Artikel zum Thema: "Bildungspläne "

Rot-Grün hat in Niedersachsen „ausgegendert“ – Bürgerliche Politik für freie Bürger jetzt!

Nach der Bundestagswahl werden Niedersachsens Bürger erneut zur Wahlurne gebeten. Für die Regierungsbildung ist die Wahl ein wichtiger Gradmesser. Wir haben für Sie die Wahlprogramme hinsichtlich der familienpolitischen Positionen ausgewertet und in eine Übersicht gebracht: Hier.

Unwahrscheinlich ist, daß sich das desaströse Wahlergebnis für die Bundes-SPD regional wiederholt. Im Küstenland ticken die Uhren ein wenig gemächlicher als im quirligen Berlin. SPD und CDU liegen hier in Umfragen gleichauf. Eine große Koalition wäre rechnerisch möglich, aber seit der Bundestagswahl sind die SPD-Genossen eher auf Opposition gebürstet. Immerhin: Die Grünen dürften sich vom Regierungssessel verabschieden. Vorerst zumindest. Denn es spricht einiges dafür, daß sie hintenherum als Juniorpartner von SPD oder CDU wieder ins Regierungsboot kommen. Dann dürfte die landesweite, großzügig mit Steuermillionen gepäppelte Kampagne „Für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt“ noch einmal richtig an Fahrt aufnehmen.

Sexuelle Vielfalt bis in den letzten Landeswinkel

Die Gender-Partei schwärmt von einem „queeren Niedersachsen“, möglichst bis zum letzten Dorfgasthof und Angelverein. Den Boden bereitet hat ihre landesweite Kampagne „Für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt“ – und zwar durch einen einfachen psychologischen Kniff: Man unterstelle den Bürgern einfach „Ängste, Vorurteile und Diskriminierung“ in Bezug auf Homo- und „Andersgeschlechtliche“, um sich eine Handlungsvorlage zu schaffen. Danach kann man daran gehen, diese subjektiv angestaute Ablehnung abzubauen, um das Klassenziel „Steigerung von Akzeptanz und Wertschätzung“ zu erreichen. Das an der staatlichen Vielfaltskampagne beteiligte Queere Netzwerk Niedersachsen (QNN) steht dafür schon in den Startlöchern. Denn mit der selbstgestellten Sisyphos-Aufgabe, instinktive Vorbehalte rein subjektiver Natur für immer auszumerzen, winken immerhin eine Reihe staatlich abgesicherter Arbeitsplätze bis zum Sankt Nimmerleinstag. Das QNN läßt schon mal eine endlose Forderungsliste kursieren: Geschlechtsneutrale Piktogramme in der öffentlichen Beschilderung, LSBTI*-sensible Sprache in sämtlichen politischen Reden und Broschüren der öffentlichen Verwaltung, homo, bi- und trans-Aufklärungsprojekte an Schulen, selbst für „Nacht-Taxis“ zur Beförderung trans*geschlechtlicher Frauen soll gefälligst Geld locker gemacht werden. Und künftig soll am besten jede Kommune von Buxtehude bis Uelzen ihre eigene Christopher Street-Demo abhalten. Nur um einige Beispiele zu nennen.

Stoppen Sie den Freiheitsverlust für Familien

In ein ähnliches Horn stoßen auch die anderen Parteien. Von Legalisierung der Leihmutterschaft bis zum 24h-Kita-Ausbau. Sie finden alles in der übersichtlichen Auswertung der einzelnen Wahlprogramme. Lesen Sie hier unsere Zusammenfassung:

Die Einheitsfront der Parteien gegen die Familie läßt sich brechen. Die Bundestagswahl hat gezeigt, daß die Bürger den ewig gängelnden Nanny-Staat von Angela Merkel satt haben. Sie haben keine Lust mehr auf das links-ideologische Gender-Experiment, das sich wie eine übelriechende Krake in ihrem Alltag ausbreitet. Die Bürger wollen selbst entscheiden, was für sie selbst und ihre Familie gut ist. Eins ist sicher: In Niedersachsen hat die rot-grüne Koalition abgewirtschaftet. Von den Bürgern wird sie keinen weiteren Regierungsauftrag bekommen.

