Artikel zum Thema: "Familie "

Lebensfeindlich sind die anderen

Entzauberung der Familiengegner: Neue Broschüre mit Argumentationshilfen geplant

160703 FamilieEhe und Familie stehen seit Jahrzehnten mit dem Rücken zur Wand – mit katastrophalen Folgen für unsere Zukunft. »Gleichheit« und »Homo-Ehe« scheinen wichtiger zu sein als alles andere. Die Gleichstellungspolitik schafft eine verkehrte Welt. Die medizinische Reproduktion macht das Kind zum käuflichen Produkt. Kinder und Jugendliche werden mit Frühsexualisierung verstört. Mit Unschuldsmiene sagen die Verantwortlichen: »Wir machen doch gar nichts, wir wollen doch nur, dass alle sich lieb haben.« Und schon sind diejenigen die Bösen, die die Tatsachen benennen und die Übertreibungen kennzeichnen.

Wir werden als homophob, antifeministisch, rechtskatholisch, fundamentalistisch und faschistisch angegriffen. Um uns einzuschüchtern, ist unseren Gegnern kein Geschütz zu groß. So geht das nicht weiter. Wir geben die Defensive auf und benennen unsere Verleumder offen als das, was sie sind: selbstsüchtige Feinde der Familie und des Lebens, die die Opferbereitschaft unzähliger Eltern für sich selbst ausbeuten wollen. Anerkennung gebührt zuerst denjenigen, die mit Selbstverzicht das Leben weitergeben und nicht denen, die alles Glück vom Staat fordern. Ehe und Familie sind eine Frage persönlicher Verantwortung, nicht staatlicher Zuteilung auf Kosten des Steuerzahlers.

Ein Recht auf Kinder gibt es nicht. Kinder brauchen Vater und Mutter. Zukunft braucht Leben. Leben braucht Kinder. Kinder brauchen ihre Eltern. Und ihre Eltern brauchen unsere Unterstützung. Wir geben sie ihnen. Wir folgen den Argumenten unserer Gegner bis auf den Grund und benennen ihre wahren Motive. Nach unserem sehr erfolgreichen Faltblatt gegen Gender Mainstreaming und Frühsexualisierung bringen wir in wenigen Wochen eine neue, angriffslustige Handreichung heraus: Eine Argumentationshilfe im Kampf gegen die Feinde der Familie. Die Fronten müssen klar sein. Das Maß ist voll. Die Zeit drängt.

Unterstützen Sie bitte die Erstellung unserer neuen Handreichung mit Ihrer Spende. Jeder Euro hilft uns bei der Kostendeckung und fördert die kommende Verbreitung.

Abbildung: Pixabay

»Homo-Ehe« kein Menschenrecht

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg fährt mit seinem neuen Urteil der LGBTI-Propaganda in die Parade

(mk) Die »Homo-Ehe« ist kein Menschenrecht. Anders gesagt: Die »Ehe zwischen Mann und Frau« stellt keine Diskriminierung der gleichgeschlechtlichen sexuellen Orientierung dar. Das entschied der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in Straßburg am 9. Juni 2016 (AZ 40183/07). Eine herbe Niederlage für die LGBTI-Lobby.

Der Gerichtshof erinnerte zum wiederholten Male daran, dass die EU-Mitgliedstaaten nicht dazu verpflichtet seien, gleichgeschlechtlichen Paaren die Heirat zu ermöglichen.

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Buchempfehlung

Hedwig L. Hajdu: Kinder brauchen Führung. Aber wie?

