Artikel zum Thema: "Erziehung "

Pflicht zur Geschlechtervielfalt – Im Windschatten der Kinderrechte formieren sich auch Gender-Aktivisten

Die sogenannten Kinderrechte sollen in das Grundgesetz aufgenommen werden. Das gehörte bereits vor der Bundestagswahl 2017 zum parteiübergreifenden Konsens zwischen Christ- und Sozialdemokraten. Es gibt keinen Grund daran zweifeln, daß die Regierungsparteien dieses Wahlversprechen ausnahmsweise umsetzen werden. Gender-Aktivisten sehen in Kinderrechten die Möglichkeit, ihrer Ideologie endgültige Deutungshoheit im politischen Raum zu verschaffen.

Zu verlieren hat die Regierung nichts dabei, wenn sie Kindern mithilfe eines Zusatzartikels einen besonderen Rechtsstatus zuweist. Ganz im Gegenteil, denn ein solches Gesetz wäre für den Staat ein willkommenes Werkzeug, mit dem die natürliche und auch gesetzlich verbriefte Vormundschaft von Eltern gegenüber ihren Kindern ausgehebelt werden könnte – je nach politischer, juristischer und gesellschaftlich erwünschter Zielstellung.

Kinderrechte sind wie ein unbeschriebener Bogen Papier, auf dem sich jeder gern verewigen würde, der für die jeweils eigene Gruppierung politische Lobbyarbeit betreibt. Es sollte demgemäß besonders mißtrauisch stimmen, wenn im Reigen der Kinderrechte-Unterstützer ausgerechnet Gender-Aktivisten mittrommeln. Im Windschatten der eher als unverdächtig geltenden Vereinten Nationen versuchen sie, mithilfe des gesetzlichen Vehikels „Kinderrechte“ ihre gesellschaftspolitische Ideologie von der sogenannten Geschlechtervielfalt in die Köpfe kleiner Menschen einzupflanzen. Ein Hinweis darauf findet sich in der hoch umstrittenen Kita-Broschüre des Berliner Senats „Murat spielt Prinzessin, Alex hat zwei Mütter und Sophie heißt jetzt Ben“. Unter anderem erhält darin die Leiterin der Monitoring-Stelle UN-Kinderrechtskonvention beim Deutschen Institut für Menschenrechte ein Forum.

Dieses Institut fungiert in Deutschland als eine Art Kinderrechte-Polizei, die die Umsetzung der UN-Kinderrechte kontrolliert und behördliche Organe bei ihrer praktischen Auslegung berät. Offenbar haben sich die Mitarbeiter der Monitoring-Stelle gründlich Gedanken gemacht, wie sie die Gender-Ideologie möglichst harmlos im immer weiter anwachsenden Katalog der Kinderrechte unterbringen können. Das erfolgt über die Konstruktion eines sogenannten „Recht des Kindes auf Information“. Zu diesem Informationsrecht gehört für die Leiterin der Monitoring-Stelle, Claudia Kittel, selbstverständlich auch der tiefe Einblick in die sogenannte Geschlechtervielfalt. Nach Meinung von Frau Kittel kann die Aufklärung rund um Transsexualität und gleichgeschlechtliche Partnerschaft bei Kindern „gar nicht früh genug beginnen“. So soll die Theorie der Geschlechtervielfalt spielerisch, das heißt „mittels einer inklusiven pädagogischen Praxis“ an die Kinder vermittelt werden, damit diese „von Anfang an einen sicheren Umgang mit Vielfalt“ erlernen. Diese Vielfalt sieht Frau Kittel in den unterschiedlichen Geschlechtern, ihrem „Rollenverhalten“, ihrer „Geschlechtsidentität“ und ihrer „sexuellen Orientierung“. Die Rede ist hierbei – man kann es nicht oft genug betonen – von Kindern im Kita-Alter zwischen mindestens einem bis sechs Jahren.