Der grüne Drache regt sich wieder – Hessen legt Aktionsplan zur sexuellen Vielfalt vor

regenbogentasseFehler zu begehen, gehört zum Leben dazu. Da geht es Parteien nicht anders als Lieschen Müller und Klein Mäxchen. Denselben Fehler aber immer wieder zu machen und gleichzeitig auf ein anderes Ergebnis zu hoffen, ist schlichte Dummheit. Kein Problem für die Grünen. Obwohl sie kürzlich in NRW für ihre durch und durch ideologische Bildungspolitik vom Wähler beinahe aus dem Parlament katapultiert wurden, experimentieren sie nun unbeirrt im Land Hessen weiter.

Diskriminierung beginnt schon beim scheelen Blick

Hinter der glatten Glas-Betonfassade seines modern wie tristen Dienstgebäudes verkündete der grüne Staatssekretär Jo Dreiseitel unter beifälligem Gemurmel von Funk und Presse den sogenannten „Aktionsplan für Akzeptanz und Vielfalt“. Schwule, Lesben, inter-, trans- und queere Personen sollen sich wohler fühlen im einstigen Land der Märchenbrüder Grimm. Das können sie augenscheinlich nur, wenn ihnen vom Kita-Kind bis zum Polizisten alle Menschen mit der gleichen wertschätzenden Haltung gegenübertreten. Es darf nicht der geringste Verdacht aufkommen, daß die zuvor in Kindergärten, Schulen und Behörden intensiv eingeübte Geschlechtersensibilität im Umgang mit der „queeren“ Minderheit zu wünschen übrig läßt. Oder wie es jüngst eine lesbische Teilnehmerin mit Kind und deren Partnerin am Evangelischen Kirchentag auf den Punkt brachten: Schon beim scheelen Blick des Passanten bis zur neugierig-unschuldigen Frage, wie die beiden Frauen es geschafft hätten, sich gegenseitig zu befruchten, beginne deren Diskriminierung.

Toleranz allein reicht nicht mehr

Dies ist natürlich konsequent zu unterbinden. Mit einer großangelegten Kampagne aus Workshops und Schulprojekten, Beratungsangeboten für Verfolgte, Lehrerfortbildungen, Polizistenschulungen, zivilgesellschaftlichen Initiativen etc. will man Lesben und Schwule und alle jene, die sich nicht sicher sind, welchem Geschlecht sie genau angehören, vor Diskriminierung schützen. Diese Aufgabe ist nichts weniger als gesamtgesellschaftlich zu verstehen. Klar, daß sowas teuer ist. Insgesamt eine halbe Million Euro jährlich sind dem Bundesland Hessen die radikale Umerziehung, pardon, Aufklärung seiner Bürger wert. Gleichzeitig kann die moralische Aufrüstung des Gender-Manifests – typisch für die Partei mit dem Tugendwächtermandat – nicht hoch genug sein. Herr Staatssekretär spricht folgerichtig von „Wertschätzung“. Heißt: Es genügt nicht mehr, daß Menschen mit schwul-lesbischen Lebensentwürfen mehr oder weniger wohlwollend geduldet werden (Toleranz). Heute macht sich bereits jeder verdächtig, der nicht gleich vor Freude Purzelbäume schlägt, wenn er in Theorie und/ oder Praxis homo- bzw. welchen auch immer- sexuellen Daseinsformen begegnet. Wer frech „Wertschätzung“ für sich einfordert, darf sich jedoch nicht wundern, wenn er erstens keine bekommt und zweitens fortan als Flegel gilt. Soviel scheint immerhin auch die Pädo-Partei zu wissen.  Nach dem Motto: Wehret den Anfängen! setzt sie mit der Gender-Erziehung denn auch vorsichtshalber bei jenen an, die qua Alter am leichtesten zu manipulieren sind: Kinder und Jugendliche.

