Artikel zum Thema: "Familie "

Ein Fisch ist kein Fahrrad und ein Mann keine Frau

Im Februar erscheint das Faltblatt der Initiative Familien-Schutz gegen Bildungspläne und Frühsexualisierung. Es hat den Zweck, beides zum Wahlkampf-Thema bei den bevorstehenden Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt zu machen. Geplant ist die Verteilung an 200.000 Haushalte

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Wer hat dem Mädchen die Haare anders frisiert als den Jungen? Und warum? Ist das nicht schon Diskriminierung? Foto: flickr.com/Gerry Thomasen

(Red.) Inzwischen sind fast alle Bundesländer in die Frühsexualisierung eingestiegen. Nach und nach haben sie dafür sog. Aktions- und Bildungspläne für Schulen und Kindergärten veröffentlicht. Grundlage ist überall »Gender Mainstreaming«. Das menschliche Geschlecht soll vom »sozial konstruierten« Gegensatz männlich/weiblich »befreit« werden, damit der Einzelne sich besser »verwirklichen« kann. Das ist wörtlich zu nehmen: In der Praxis bedeutet »Gender« oft Vereinzelung statt Familie.

Alle sexuellen »Identitäten«, Orientierungen oder Lebensweisen gelten als vollkommen gleichberechtigt. Das klingt modern, hat aber einen hohen Preis: Die natürliche Familie wird zur Lebensweise einer Minderheit verzerrt. Auf die seelische und biologische Komplementarität von Mann und Frau soll es nicht mehr ankommen. Letztlich soll es uns gleichgültig sein, ob wir überhaupt noch eine Zukunft haben.

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Mehr als sechstausend Unterschriften für den Erhalt der Ehe

160114 BvSEine Petition zum Schutz von Ehe und Familie hat die Initiative Familien-Schutz im vergangenen Sommer an Bundeskanzlerin Merkel und an Volker Kauder, den Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion gerichtet. Schließlich widerspricht die volle Gleichstellung der eingetragenen Lebenspartnerschaft dem besonderen verfassungsrechtlichen Schutz von Ehe und Familie nach Art. 6, Abs. 1 GG: »Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.«

Die über sechstausend eingegangenen Unterschriften auf Postkarten und Petitionslisten gegen die Gleichstellung der Homo-Ehe wurden jetzt den Adressaten vorgelegt. So muss es weitergehen. Widerstand ist nötiger denn je!

Der Text der Petition der Initiative Familien-Schutz lautete so:

>>Jedes Kind hat ein Recht auf Vater und Mutter. Denn es ist unsere Natur, daß der Mensch aus dem Liebesakt eines Mannes mit einer Frau gezeugt wird. Den verbindlichen Rahmen dafür bietet seit jeher die Ehe. Das Wesen der Ehe als Lebensbund zwischen Mann und Frau ist nicht von menschlichen Gesetzgebern erfunden, sondern vorstaatlich und kann weder von Parlamenten noch vom Zeitgeist verändert werden. Die Ehe ist Keimzelle der Familie und der Gesellschaft. Allein deswegen steht sie im Grundgesetz unter dem besonderen Schutz des Staates.

Das staatliche Institut Ehe für gleichgeschlechtliche Verbindungen zu »öffnen« wäre indes ein gigantischer Etikettenschwindel – mit gravierenden Folgen. Es gäbe keinen Grund mehr, das Ehe-Institut nicht noch mehr auszuweiten. Alle Arten von Polygamie müßten demnächst ebenso als »Ehe« anerkannt werden. Da auch gleichgeschlechtliche »Ehe«partner ein Recht auf eigene Kinder geltend machen, wären Volladoption, künstliche Befruchtung und Legalisierung der bei uns strafbaren, da zutiefst menschenunwürdigen Leihmutterschaft zwingende Folge.

Ich bitte Sie deshalb, allen Forderungen die Ehe zu öffnen, entschieden entgegen zu treten und klarzustellen: Ehe bleibt Ehe und zwar zwischen Mann und Frau.<<

 

EU-Parlament verurteilt Leihmutterschaft

Mit ungewöhnlich klaren Worten hat das Europäische Parlament in einem kurz vor Weihnachten angenommenen, jetzt veröffentlichten Bericht die Praxis der »Leihmutterschaft« unmissverständlich verurteilt. Durchgesetzt hat diesen Ansatz eine fraktionsübergreifende, konservative Mehrheit – mit angeführt von Arne Gericke, Europaabgeordneter der Familien-Partei und Mitglied der christdemokratischen ECPM. Weiterlesen →

Smartphone & Co. bedrohen 300.000 Kinder

Wenn Hightech-Geräte zum Suchtmittel werden und zu viele Eltern wegschauen – von Albert Wunsch

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Smartphones verhindern offenkundig den Kontakt, statt ihn zu fördern. Foto: flickr.com/Esther Vargas: Smartphones

Kaum aus der Schule, dem Kino oder der Dusche – sofort muss aufs Handy oder Smartphon geschaut werden. Wo befindet sich das High­tech-Teil wenn es nach der Regel des Nachwuchses geht beim Essen oder den Hausaufgaben? In Sichtweite. Sie wollen sich mit Sohn oder Tochter beim Abholen von der Abend-Fete im Auto etwas unterhalten? Keine Chance, weil Ohrstecker plus Multi-Gerät jegliche Kommunikation vereiteln.