Gender-Aktivisten ist es bereits erfolgreich gelungen, ihre Ideologie hinter den Karren „Aufklärung“ zu spannen, für den sich immer nützliche Esel haben finden lassen, die ihn durch die deutsche Bildungslandschaft ziehen: Schulminister, Erzieher, Lehrer, Professoren, Autoren von Unterrichtsmaterial, Psychologen, Sozialpädagogen, Gewerkschaftsvertreter, Mitglieder von privaten Initiativen und andere Berufsstände mehr, die sich entweder vom dröhnenden Toleranz- und Gleichheitsgeschwafel blenden oder sich vom allgegenwärtigen Homophobie-Vorwurf einschüchtern lassen. Nun soll die bislang unsystematisch wuchernde, als „queere Bildung“ an Schulen und Kitas firmierende Gender-Doktrin mit dem geplanten Kinderrecht ein gesetzliches Rückgrat erhalten. Mit einem willkommenen Nebeneffekt für Gender-Aktivisten: Denn sollte die Gender-Ideologie mithilfe eines „Rechts auf Information“ Eingang in den geplanten Grundgesetzartikel „Kinderrecht“ finden, würde dies faktisch das individuelle Erziehungsrecht der Eltern neutralisieren. Der Staat und seine Organe werden bestimmen können, was zum notwendigen Kenntnisstand der Kinder in öffentlichen Betreuungs- und Bildungsanstalten gehört. Gegen die weltanschauliche Indoktrination ihrer Klein- und Schulkinder, die sich jederzeit aus einem Informationsrecht von Kindern ableiten und in jederlei gesellschaftspolitische Richtung interpretieren ließe, werden Eltern dann nichts mehr ausrichten können.

Das individuelle Erziehungsrecht und der staatliche Erziehungsauftrag stehen seit jeher in einem Spannungsverhältnis. Doch seit der Sozialdemokratisierung der Familienpolitik dehnt es sich immer weiter zugunsten des Staates und seiner öffentlichen Organe aus. Es besteht keine Pflicht, sein Kind fremdbetreuen zu lassen, für die meisten Eltern jedoch ein ökonomischer Zwang, das außerhäusliche Erziehungsmodell zu „wählen“. Jugendämter entziehen immer öfter Eltern das Sorgerecht, obwohl keine Kindeswohlgefährdung vorliegt. Schulen mißbrauchen die Teilnahmepflicht der Kinder, um sie über homo- und transsexuelle Lebenswelten „zwangszubilden“. Von öffentlichen Bildungsanstalten und Behörden wird das elterliche Erziehungsrecht immer weiter in Richtung Abstellgleis gedrängt. Die Politik läßt es nicht nur zu, sondern hilft durch die familienfeindliche Ausgestaltung gesellschaftlicher und ökonomischer Rahmenbedingungen kräftig dabei mit. Die Verankerung von „Kinderrechten“ im Grundgesetz wäre ihr bisher letzter großer Coup gegen die Familien.

Wie Eltern sich gegen die Gender-Sexualkunde wehren können – Jetzt in unserem neuen Faltblatt

Die wahnhafte Vorstellung, daß Mann und Frau deckungsgleich sind, hat es linken Ideologen besonders angetan. Gender Mainstreaming ist das goldene Kalb unserer Zeit, für das Politiker, Feministinnen, Gewerkschaftsvertreter und schwul-lesbische Aktivisten täglich neue Gefolgschaft einfordern. Und die suchen sie sich bevorzugt unter den Jüngsten: Kinder. Der Schulpflicht sei Dank, können sich Aufklärungsnetzwerke mit homosexueller Ausrichtung flächendeckend an Schulen ausbreiten und die schleichende ideologische Vergiftung der Kinder noch dazu als Bildung verkaufen. Wir haben alle relevanten Fakten zur Gender-Sexualkunde in einem neuen Faltblatt zusammengetragen, das Sie sich jetzt bestellen können.

Verbreiten Sie bitte auch die PDF-Version, die wir eigens für die Ansicht am Computer und zum Ausdrucken gestaltet haben.

Die Gender-Erziehung von Schülern ist Teil eines gesellschaftlichen Umbauplans, den politisch gut vernetzte Lobbygruppen von oben nach unten durchdrücken wollen. Das Interesse der politischen Elite, die Gender-Lehre bis in die feinste Verästelung gesellschaftlichen Lebens einsickern zu lassen, ist groß. In sogenannten Landesaktionsplänen haben sich bereits 12 Bundesländer zur umfassenden Förderung von schwul-lesbischen Lobbygruppen verpflichtet. Selbst ärmste Länder wie Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Bremen kratzen dafür noch Subventionen in sechsstelliger Höhe zusammen. Anschaulich haben wir in unserem aktuellen Faltblatt die beunruhigende Faktenlage zusammengetragen, wie unsere Kinder von einer interessierten Lobby zu Pionieren eines tiefgreifenden gesellschaftlichen Umbaus gemacht werden.

