. Nun hat sie mit einem mindestens ebenso feurigen Buch nachgelegt. Im Interview mit der Online- und Bloggerzeitung www.FreieWelt.net sprach sie über Sexismus, Emanzipation und Familienpolitik. 

An der Karl-Liebknecht-Straße in Berlin, direkt gegenüber dem Dom, befindet sich das DDR-Museum. Ein Besuch dort lohnt sich, denn die Ausstellung ist sehr gut gemacht. Die Politik spielt natürlich eine Rolle, aber im Mittelpunkt steht der Alltag im real existierenden Sozialismus. Dessen Darstellung ist weit entfernt von jeder Verklärung, und das Bemühen um Objektivität bleibt [...]

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