Mehr als 300.000 Kinder und Jugendliche in Deutschland sind laut Experten gefährdet, eine Internetsucht zu entwickeln. Jedes fünfte Kind ist pro Tag länger als vier Stunden online. Der Trend zeigt steil nach oben. So nutzen bereits knapp fünf Prozent der 12- bis 17-Jährigen das Internet in riskantem Umfang, mit deutlichen Zeichen einer Abhängigkeit. Das geht aus einer repräsentativen Studie des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der Krankenkasse DAK hervor, die kürzlich in Berlin präsentiert wurde. Der Nachwuchs lebt im Online-Modus, schaut alle paar Minuten auf den Bildschirm, spielt stundenlang am Computer und findet dies ganz normal.

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Legalisierung der Leihmutterschaft

Was der Feminismus der technisch assistierten Kinder-Produktion abgewinnt und warum er nur ihre Bedingungen verbessern will

(al) Dieser feministische Text dürfte leider zukunftsweisend sein. Er heißt »Das Recht auf das eigene Kind« und handelt vom globalen Markt für Eizellspende und Leihmutterschaft. Er beginnt sogleich mit einer Feststellung »altruistischer« Motive: Frauen helfen Frauen! Die Ökonomisierung und Technisierung des menschlichen Lebens und seiner »Produktion« wird keineswegs nur kritisch gesehen, so viel es an den gegenwärtigen Zuständen auch zu kritisieren gibt. Die Produktion ist eine Frage ihrer Bedingungen! Die generelle Entwicklung wird richtig benannt, kann aber nicht mehr bewertet werden: »Der Markt dringt damit in einen Bereich ein, wo er vorher noch nicht war, mitten in den Körper.«

Der Text verweist auf ein Video über eine Diskussionsveranstaltung mit Susanne Schultz vom »Gen-ethischen Netzwerk« und der freiberuflichen Soziologin Christa Wichterich, die dieser neuen Entwicklung »ihr Vokabular entsprechend angepasst« haben: Weiterlesen →

Staatliche Sexualverziehung: Sie lassen nicht locker

Der überarbeitete Bildungsplan Baden-Württemberg will die Weitergabe des Lebens »wertfrei« betrachten. Aber damit  fehlt ihr die Wertschätzung. Wie kann das ein sinnvolles Lernziel für unsere Kinder sein?

(al) In drei Bundesländern (Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt) wird am 13. März 2016 eine neue Landesregierung gewählt. Und die zu recht kritisierten Bildungspläne zur staatlichen Sexualerziehung sind nicht vom Tisch. Offenbar bleiben die Gender-Inhalte nach den ersten Rückziehern in Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg im Prinzip erhalten, werden aber nicht mehr vollständig veröffentlicht. Weiterlesen →

Das Tollhaus reicht von Hamburg bis München

Gleichstellung und Frühsexualisierung sind familienfeindliche Entwicklungen

(al) Ein verstörter Anrufer aus Hamburg meldet uns, dass nun auch schon die Frühsexualisierung im Kindergarten (ja, im Kindergarten!) voranschreitet. Zugleich fordern der Münchener Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) und seine beiden Stellvertreter Josef Schmid (CSU) und Christine Strobl (SPD) den bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer (CSU) in einem gestern veröffentlichten Brief auf, sich für die gleichgeschlechtliche »Ehe« und für das Adoptionsrecht gleichgeschlechtlicher Paare einzusetzen. Für rechtliche Unterschiede gebe es in ihren Augen »keinerlei sachlichen Grund«. Weiterlesen →

Griechenland ohne familiäre Zukunft?

(al) Die völlig verfehlte europäische Finanz- und Währungspolitik hat verheerende Auswirkungen auf die Zukunft von Familien. Die Portale Deutsch Türkisches Journal und Finanzmarktwelt melden unter Bezug auf die griechische Zeitung Kathimerini, dass die Zahl der Abtreibungen in Griechenland wegen der Krise um 50 Prozent gestiegen sei. Die entsprechenden Zahlen wurden auf einer Konferenz der »Griechischen Gesellschaft für Familienplanung« vorgelegt. Weiterlesen →

Betreuungsgeld als Länderleistung – jetzt!

Wie geht es weiter? Werden andere Bundesländer dem positiven Beispiel Bayerns folgen?

151119 Shutterstock(al) Die Unsicherheit rund um das Betreuungsgeld geht weiter. Was kommt auf die vielen Familien zu, die mit der Auszahlung gerechnet hatten? Während Familienministerin Manuela Schwesig die 24-Stunden-rundum-Betreuung forciert und ihr den mit Steuergeldern gepflasterten Weg ebnet, ist bislang offen, wie viele Bundesländer das Betreuungsgeld als Landesleistung weiterzahlen werden. Das vom Bundesverfassungsgericht im vergangenen Juli gekippte Betreuungsgeld des Bundes war sicher keine familienpolitische Glanzleistung. Weiterlesen →