Gerade beim Thema Gender-Sexualkunde lehrt die Erfahrung, dass sich Widerstand lohnt: Der Mut und die Unnachgiebigkeit von Eltern hat beispielsweise in Schleswig-Holstein das Schlimmste abwenden können. In Berlin tobt gerade ein handfester Skandal um eine Gender-Broschüre für Kita-Erzieher. Viele Bürger sind wachsamer geworden und nicht mehr bereit, die politische Indoktrinierung ihrer Kinder widerspruchslos hinzunehmen. Damit der Protest von unten wachsen kann, braucht es vor allem eins: beherzte Aufklärung, fundiertes Faktenwissen und Information, wie sich Eltern mithilfe des Gesetzes gegen die Zumutungen einer Minderheit wehren können. Das alles liefert Ihnen unser neues Faltblatt „Gender-Sexualkunde an Schulen stoppen. Elternrecht schützen! Bestellen Sie einfach Ihre gewünschte Zahl Exemplare. Wir liefern kostenfrei an Ihre Adresse. Verbreiten Sie bitte auch die PDF-Version, die wir eigens für die Ansicht am Computer und zum Ausdrucken gestaltet haben.

„Murat spielt Prinzessin, Alex hat zwei Mütter“ – Schwul-lesbische Aufklärung dringt in Berliner Kitas vor

Queere Bildung“ gibt es jetzt auch für Kleinkinder. Nach dem Willen des Berliner Senats sollen nicht nur Schulkinder, sondern auch Kita-Kinder zum Thema Homo- und Transsexualität aufgeklärt werden. Damit stößt das Land Berlin am weitesten vor von allen Bundesländern, die die Verankerung des LGBTI*-Themas in staatlichen Einrichtungen fördern. Vollmundig wird immer wieder der Abbau von Diskriminierungen gegen eine Minderheit beschworen, tatsächlich geht es um den kompletten Umbau unserer Gesellschaft.

Unter Pädagogen kursiert eine neue Handreichung von der Berliner Regierung, die Kita-Kindern die sogenannte sexuelle und geschlechtliche Vielfalt näher bringen soll. Die Gender-Aufklärung für Klein- und Vorschulkinder wurde bereits 2009/10 unter dem Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit beschlossen, aber erst jetzt von der Koalitionsregierung aus SPD, Linken und Grünen vollständig umgesetzt.

Dafür wurde auf Regierungsbetreiben eine rund 140seitige Broschüre mit dem Titel „Murat spielt Prinzessin, Alex hat zwei Mütter und Sophie heißt jetzt Ben“ erarbeitet. Diese will Kita-Erziehern ein Bewusstein für transgeschlechtliche Klein- und Vorschulkinder vermitteln, damit diese Kinder in ihrer Neigung „pädagogisch bestmöglich“ unterstützt werden können. Um transgeschlechtliche Kinder besser in die Kitas zu integrieren, ist es laut Autoren dieser Broschüre wichtig, dass auch heterosexuelle Kinder im Umgang mit andersgeschlechtlichen Kindern und Kindern von Homo-Paaren geschult werden. Dies soll durch Bilderbücher über Regenbogenfamilien und gemeinsamen Gesprächen zu verschiedenen sexuellen Orientierungen von den Kita-Erziehern erreicht werden. Nach dem Wunsch der Autoren ist es notwendig, dass die Kinder im Kita-Alltag mit der homo-bi-trans-Thematik über jederzeit zugängliches Anschauungsmaterial in Berührung kommen und sich darüber im Laufe der Zeit das Verständnis eines normalen Partner- und Familienlebens wie jedes andere auch herausbildet.