Landespolitik darf nicht zur Bundespolitik werden

Baden-Württemberg, Bremen, NRW, Rheinland-Pfalz, Thüringen – überall, wo die Grünen mitregieren, kann man davon ausgehen, daß die in alle Bildungs- und Berufsbereiche implantierte Erziehung zur Gender-Akzeptanz in vollem Gange ist. Erarbeitet werden die „Aktionsplan“ genannten Sex-Satzungen ausgerechnet von jenem Kollektiv, dessen Geschäftsmodell auf der nie enden wollenden Diskriminierung seiner Mitglieder basiert: der gut vernetzten LSBT*IQ Community bzw. deren Interessenvertretungen. Angesichts einer derartigen Parteilichkeit darf man sich über den Ausfluss an übergriffigen Forderungen an das mehrheitlich heterosexuell verfaßte Volk nicht wundern.

Wir von in der Initiative für Familien-Schutz sagen: Zeigen wir den Grünen jetzt klare Kante! Wir wollen nicht indoktriniert werden. Wir wollen einfach nur gut regiert werden!

Um den Protest gebündelt und groß werden zu lassen, zeichnen Sie bitte unsere neue Kampagne auf Civil Petition hier. Und machen Sie Freunde und Bekannte darauf aufmerksam. Je mehr wir werden, desto unüberhörbarer sind wir.

„Queere Bildung“ in Schleswig-Holstein stoppen! Unser Brief an Daniel Günther (CDU)

flag-1750790_1280In Sachen „Gender Mainstreaming“ segelt Schleswig-Holstein hart am politisch korrekten Zeitgeist. Im kühlen Küstenland gilt seit 2002 per Kabinettsbeschluss die totale Gleichheit für Männer und Frauen. Seinen selbstgestellten Auftrag nimmt das Bildungsministerium sehr ernst. Alle Ressorts der Landesregierung wurden fachgemäß „durchgegendert“, führende Landesbedienstete entsprechend geschult. Kein Dokument, keine Richtlinie, kein Beschluss verlassen die Ministerien, ohne vorher auf gendertechnisch korrekte Ansprache geprüft worden zu sein. Natürlich sollen von dieser derartig gut organisierten Gleichheitsbeglückung auch die Landeskinder profitieren. Wobei die traurige Betonung auf „Kinder“ liegt. Von der Kita bis zu den Berufsausbildungsstätten wird die Gender-Umerziehung durchexerziert. Als die noch amtierende Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) 2015 stolz den vom Schwulen- und Lesbenverband erarbeiteten Pädagogik-Methodenschatz „Echte Vielfalt unterm Regenbogen“ präsentierte, begriffen endlich auch die Christdemokraten, wohin das Wohlfahrtsschiff der Zwangstoleranz-Erzieher steuert: Die traditionelle Familie sinkt in Frau Ernsts kunterbunter Fortschrittspädagogik zu einem kaum wahrnehmbaren Randphänomen herab, sogenannte Regenbogenfamilien dominieren das Kindern in der Grundschule vermittelte Alltagsbild. Selbst der CDU wurde derlei Unfug zu bunt; das skandalöse Lehrheftchen verschwand alsbald im Giftschrank des Bildungsministeriums.

Mit ihrer ideologieträchtigen Bildungspolitik darf sich Britta Ernst nun seit dem 07. Mai 2017 aus der Landesregierung verabschieden. Das Ruder übernimmt die designierte CDU-Bildungsministerin Karin Prien, die konservativere Töne anschlägt und sich laut einer Presseerklärung als Gegnerin des Gender Mainstreamings in Kitas und Grundschulen „outete“. Wir wollen wissen, wie die CDU als Wahlsiegerin mit dem Erziehungskonzept der sexuellen Vielfalt weiter verfahren will und haben den designierten Ministerpräsidenten Daniel Günther brieflich angefragt, ob die CDU ihrer Kritik nun auch Taten folgen läßt. Über seine Antwort (oder Nichtantwort) wird Sie die Initiative Familien-Schutz selbstverständlich informieren.

Bleibt die Caritas auf Gender-Kurs?