Bücher über Kindererziehung gibt es bekanntlich viele. Eines davon wurde uns zugesandt. Wir blätterten darin und dachten uns bei einem Blick ins Quellenverzeichnis: Ein Buch, das sich unter anderem auf so ausgewiesene Kapazitäten wie Christa Meves und Manfred Spitzer bezieht, muss schon deshalb lesenswert sein. Die eingehende Lektüre bestätigte den ersten Eindruck. Die in Österreich geborene Autorin Hedwig L. Hajdu, Mutter eines Sohnes, hat vierzig Jahre lang als Volks- und Hauptschullehrerin gearbeitet, bevor sie in der Lehrerausbildung tätig wurde und sich nach ihrer Pensionierung der Erwachsenenbildung zuwandte. Heute ist sie Referentin am Institut für Gesundheits- und Persönlichkeitsbildung in Starnberg. Ihr Buch Kinder brauchen Führung. Aber wie? besticht  durch einen erfahrungsreichen Zugang zum Thema. Weiterlesen →

Ausbeutung statt Mutterschutz

Das neue Gesetz aus dem Hause Schwesig macht Schluss mit den eindeutigen Regelungen der Vergangenheit

160519 schwanger(al) Der Mutterschutz soll »flexibilisiert« werden. Am 4. Mai hat das Bundeskabinett den entsprechenden, von Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig vorgelegten Gesetzentwurf gebilligt. Flexibilisierung kann natürlich nur eines bedeuten: die Vereinbarkeit von Mutterschaft und Beruf, d.h. Abstriche beim Mutterschutz zugunsten der Berufstätigkeit, d.h. größere Belastungen und Gefahren für die Ungeborenen. Da das bislang geltende Gesetz von 1952 stammt, kann es natürlich nur veraltet sein, denn heute soll mehr und länger und vor allem genderkompatibel gearbeitet werden. Weiterlesen →

Gleichstellung verhindert Gleichberechtigung

160516 Zwerg(al) Auch wenn der Beitrag bereits im Februar erschien, empfehlen wir wegen seiner Kürze und Klarheit, ihn zu lesen: Johannes Resch vom »Verband Familienarbeit e.V.« hat für den Deutschen Arbeitgeberverband Argumente für seine These »Gleichstellungspolitik verhindert Gleichberechtigung« vorgelegt. Zunächst: »›Gleichberechtigung‹ ist ein Grundrecht der einzelnen Frauen und Männer gegenüber dem Staat. ›Gleichstellung‹ ist dagegen ein (vermeintliches) Recht des Staates gegenüber seinen Bürgern. Rechte der Bürger und Rechte des Staates sind aber grundverschiedene Dinge. Eine ›Gleichstellungspolitik‹ des Staates kann überhaupt nur dann der Gleichberechtigung dienen, wenn dabei die Wünsche seiner Bürger/innen berücksichtigt werden. Eine ›Gleichstellung‹ gegen die  jeweiligen persönlichen Vorstellungen ist Bevormundung, also das genaue Gegenteil von Gleichberechtigung.« Weiterlesen →

Auch Bayern gendert sich

Birgit Kelles vergleichende Analyse zu den Entwürfen der neuen Richtlinien für die Familien- und Sexualerziehung in den bayrischen Schulen

160514 Kelle Blog(al) Birgit Kelle hat sich die neuen Bildungsrichtlinien für die Familien- und Sexualerziehung an den bayerischen Schulen angesehen (ihren Beitrag finden sie hier) und mit den bisher gültigen Richtlinien verglichen, die im Sinne des allgemeinen Naturrechts – und des gesunden Menschenverstands – noch ziemlich intakt, jedenfalls frei von Ideologemen des Gender Mainstreaming waren.Neu hinzugekommen sind deutliche erkennbare Einflüsse der Abtreibungslobby, der Vieflalts-Anhänger und der Gender-Ideologen. Welche Folgen das neue Wording für den Unterricht haben wird, ist noch nicht abzusehen, aber auch die bayerischen Eltern sollten von nun an besonders wachsam sein und verfolgen, was ihren Kindern in der Schule erzählt (und gezeigt!) wird. Weiterlesen →

Abtreibung als Grundrecht?

„Mein Bauch gehört mir!“ – Mein Gehirn vor dem Beischlaf auch?