Transgeschlechtlichkeit unter Kindern ist ein künstlich aufgebauschtes Problem

Was ist eigentlich Transgeschlechtlichkeit bei Kleinkindern? Wie und wo kann man dies beobachten? Gibt es so etwas wirklich? In der Broschüre, S. 19, selbst findet man eine sehr weit gefaßte Definition: „Geschlechtsvariante Kinder sind Kinder, die sich in Bezug auf ihr biologisches Geschlecht, ihre Geschlechtsidentität oder ihr Rollenverhalten von der Mehrheit der anderen Mädchen und Jungen unterscheiden. Hier geht es also zum einen um intergeschlechtliche und transgeschlechtliche Kinder, aber auch um diejenigen, die als nicht geschlechtsrollenkonform wahrgenommen werden.“ Transgeschlechtlichkeit unter Kindern gibt es tatsächlich. Diese Kinder stehen hinsichtlich ihrer physischen Merkmale quasi auf der Grenze zwischen den Geschlechtern. Wobei die jeweils stärkere Neigung zu männlich oder weiblich genetisch mitgegeben ist. Meist entscheiden sich diese Kinder als Jugendliche für ein bestimmtes Geschlecht und leben danach. Ungefähr 0,05 Prozent der Bevölkerung sind transgeschlechtlich. 0,01413 Prozent der Bevölkerung, so schätzt der Verein trans-ident, durchlaufen ein Verfahren nach dem Transsexuellengesetz. Das ist – mit Verlaub – eine verschwindend geringe Prozentzahl.

Tatsächlich geht es hier um die Kinder, die phasenweise, je nach indivduellem Kognitions- und Entwicklungsstand verschiedene Verhaltensmuster zeigen, die man gemeinhin sowohl als mädchenhaft wie als jungentypisch verortet. Quasi also um beinahe alle Kinder, denn die Geschlechtergrenzen verlaufen bei ihnen noch sehr oft fließend. Ein Beispiel: ein dreijähriger Junge, der mit einer größeren Schwester aufwächst, wird irgendwann verlangen, ein rosa Kleid zu tragen oder sich die Nägel lackieren lassen. Kinder sehen so etwas undogmatisch, sie gehen unbedarft an solche Dinge heran, probieren mal das eine, verwerfen morgen wieder das andere. Trotzdem bleiben sie Junge beziehungsweise Mädchen. Die Erprobung verschiedener Verhaltensweisen hilft ihnen, mit fortschreitendem Alter ihr biologisch vorbestimmtes Geschlecht anzunehmen und sich darin zuhause zu fühlen. Die meisten Eltern erkennen diese Geschlechtserprobung bei Kindern instinktiv. Nicht umsonst ist der Satz: „Das ist nur eine Phase, das geht vorbei.“ unter Eltern legendär. Er dient beiden Seiten: Er beruhigt die Nerven der Eltern und bewirkt, dass sie der natürlichen Entwicklung ihrer Kinder ihren vorbestimmten Lauf lassen.

Das Menschenexperiment Gender-Umerziehung ist in Berlin am weitesten

Die Gender-Broschüre des Senats beginnt auf S. 13 mit dem Satz: „in vielen Kitas gibt es einen Murat, der gerne Prinzessin spielt (…) oder einen Ben, der nicht länger Sophie heißen möchte.“ Das mag sachlich korrekt sein. Aber daß diese Kinder nun nach Maßgabe der Gender-Staatsdoktrin einer quasi psychologischen Behandlung durch Kita-Erzieher bedürfen, die sie in ihrer noch am Anfang stehenden geschlechtlichen Entwicklung in eine bestimmte Richtung drängen sollen, ist keine „Bildung“ oder Aufklärung im engeren Sinne, sondern ein knallhartes Menschenexperiment mit ungewissem Ausgang. Vollzogen wird es an wehrlosen Kindern, denen man aufgrund ihres Alters jede noch so irrwitzige Ideologie in die kleinen Köpfe pumpen kann und sei es die, daß es in Wirklichkeit keinen eindeutigen Papa und keine eindeutige Mama gibt.

Wer Kindern so etwas erzählt, hat anderes im Sinn, als eine extrem kleine Minderheit wie transgeschlechtliche Menschen und gleichgeschlechtliche Elternpaare vor Diskriminierung zu bewahren. Sie dienen nur als Vehikel, um ein zutiefst menschenfeindliches, mütter- und familienverachtendes Programm von oben nach unten bis in die feinsten Verästelungen des öffentlichen und privaten Lebens zu verpflanzen. Die Kinder sind nur der Anfang, denn sie sollen später die Pioniere eines tiefgreifenden gesellschaftlichen Umbaus sein.