Kuscheln in der KiTa: Verwirrende Signale vom großen katholischen Sozialverband

8517079085_4159682bd3_oIm September hat nun auch der Caritas-Verband des Erzbistums Berlin ein Papier zu Gender und Frühsexualisierung verfasst und online gestellt. Danach sollen sich bereits Kita-Kinder »mit der Vielfalt von Geschlecht« auseinandersetzen (S. 1), zwischen sozialem und biologischem Geschlecht unterscheiden und »mit sexuellen Begriffen explorieren« können (S. 4). Das Ziel: dass sich die Kinder ohne Bezug auf ihre natürliche Geschlechtszugehörigkeit sexuell »entwickeln«. Die Wörter »Liebe«, »Ehe« und »Familie« kennt das Papier nicht; dafür aber »Puppen oder Bilderbücher mit Geschlechtsmerkmalen«. Das sagt alles. Weiterlesen →

Neue Kampagne gestartet: Schluss mit Gender Mainstreaming

cp-kampagneUnsere neue Kampagne auf der Plattform Civil Petition läuft: Schluss mit Gender Mainstreaming. Ziel ist es, so viele Stimmen wie möglich zu einer großen Stimme zu bündeln. Wir werden in den kommenden Wochen bundesweit gezielt verschiedene verantwortliche Politiker in den Landtagen anschreiben, um weiter gegen Gender und für den Erhalt der klassischen Familie zu mobilisieren. Je mehr Bürger unterzeichnen, desto schlagkräftiger werden wir sein.

Die Gendertheorie muss verschwinden. Sie ist ein Lügengebäude, das dem Druck der Wahrheit nicht standhält. Ohne Ehe und Familie gibt es keine Zukunft. Zeichnen Sie jetzt und empfehlen Sie die Kampagne weiter.

Der Hintergrund unserer Kampagne:

Das englische Wort »Gender« meint ein soziales Geschlecht im Unterschied zum biologischen (»sex«). Geschlecht wird als gesellschaftliches »Konstrukt« betrachtet. »Mainstreaming« bedeutet so viel wie »Hauptstrom« (genauer: »hauptströmend«) und soll suggerieren, dass es sich um eine breite gesellschaftliche Bewegung mit einer großen Massenbasis handeln würde. Die Politik bezeichnet das Gender Mainstreaming auch als »Querschnittaufgabe«. Das zeigt, worum es geht: um die klassisch totalitäre Durchsetzung einer neuen Ideologie. Nach Schleswig-Holstein, Baden-Württemberg und Bayern beginnen jetzt auch Hessen und Thüringen mit dem Umbau ihrer Lehrpläne zur Sexualerziehung nach Maßgabe des »Gender Mainstreaming«.

Trotz teils massiver Elternproteste greifen die genannten Bundesländer mit »gendergerechten« Neuerungen in die schulische Sexualerziehung und in die Erziehungsrechte der Eltern ein. Im Mittelpunkt steht die beliebige sexuelle Selbstverwirklichung des Individuums. Dazu gehört ausdrücklich die Förderung homosexueller Neigungen durch möglichst frühes »Outing«. Die traditionelle Familienplanung kommt als wertvolles Ziel allenfalls am Rande vor, auf gleicher Stufe neben Alleinerziehenden, Patchworkfamilien und homosexuellen »Eltern«. Diese werden auf- und die die herkömmliche Familie wird abgewertet. In Thüringen sollen nach dem neuen Bildungsplan bereits sechsjährige Kinder in verstörender Weise mit sexuellen Lehrinhalten konfrontiert werden.

Die Gesellschaftstechnik des Gender Mainstreaming basiert auf den universitären »Gender Studies«. Fast 200 solcher Gender-Lehrstühle wurden nach und nach an deutschen Hoch- und Fachhochschulen eingerichtet – während viele andere ehrwürdige Fakultäten geschlossen werden. Die »Gender Studies« wurden um 1975 aus den »Women’s Studies« entwickelt, um das Geschlecht einerseits über das Geschlechterverhältnis (gemeint sind »männliche Zuschreibungen« und »Unterdrückungsmechanismen«) zu definieren und andererseits als ein »Ergebnis von Diskursen«. Die Gender Studies sind eine sektiererische Pseudowissenschaft, deren Thesen »top down«, also von oben »implementiert« werden und am Ende alle gesellschaftlichen Bereiche durchdringen sollen. Anderslautende Erkenntnisse aus Genetik und Verhaltensforschung werden ignoriert.