Ein Recht auf Tötung, das gesucht wird, nachdem die eigene Verantwortung für die Folgen eines Zeugungsvorgangs fahrlässig oder grob fahrlässig ausgeklammert wurde (meist aus Eigennutz), ist ein nicht hinnehmbarer gesellschaftlicher Rückschritt.

von Dr. Albert Wunsch

160514 Wunsch IllusDie Bestrebungen der polnischen Regierung, eine Verschärfung des Abtreibungsverbotes einführen zu wollen, lösen zurzeit heftige Diskussionen – nicht nur in Polen – aus. Und der wortgewaltige US-Präsidentschafts-Bewerber Donald Trump verkündete, dass Frauen in den USA für Abtreibungen bestraft werden sollten. Etwas später meinte sein Wahlkampfteam, die Ärzte sollten bestraft werden, nicht die Frauen, Trump sei falsch verstanden worden. Grund genug, sich unabhängig von den Bestrebungen in Polen oder den USA mit diesem Thema öffentlich auseinander zu setzen.

So greift auch Dagmar Rosenfeld in ihrer Kolumne Frauensache in der Rheinischen Post (RP) vom 6.4.2016 das Thema auf und formuliert: Ein hart erkämpftes Recht der Frauen gerät in Gefahr. Sie konkretisiert ihre Aussage: „Das Selbstbestimmungsrecht über den eigenen Körper war so etwas wie die Mondlandung der Frauenbewegung. Dieses Recht infrage zu stellen, mag für die Rechtspopulisten nur ein kleiner Schritt sein, für eine gleichberechtigte Gesellschaft aber ist es ein großer Rückschritt.“ Weiterlesen →

Familienbischof Küng betont Wichtigkeit von Ehe und Familie

Foto www.dsp.at/bischof

Foto www.dsp.at/bischof

Familienbischof Küng äußert sich sehr positiv zu der neuen EU-Initiative Vater, Mutter, Kind am Internationalen Tag der Familie: „Dies ist ein aktives demokratiepolitisches Signal und betont die Wichtigkeit der Ehe und der Familie als unverzichtbares Gut der Gesellschaft und als Brücke in die Zukunft“. Familien, ob Groß- oder Kleinfamilien, würden das Heute und Morgen in unserer Gesellschaft grundlegen. Gerade bei jungen Leuten gäbe es eine Sehnsucht nach tragfähigen und beständigen Beziehungen.

Der Bischof erinnerte an die Ausführungen zur Familie von Papst Franziskus im jüngsten Synoden-schreiben. Familien seien demnach die ersten Orte der Erfahrung von Liebe, der Sozialisation, und gewährleisten den Fortbestand unserer Gesellschaft. Die Familien hätten das Recht, vom Staat eine angemessene Familienpolitik auf juristischem, wirtschaftlichem, sozialem und steuerrechtlichem Gebiet erwarten zu können. Die ganzheitliche Erziehung der Kinder sei erstrangiges und unersetzliches Recht der Eltern, niemand dürfe den Anspruch erheben, es ihnen zu nehmen. Eltern seien auch die ersten Glaubenslehrer ihrer Kinder. Eltern investierten viel Zeit, Kraft und Geld in ihre Kinder, was später auch Gesellschaft und Wirtschaft zugute komme. Die Förderung von Ehe und Familie sei ein grundlegendes gesamtgesellschaftliches Interesse, so Küng abschließend. (Quelle DSP)

Zur Unterstützung der Initiative haben wir eine eigene Homepage eingerichtet. Bitte unterschreiben Sie zahlreich und weisen Sie Freunde, Bekannte und Verwandte auf die Petition hin. Gerne senden wir Ihnen auch Listen zu, mit denen Sie handschriftliche Unterschriften sammeln können: kontakt@familien-schutz.de