Bestellen Sie unseren neuen Flyer „Gender-Sexualisierung an Schulen stoppen – Elternrecht schützen!“

Gender-Sexualaufklärung an Schulen und Kitas ist keine Bildung, sondern eine Erziehung zu einem Leben in wechselnden Partnerschaften ohne Verpflichtung, eine Erziehung zu Bindungs- und Eheunfähigkeit. Politiker, Gewerkschaften und schwul-lesbische Lobbygruppen treiben die Gender-Sexuallehre voran, um die Gesellschaft von Grund auf umzuformen. Der Erzfeind der Gender-Ideologen ist die auf natürlicher Zeugung beruhende Familie. Welche beunruhigenden Ziele verfolgt die Gender-Sexuallehre wirklich? Wie können Sie sich gegen diese staatlich betriebene Indoktrination von Kindern wehren? Im Faltblatt stellen wir die Antworten übersichtlich und präzise heraus. Bestellen Sie jetzt Ihre Wunschstückzahl an Faltblättern. Der Versand ist grundsätzlich kostenfrei, wir bitten jedoch um eine Spende zur Deckung unserer Kosten.

Der erste Schritt ist Aufklärung: Eltern stärken gegen radikale Sexualerziehung

Demo für Alle Ehe und Familie vor Stoppt Gender Ideologie und Sexualisierung unserer Kinder„Sexualpädagogik der Vielfalt“ heißt das Buch von Elisabeth Tuider, das diese mit anderen Autoren 2012 für die schulische Praxis konzipiert hat. Ziel der Publikation besteht darin, die Vorrangstellung der traditionellen Kernfamilie aus Mutter, Vater, Kind kritisch aufzubrechen und sie zu entnormalisieren. Kinder sollen für die Vielfalt der Geschlechter sensibilisiert und zur Akzeptanz jeglicher Spielarten von Sexualverhalten erzogen werden. Was zunächst nach engagierter Antidiskriminierung klingt, ist in Wahrheit staatlich verordnete Sexualisierung von Kindern und Jugendlichen. In ihrem Buch haben die Autoren Anleitungen zusammengestellt, wie Jugendliche ihre vermeintlichen sexuellen Vorlieben phantasievoll ausprobieren können inklusive Dildo, Handschellen, Lederpeitsche und Taschenmuschi. Kindergartenkinder sollen angeregt werden, ihre Körper beim Kuscheln zu erforschen. Unter dem Deckmantel von „Toleranz“ werden Kinder und Jugendliche durch würde- und schamverletzende Sexspielchen indoktriniert und letztlich umerzogen im Sinne der „Gender Mainstreaming“-Ideologie.

Trotz vielfacher Proteste von besorgten Eltern und breiten Aktionsbündnissen, an vorderster Front die von Hedwig von Beverfoerde initiierte „Demo für Alle“, sind die Inhalte der „Sexualpädagogik der Vielfalt“ mittlerweile in den Lehrplänen mehrerer Bundesländer verankert. In Hessen tobt der Krieg besonders schlimm. Am 6. Mai lädt das Bürgerbündnis „Demo für Alle“ daher alle interessierten Bürger zu einem Symposium zum Thema „Sexualpädagogik der Vielfalt“. Zusammen mit anderer Kritikern äußern sich namhafte Wissenschaftler wie Harald Seubert und Christian Winterhoff zu den Verflechtungen und Hintergründen dieser radikalen Gechlechterideologie. Eltern sollen einerseits aufgeklärt werden, andererseits Hilfestellungen erhalten, um ihre Kinder vor staatlich betriebener Frühsexualisierung zu schützen.

Symposium „Sexualpädagogik der Vielfalt“, 6. Mai 2017 in Wiesbaden
Anmeldung und weitere Informationen hier

Familiengeld? Auf keinen Fall!

Die Übergriffe des Staates werden immer dreister

160728 FS BeitragsbildDer Kampf für die Familie ist ein Kampf gegen den Staat. Immer wieder trampelt die Sozialpolitik in dem überaus sensiblen Kosmos herum, der für die bestmögliche Weitergabe menschlichen Lebens sorgt. Rechtzeitig zum kommenden Bundestagswahlkampf setzt Familienministerin Manuela Schwesig das »Familiengeld« auf die Tagesordnung. Beide Elternteile sollen nach dem Ende der Elternzeit nur 28 bis 36 Wochenstunden arbeiten, um dafür 300 Euro vom Staat zu bekommen. 300 Euro, die man ihnen als Steuern wieder aus der Tasche zieht. Angeblich sollen Eltern dadurch mehr Zeit zu für die Präsenz bei ihren Kindern bekommen.