Die Konzentration auf soziale Zuschreibungen geht soweit, dass die biologische Geschlechtsidentität mitsamt den faktischen Unterschieden zwischen Mann und Freu geleugnet wird. Die Leugnung (»Dekonstruktion«) biologischer und seelischer Unterschiede gipfelt in der Fiktion, dass die geschlechtliche Identität rein subjektiv bestimmt und beliebig frei wählbar wäre (Transsexualität).

Die individuellen und die gesellschaftlichen Auswirkungen des Gender Mainstreaming sind katastrophal, zumal die Massenmedien das Programm nach Kräften unterstützen. »Gender« zerstört gezielt unser gemeinsames Wertefundament und den naturrechtlichen Rahmen der Gesellschaft. »Gender« zerstört die binäre Geschlechterordnung, die Heterosexualität als Norm, die Ehe als Bund von Mann und Frau, die traditionelle Familie und die Unverfügbarkeit des Kindes vor und nach der Geburt.

Für dieses Zerstörungswerk kann es keinen anderen Grund als eine massive Geburtenkontrolle geben, der die westlichen Gesellschaften unterworfen werden sollen. Hinter wohlklingenden Forderungen wie Akzeptanz, Gleichberechtigung, Emanzipation und Gleichstellung sexueller Minderheiten wird ein anmaßendes biopolitisches Ziel versteckt. Keine Gemeinschaft, die eine lebendige Zukunft erstrebt, würde sich freiwillig einer solchen Lehre unterwerfen. Wer die Augen vor diesem »Weltkrieg« (Papst Franziskus) verschließt, hat sich bereits unterworfen.

Zugleich hält Papst Franziskus daran fest, dass die von der Gendertheorie aufgewertete Homosexualität kein Grund sein darf, Schwule oder Lesben herabzusetzen oder zu diskriminieren. Diese Haltung ist richtig und notwendig. Andererseits gibt es für keinen Menschen, sei er homosexuell oder nicht, ein »Recht« auf Ehe und Familie. Der Staat ist nicht dafür verantwortlich, dass offen homosexuell lebende Menschen nicht heiraten und keine Kinder bekommen. Solche Wünsche gehören in die Selbstverantwortung des Einzelnen. Umgekehrt haben Familienmütter und -väter kein kodifiziertes »Recht«, zugleich offen homosexuell zu sein. Wenn sie es sind, obliegt ihnen auch die Lösung der Probleme, die daraus folgen. Solche Unvereinbarkeiten zu beachten, macht nicht unfrei, sondern lebenstüchtig. So zu tun, als sei alles das Gleiche, hat nichts mit Freiheit zu tun.

Im Interesse der Gleichheit werden aber auf Basis der Gendertheorie gleichgeschlechtliche Ehen und das Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare gefordert. Auch die Forderung nach staatlich bezahlter künstlicher Befruchtung ist nicht mehr fern. Das zeigt: Die Konjunktur der Gendertheorie ist ein ernstes Anzeichen schwindender Verantwortung für die jeweils eigene Lebensführung und einer tiefen Krise der Familie.

Aus der Ferne ist diese Tatsache offenbar besser zu erkennen als hierzulande. Der Außenbeauftrage der Russischen Orthodoxen Kirche, Metropolit Hilarion von Wolokolamsk, schreibt in seinem neuen, bald auf Deutsch erscheinenden Buch mit dem Titel Die Zukunft der Tradition: »Ihren extremsten Ausdruck findet die Krise der Familie in den Versuchen, homosexuelle Verbindungen mit der Ehe gleichzustellen und gleichgeschlechtlichen Paaren das Recht zuzugestehen, Kinder zu adoptieren und zu erziehen. Das Gesetz verwandelt das Kind von einem Rechtssubjekt in ein Rechtsobjekt, in ein Objekt, das jeder besitzen kann. Das ist eine prinzipiell neue Sicht auf das Kind, das nicht mehr ›Frucht der Liebe‹ ist, sondern ein für jedes Paar zugängliches Objekt seiner Bedürfnisbefriedigung. Eine solche Auffassung muss im Hinblick auf die Entwicklung und das seelische Gleichgewicht der Kinder, die von gleichgeschlechtlichen ›Eltern‹ adoptiert werden, zu ernsten Befürchtungen Anlass geben.«

Der neue Angriff des Staates

Sachsen-Anhalt will drei- bis achtjährige Kinder mit Gender-Ideologie verstören

Die Politik der Antisdiskriminierung zerstört nicht nur die Familie. Sie zerstört auch das Verhältnis der Bürger untereinander. So wird die Politik der Antisdiskriminierung zu einer Waffe des Staates gegen seine Brüger. Zunächst »nur« gegen die normal lebende Mehrheit, dann gegen alle.