Ein Fisch ist kein Fahrrad und ein Mann keine Frau

Im Februar erscheint das Faltblatt der Initiative Familien-Schutz gegen Bildungspläne und Frühsexualisierung. Es hat den Zweck, beides zum Wahlkampf-Thema bei den bevorstehenden Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt zu machen. Geplant ist die Verteilung an 200.000 Haushalte

160118 FS

Wer hat dem Mädchen die Haare anders frisiert als den Jungen? Und warum? Ist das nicht schon Diskriminierung? Foto: flickr.com/Gerry Thomasen

(Red.) Inzwischen sind fast alle Bundesländer in die Frühsexualisierung eingestiegen. Nach und nach haben sie dafür sog. Aktions- und Bildungspläne für Schulen und Kindergärten veröffentlicht. Grundlage ist überall »Gender Mainstreaming«. Das menschliche Geschlecht soll vom »sozial konstruierten« Gegensatz männlich/weiblich »befreit« werden, damit der Einzelne sich besser »verwirklichen« kann. Das ist wörtlich zu nehmen: In der Praxis bedeutet »Gender« oft Vereinzelung statt Familie.

Alle sexuellen »Identitäten«, Orientierungen oder Lebensweisen gelten als vollkommen gleichberechtigt. Das klingt modern, hat aber einen hohen Preis: Die natürliche Familie wird zur Lebensweise einer Minderheit verzerrt. Auf die seelische und biologische Komplementarität von Mann und Frau soll es nicht mehr ankommen. Letztlich soll es uns gleichgültig sein, ob wir überhaupt noch eine Zukunft haben.

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Mehr als sechstausend Unterschriften für den Erhalt der Ehe

160114 BvSEine Petition zum Schutz von Ehe und Familie hat die Initiative Familien-Schutz im vergangenen Sommer an Bundeskanzlerin Merkel und an Volker Kauder, den Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion gerichtet. Schließlich widerspricht die volle Gleichstellung der eingetragenen Lebenspartnerschaft dem besonderen verfassungsrechtlichen Schutz von Ehe und Familie nach Art. 6, Abs. 1 GG: »Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.«

Die über sechstausend eingegangenen Unterschriften auf Postkarten und Petitionslisten gegen die Gleichstellung der Homo-Ehe wurden jetzt den Adressaten vorgelegt. So muss es weitergehen. Widerstand ist nötiger denn je!

Der Text der Petition der Initiative Familien-Schutz lautete so:

>>Jedes Kind hat ein Recht auf Vater und Mutter. Denn es ist unsere Natur, daß der Mensch aus dem Liebesakt eines Mannes mit einer Frau gezeugt wird. Den verbindlichen Rahmen dafür bietet seit jeher die Ehe. Das Wesen der Ehe als Lebensbund zwischen Mann und Frau ist nicht von menschlichen Gesetzgebern erfunden, sondern vorstaatlich und kann weder von Parlamenten noch vom Zeitgeist verändert werden. Die Ehe ist Keimzelle der Familie und der Gesellschaft. Allein deswegen steht sie im Grundgesetz unter dem besonderen Schutz des Staates.

Das staatliche Institut Ehe für gleichgeschlechtliche Verbindungen zu »öffnen« wäre indes ein gigantischer Etikettenschwindel – mit gravierenden Folgen. Es gäbe keinen Grund mehr, das Ehe-Institut nicht noch mehr auszuweiten. Alle Arten von Polygamie müßten demnächst ebenso als »Ehe« anerkannt werden. Da auch gleichgeschlechtliche »Ehe«partner ein Recht auf eigene Kinder geltend machen, wären Volladoption, künstliche Befruchtung und Legalisierung der bei uns strafbaren, da zutiefst menschenunwürdigen Leihmutterschaft zwingende Folge.

Ich bitte Sie deshalb, allen Forderungen die Ehe zu öffnen, entschieden entgegen zu treten und klarzustellen: Ehe bleibt Ehe und zwar zwischen Mann und Frau.<<