Nach Schwesigs Plänen würden sie für maximal 24 Monate mit je 150 € unterstützt werden, bis das Kind acht Jahre alt ist. Angeblich würden 20 Prozent der Eltern das Angebot nützen wollen, das zugleich dafür sorge, dass mehr Mütter erwerbstätig bleiben. Die Zauberformel heißt »Vereinbarkeit von Familie und Beruf«. Eine Zauberformel ist es deshalb, weil diese Vereinbarkeit immer schon als gesetzt gilt, also auch als »umsetzbar«. Das erweckt den Anschein, als fehle es nur an der entsprechenden Politik. Man etwas etwas machbar machen, was nicht machbar ist. Das Vorbild ist Münchhausen, der sich an den eigenen Haaren aus dem Sumpf zieht.

Das Familiengeld ist denn auch keine Familienförderung, sondern Frauenförderung, genauer: Frauenarbeitsförderung. Es ist Ausdruck einer Politik, die nicht vom Ganzen her denkt. Es ist Ausdruck nicht von Familienpolitik, sondern von Familienzersetzungspolitik. Frauen in die Produktion, Frauen hinter die Ladenkasse, Frauen raus zur Nachtschicht! Nur darum geht es. »Vereinbarkeit von Familie und Beruf« bedeutet in der Praxis: Die Familie soll leichteren Herzens unter der Berufstätigkeit beider Elternteile leiden können. Schließlich geht es auch um die spätere Rente im Falle einer Scheidung … Realitätstauglich ist da Konzept natürlich nicht: Welches Ehepaar kann es sich schon leisten, gleichermaßen seine Arbeitszeit zu reduzieren? Welches Ehepaar will das überhaupt? Zu welchen Berufen passt dieses Konzept? Egal, zu Wahlkampfzwecken müssen 300 Euro ausgelobt werden.

Einer alten Ungerechtigkeit soll eine neue Ungerechtigkeit hinzugefügt werden. Wir erinnern uns: Konrad Adenauer hat bei der Rentenreform von 1957 den Anspruch auf Alterssicherung von der Bedingung abgekoppelt, den sorgenden Nachwuchs großzuziehen, und an die Erwerbsarbeit gebunden. Über Nacht wurden die Eltern »enteignet«, indem ihre Kinder künftig vorrangig für die Altersversorgung von Kinderlosen und deshalb uneingeschränkt Erwerbstätigen zuständig waren – und weniger für die Altersversorgung von Eltern. Millionen von Arbeitnehmer erwarben plötzlich einen ansehnlichen Rentenanspruch gegenüber der nachfolgenden Generation und zwar unabhängig davon, ob und inwieweit sie sich an der Schaffung dieser Generation beteiligt hatten. Bereits eine Generation später kam die Quittung in Form eines dramatischen Geburtendefizits.

Die neue Ungerechtigkeit aus dem Hause Schwesig besteht darin, dass Doppelverdiener vom Staat gefördert und Mütter oder Väter, die sich ausschließlich um ihre Kinder kümmern, bestraft werden. Die Anstreben einer Gleichheit von Mann und Frau produziert ungleiche Familien. Schon der wütende Protest gegen das Betreuungsgeld folgte der Linie, dass Kinder besser öffentlich als zuhause betreut werden sollten. Beim Kampf gegen Betreuungsgeld ging es in Wahrheit um mehr staatlichen Einfluss auf die Kindererziehung (siehe Frühsexualisierung), und beim Familiengeld geht es ebenfalls darum, Müttern die Berufstätigkeit aufzudrängen und die Kinder auch auf diese Weise dem Schoß der Familie zu entreißen und der öffentlichen Obhut zu unterstellen.

Warum kann man die Familie nicht einfach mal als Familie fördern? Warum diesen kostbaren Kosmos nicht seinen eigenen Weg gehen lassen? Warum immer nur die Ein-Kind-Familie im Blick haben? Für die Initiative Familien-Schutz heißt die wahre Lösung: runter mit den Steuern und rauf mit der Gestaltungsfreiheit. Ein übergriffiger Sozialstaat, der nur an sich selber denkt, ist zum einfachsten aller politischen Gedanken nicht mehr in der Lage: Dass die Zukunft eines Landes nicht von bürokratisch durchregulierter »Gleichstellung« abhängt, sondern von Freiheit und Sicherheit, anders gesagt: von niedrigen Steuern und dem Respekt vor Privatsphäre und individueller Lebensführung. Behalten Sie Ihre 300 Euro, allerteuerste Frau Schwesig, und kämpfen Sie dafür, dass Familien weniger Steuern zahlen! Deutlich weniger!

Foto: flickr.com/Sebastiaan ter Burg

Buchempfehlung

Hedwig L. Hajdu: Kinder brauchen Führung. Aber wie?