160825 BeitragsfotoEs ist ein Alarmzeichen ersten Ranges, dass jetzt sogar das CDU-geführte »Ministerium für Justiz und Gleichstellung Sachsen-Anhalt« eine »Bücherliste mit Empfehlungen für Kinder von 3 bis 8 Jahren« an Kitas und Grundschulen verteilt, die nur so strotzt vor Kritik an »Geschlechterrollen« und vor Werbung für Homo-, Trans- und  Intersexualität. Die Aktion ist Teil eines landeseigenen »Aktionsprogramms – Für die Akzeptanz von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgendern, Transsexuellen und intergeschlechtlichen Menschen (LSBTTI) in Sachsen-Anhalt«.

Auch ein entsprechender »Kita-Koffer« und Besuche von »Beratern« sind geplant. Aber nicht mit uns. Denn Gender Mainstreaming ist ein Angriff auf unser Gemeinwesen. Gender lenkt die Aufmerksamkeit direkt auf sexuelle »Orientierungen« und »Bedürfnisse«. Der Gender-Staat propagiert Verhütung, Abtreibung und künstliche Befruchtung. Der Wert geordneter Familienplanung kommt nicht vor. Der Staat tut dies alles ohne Mehrheitswillen und legitimen Auftrag. Selbst Bayern plant eine Genderisierung des Unterrichts. Weiterlesen →

Auch Bayern gendert sich

Birgit Kelles vergleichende Analyse zu den Entwürfen der neuen Richtlinien für die Familien- und Sexualerziehung in den bayrischen Schulen

160514 Kelle Blog(al) Birgit Kelle hat sich die neuen Bildungsrichtlinien für die Familien- und Sexualerziehung an den bayerischen Schulen angesehen (ihren Beitrag finden sie hier) und mit den bisher gültigen Richtlinien verglichen, die im Sinne des allgemeinen Naturrechts – und des gesunden Menschenverstands – noch ziemlich intakt, jedenfalls frei von Ideologemen des Gender Mainstreaming waren.Neu hinzugekommen sind deutliche erkennbare Einflüsse der Abtreibungslobby, der Vieflalts-Anhänger und der Gender-Ideologen. Welche Folgen das neue Wording für den Unterricht haben wird, ist noch nicht abzusehen, aber auch die bayerischen Eltern sollten von nun an besonders wachsam sein und verfolgen, was ihren Kindern in der Schule erzählt (und gezeigt!) wird. Weiterlesen →

Erfolgreicher Start: Schon 120.000 Faltblätter verteilt

Oder: Wie ist es möglich, gegen die Familie zu sein?

160303 Familie

Foto: flickr.com/Felipe Fernandes

Schon 120.000 Exemplare des neuen Faltblatts Kinder stehen auf Familie hat die Initiative Familien-Schutz wenige Wochen nach dem Start verschickt. Die Nachfrage hält unvermindert an. Das ist ein großer Erfolg. Obendrein ist es ein bemerkenswertes Signal: Das Bewusstsein dafür, dass die Familie durch Gender Mainstreaming und staatliche Frühsexualisierung bewusst gefährdet und angegriffen wird, ist enorm gewachsen. Das hat Folgen. Medienleute, Politiker und Ideologen müssen Rücksicht darauf nehmen, dass auch das Leben in der modernen Gesellschaft davon abhängt, ob es weitergegeben wird – und zwar von Mutter und Vater. Weiterlesen →

Ohne Grenzen bleiben wir allein

Vor 900 Zuhörern sammelte ein Symposium der »Demo für alle« in Stuttgart wissenschaftliche Fakten und Argumente gegen Gender Mainstreaming und Frühsexualisierung. Das Ergebnis ist eindeutig: Das Konzept ist nicht zu halten. Der folgende Bericht von Andreas Lombard erscheint zuerst auf freiewelt.net