Bücher über Kindererziehung gibt es bekanntlich viele. Eines davon wurde uns zugesandt. Wir blätterten darin und dachten uns bei einem Blick ins Quellenverzeichnis: Ein Buch, das sich unter anderem auf so ausgewiesene Kapazitäten wie Christa Meves und Manfred Spitzer bezieht, muss schon deshalb lesenswert sein. Die eingehende Lektüre bestätigte den ersten Eindruck. Die in Österreich geborene Autorin Hedwig L. Hajdu, Mutter eines Sohnes, hat vierzig Jahre lang als Volks- und Hauptschullehrerin gearbeitet, bevor sie in der Lehrerausbildung tätig wurde und sich nach ihrer Pensionierung der Erwachsenenbildung zuwandte. Heute ist sie Referentin am Institut für Gesundheits- und Persönlichkeitsbildung in Starnberg. Ihr Buch Kinder brauchen Führung. Aber wie? besticht  durch einen erfahrungsreichen Zugang zum Thema. Weiterlesen →

Auch Bayern gendert sich

Birgit Kelles vergleichende Analyse zu den Entwürfen der neuen Richtlinien für die Familien- und Sexualerziehung in den bayrischen Schulen

160514 Kelle Blog(al) Birgit Kelle hat sich die neuen Bildungsrichtlinien für die Familien- und Sexualerziehung an den bayerischen Schulen angesehen (ihren Beitrag finden sie hier) und mit den bisher gültigen Richtlinien verglichen, die im Sinne des allgemeinen Naturrechts – und des gesunden Menschenverstands – noch ziemlich intakt, jedenfalls frei von Ideologemen des Gender Mainstreaming waren.Neu hinzugekommen sind deutliche erkennbare Einflüsse der Abtreibungslobby, der Vieflalts-Anhänger und der Gender-Ideologen. Welche Folgen das neue Wording für den Unterricht haben wird, ist noch nicht abzusehen, aber auch die bayerischen Eltern sollten von nun an besonders wachsam sein und verfolgen, was ihren Kindern in der Schule erzählt (und gezeigt!) wird. Weiterlesen →

Familienbischof Küng betont Wichtigkeit von Ehe und Familie

Foto www.dsp.at/bischof

Foto www.dsp.at/bischof

Familienbischof Küng äußert sich sehr positiv zu der neuen EU-Initiative Vater, Mutter, Kind am Internationalen Tag der Familie: „Dies ist ein aktives demokratiepolitisches Signal und betont die Wichtigkeit der Ehe und der Familie als unverzichtbares Gut der Gesellschaft und als Brücke in die Zukunft“. Familien, ob Groß- oder Kleinfamilien, würden das Heute und Morgen in unserer Gesellschaft grundlegen. Gerade bei jungen Leuten gäbe es eine Sehnsucht nach tragfähigen und beständigen Beziehungen.

Der Bischof erinnerte an die Ausführungen zur Familie von Papst Franziskus im jüngsten Synoden-schreiben. Familien seien demnach die ersten Orte der Erfahrung von Liebe, der Sozialisation, und gewährleisten den Fortbestand unserer Gesellschaft. Die Familien hätten das Recht, vom Staat eine angemessene Familienpolitik auf juristischem, wirtschaftlichem, sozialem und steuerrechtlichem Gebiet erwarten zu können. Die ganzheitliche Erziehung der Kinder sei erstrangiges und unersetzliches Recht der Eltern, niemand dürfe den Anspruch erheben, es ihnen zu nehmen. Eltern seien auch die ersten Glaubenslehrer ihrer Kinder. Eltern investierten viel Zeit, Kraft und Geld in ihre Kinder, was später auch Gesellschaft und Wirtschaft zugute komme. Die Förderung von Ehe und Familie sei ein grundlegendes gesamtgesellschaftliches Interesse, so Küng abschließend. (Quelle DSP)

Zur Unterstützung der Initiative haben wir eine eigene Homepage eingerichtet. Bitte unterschreiben Sie zahlreich und weisen Sie Freunde, Bekannte und Verwandte auf die Petition hin. Gerne senden wir Ihnen auch Listen zu, mit denen Sie handschriftliche Unterschriften sammeln können: kontakt@familien-schutz.de

Ohne Grenzen bleiben wir allein

Vor 900 Zuhörern sammelte ein Symposium der »Demo für alle« in Stuttgart wissenschaftliche Fakten und Argumente gegen Gender Mainstreaming und Frühsexualisierung. Das Ergebnis ist eindeutig: Das Konzept ist nicht zu halten. Der folgende Bericht von Andreas Lombard erscheint zuerst auf freiewelt.net

Dreierlei hat das Symposium  gezeigt. Erstens: Stuttgart mausert sich zur Hochburg des Widerstands gegen Gender. Zweitens: Dieser Widerstand wächst. Drittens: Die Gender-Lobby ist nicht in der Lage, ihre Anhänger zu mobilisieren – wenn sie denn überhaupt welche hat. Eigentlich hatten die Veranstalter statt der durchweg genderkritischen Tagung einen fairen Austausch mit der Gegenseite geplant. Dass es dazu nicht kam, war den zwar eingeladenen, aber nicht erschienenen Gender-Vordenkern zuzuschreiben, von denen der Kieler Pädagoge Uwe Sielert es sich nicht nehmen ließ, dem zweifellos kurzfristig anberaumten Symposium seine Wissenschaftlichkeit abzusprechen. Bei Gender hört offenbar nicht nur der Spaß auf, sondern auch die Kollegialität. Ein Gender-Vertreter diskutiert nicht. Insofern war es nicht verwunderlich, dass sich sogar die Geschäftsleitung der Liederhalle gegen vielfältige Ansinnen hatte wehren müssen, den Mietvertrag mit den Veranstaltern zu kündigen.

Die beliebtestes Lebensform heißt Familie

Auch zwei Demonstrationen gegen das Symposium wurden angekündigt. Zu sehen war vor dem Tagungsgebäude am grauen Samstagmorgen aber nur ein mitleiderregendes Häuflein versprengter Protestler. Irgendjemand drückte einigen Teilnehmern eine zur vermeintlich offiziellen Tagungsbroschüre umfrisierte Publikation über sexuelle Vielfalt aus dem Hause der baden-württembergischen Familienministerin Katrin Altpeter in die Hand, die ebenfalls eingeladen worden war, aber nicht erschien. Schlappe Aktivisten empörten sich via Facebook darüber, dass schon früh um halb neun Einlass war. Verständlich ist das, denn es wird vermutlich immer anstrengender, für Gender zu sein, je mehr sich diese Ideologie auf die »heteronormative« Liebe von Mann und Frau und auf die natürliche Familiengründung einschießt – auf jenes »Lebensmodell«, das die breite Mehrheit aller Menschen nach wie vor als den Inbegriff irdischen Glücks oder wenigstens seines wahrscheinlichsten Hortes ansieht. Der teure Unsinn staatlicher Umerziehung kommt noch dazu: Der Berliner Senat gibt 800.000 Euro Steuergeld allein dafür aus, das Studentenwerk in »Studierendenwerk« umzubenennen (nachzulesen hier).

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Ein Fisch ist kein Fahrrad und ein Mann keine Frau

Im Februar erscheint das Faltblatt der Initiative Familien-Schutz gegen Bildungspläne und Frühsexualisierung. Es hat den Zweck, beides zum Wahlkampf-Thema bei den bevorstehenden Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt zu machen. Geplant ist die Verteilung an 200.000 Haushalte

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Wer hat dem Mädchen die Haare anders frisiert als den Jungen? Und warum? Ist das nicht schon Diskriminierung? Foto: flickr.com/Gerry Thomasen

(Red.) Inzwischen sind fast alle Bundesländer in die Frühsexualisierung eingestiegen. Nach und nach haben sie dafür sog. Aktions- und Bildungspläne für Schulen und Kindergärten veröffentlicht. Grundlage ist überall »Gender Mainstreaming«. Das menschliche Geschlecht soll vom »sozial konstruierten« Gegensatz männlich/weiblich »befreit« werden, damit der Einzelne sich besser »verwirklichen« kann. Das ist wörtlich zu nehmen: In der Praxis bedeutet »Gender« oft Vereinzelung statt Familie.

Alle sexuellen »Identitäten«, Orientierungen oder Lebensweisen gelten als vollkommen gleichberechtigt. Das klingt modern, hat aber einen hohen Preis: Die natürliche Familie wird zur Lebensweise einer Minderheit verzerrt. Auf die seelische und biologische Komplementarität von Mann und Frau soll es nicht mehr ankommen. Letztlich soll es uns gleichgültig sein, ob wir überhaupt noch eine Zukunft haben.

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