Dreierlei hat das Symposium  gezeigt. Erstens: Stuttgart mausert sich zur Hochburg des Widerstands gegen Gender. Zweitens: Dieser Widerstand wächst. Drittens: Die Gender-Lobby ist nicht in der Lage, ihre Anhänger zu mobilisieren – wenn sie denn überhaupt welche hat. Eigentlich hatten die Veranstalter statt der durchweg genderkritischen Tagung einen fairen Austausch mit der Gegenseite geplant. Dass es dazu nicht kam, war den zwar eingeladenen, aber nicht erschienenen Gender-Vordenkern zuzuschreiben, von denen der Kieler Pädagoge Uwe Sielert es sich nicht nehmen ließ, dem zweifellos kurzfristig anberaumten Symposium seine Wissenschaftlichkeit abzusprechen. Bei Gender hört offenbar nicht nur der Spaß auf, sondern auch die Kollegialität. Ein Gender-Vertreter diskutiert nicht. Insofern war es nicht verwunderlich, dass sich sogar die Geschäftsleitung der Liederhalle gegen vielfältige Ansinnen hatte wehren müssen, den Mietvertrag mit den Veranstaltern zu kündigen.

Die beliebtestes Lebensform heißt Familie

Auch zwei Demonstrationen gegen das Symposium wurden angekündigt. Zu sehen war vor dem Tagungsgebäude am grauen Samstagmorgen aber nur ein mitleiderregendes Häuflein versprengter Protestler. Irgendjemand drückte einigen Teilnehmern eine zur vermeintlich offiziellen Tagungsbroschüre umfrisierte Publikation über sexuelle Vielfalt aus dem Hause der baden-württembergischen Familienministerin Katrin Altpeter in die Hand, die ebenfalls eingeladen worden war, aber nicht erschien. Schlappe Aktivisten empörten sich via Facebook darüber, dass schon früh um halb neun Einlass war. Verständlich ist das, denn es wird vermutlich immer anstrengender, für Gender zu sein, je mehr sich diese Ideologie auf die »heteronormative« Liebe von Mann und Frau und auf die natürliche Familiengründung einschießt – auf jenes »Lebensmodell«, das die breite Mehrheit aller Menschen nach wie vor als den Inbegriff irdischen Glücks oder wenigstens seines wahrscheinlichsten Hortes ansieht. Der teure Unsinn staatlicher Umerziehung kommt noch dazu: Der Berliner Senat gibt 800.000 Euro Steuergeld allein dafür aus, das Studentenwerk in »Studierendenwerk« umzubenennen (nachzulesen hier).

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Ein Fisch ist kein Fahrrad und ein Mann keine Frau

Im Februar erscheint das Faltblatt der Initiative Familien-Schutz gegen Bildungspläne und Frühsexualisierung. Es hat den Zweck, beides zum Wahlkampf-Thema bei den bevorstehenden Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt zu machen. Geplant ist die Verteilung an 200.000 Haushalte

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Wer hat dem Mädchen die Haare anders frisiert als den Jungen? Und warum? Ist das nicht schon Diskriminierung? Foto: flickr.com/Gerry Thomasen

(Red.) Inzwischen sind fast alle Bundesländer in die Frühsexualisierung eingestiegen. Nach und nach haben sie dafür sog. Aktions- und Bildungspläne für Schulen und Kindergärten veröffentlicht. Grundlage ist überall »Gender Mainstreaming«. Das menschliche Geschlecht soll vom »sozial konstruierten« Gegensatz männlich/weiblich »befreit« werden, damit der Einzelne sich besser »verwirklichen« kann. Das ist wörtlich zu nehmen: In der Praxis bedeutet »Gender« oft Vereinzelung statt Familie.

Alle sexuellen »Identitäten«, Orientierungen oder Lebensweisen gelten als vollkommen gleichberechtigt. Das klingt modern, hat aber einen hohen Preis: Die natürliche Familie wird zur Lebensweise einer Minderheit verzerrt. Auf die seelische und biologische Komplementarität von Mann und Frau soll es nicht mehr ankommen. Letztlich soll es uns gleichgültig sein, ob wir überhaupt noch eine Zukunft haben.

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