Artikel zum Thema: "Familienpolitik "

Ausbeutung statt Mutterschutz

Das neue Gesetz aus dem Hause Schwesig macht Schluss mit den eindeutigen Regelungen der Vergangenheit

160519 schwanger(al) Der Mutterschutz soll »flexibilisiert« werden. Am 4. Mai hat das Bundeskabinett den entsprechenden, von Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig vorgelegten Gesetzentwurf gebilligt. Flexibilisierung kann natürlich nur eines bedeuten: die Vereinbarkeit von Mutterschaft und Beruf, d.h. Abstriche beim Mutterschutz zugunsten der Berufstätigkeit, d.h. größere Belastungen und Gefahren für die Ungeborenen. Da das bislang geltende Gesetz von 1952 stammt, kann es natürlich nur veraltet sein, denn heute soll mehr und länger und vor allem genderkompatibel gearbeitet werden. Weiterlesen →

Gleichstellung verhindert Gleichberechtigung

160516 Zwerg(al) Auch wenn der Beitrag bereits im Februar erschien, empfehlen wir wegen seiner Kürze und Klarheit, ihn zu lesen: Johannes Resch vom »Verband Familienarbeit e.V.« hat für den Deutschen Arbeitgeberverband Argumente für seine These »Gleichstellungspolitik verhindert Gleichberechtigung« vorgelegt. Zunächst: »›Gleichberechtigung‹ ist ein Grundrecht der einzelnen Frauen und Männer gegenüber dem Staat. ›Gleichstellung‹ ist dagegen ein (vermeintliches) Recht des Staates gegenüber seinen Bürgern. Rechte der Bürger und Rechte des Staates sind aber grundverschiedene Dinge. Eine ›Gleichstellungspolitik‹ des Staates kann überhaupt nur dann der Gleichberechtigung dienen, wenn dabei die Wünsche seiner Bürger/innen berücksichtigt werden. Eine ›Gleichstellung‹ gegen die  jeweiligen persönlichen Vorstellungen ist Bevormundung, also das genaue Gegenteil von Gleichberechtigung.« Weiterlesen →

Für den Erhalt der Ehe: Zeichnen Sie EU-Petition

VMKDie EU-Kommission hat eine neue Bürgerinitiative mit dem Namen »Vater, Mutter, Kind« bewilligt. Sie will die EU durch Sammlung von mindestens einer Million Unterschriften darauf verpflichten, die Definition der Ehe als der dauerhaften Verbindung von Mann und Frau zu bewahren. Eine Petition ist online.

Wir bitten Sie dringend, die bereitgestellte Petition zu unterschreiben, denn:

  • DIE EHE MUSS als dauerhafte und ausschließliche Verbindung von Mann und Frau erhalten bleiben.
  • DIE FAMILIE MUSS auch weiterhin auf der Ehe von Mann und Frau basieren bzw. auf Abstammungsverhältnissen und natürlicher Verwandtschaft.
  • ÜBERALL IN DER EUROPÄISCHEN UNION MUSS es eine einheitliche Definition der Begriffe »Ehe« und »Familie« geben.
  • WIR DÜRFEN NICHT ZULASSEN, dass die Begriffe »Ehe« und »Familie« in den Rechtsakten und politischen Entschließungen der Brüsseler Institutionen zersplittert werden und ihre Bedeutung immer unklarer wird.

 

Der Hintergrund: Wir wissen um die unerträgliche Duldung der hohen Scheidungsrate, der niedrigen Geburtenrate und der hohen Abtreibungszahlen. Um die traurige demografische Lage. In dieser Lage soll die gleichgeschlechtliche »Ehe« das wichtigste Thema sein!?

Ehe und Familie werden immer die wichtigste Keimzelle des menschlichen Lebens bleiben, ganz gleich, ob in welchen Konstellationen Kinder auch künstlich gezeugt werden. Die Gender-Ideologie und die europäischen Antidiskriminierungsregeln sind das hübsche Kleid, in dem sich die Feinde der Familie als menschenfreundliche Weltverbesserer ausgeben. Sie lehnen alle Bedingtheiten des Menschen ab, vor allem seine Abhängigkeit von den biologischen Tatsachen des Lebens. Sie werfen über Bord, was diese Bedingtheit einzig und allein lebbar und annehmbar macht: Ehe und Familie.

Bei der »Öffnung« der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare geht es indirekt darum, die Familie jenseits genealogischer Abstammung, vulgo Verwandtschaft »neu zu denken«, also abzuschaffen. Die Institutionen der EU schützen uns nicht etwa davor; sie tun vielmehr alles, um diese Tendenz zu verschärfen und voranzutreiben. Das ist die Lage, in der die Initiative Familien-Schutz die EU-Bürger-Initiative zum Schutz von Ehe und Familie unterstützt.

Indem die neue Bürgerinitiative die EU auf die traditionelle Bedeutung von »Ehe« und »Familie« verpflichten will, wird sie zu ein »politisches Statement der Bürger zur EU: Wird die EU ein Europa für oder gegen die Familie? Das ist die Frage. Da die Bürgerinitiative formaljuristisch dem EU-Recht entspricht, durfte die Kommission ihre Zustimmung nicht verweigern. Die Organisatoren haben jetzt ein Jahr Zeit, um die Unterstützungserklärungen von mehr als einer Million Bürgern der EU-Mitgliedsstaaten zu sammeln.

Europa muss in dieser wichtigen Frage mit einer Stimme sprechen und darf sich nicht von immer neuen Vorlieben und Sonderneigungen zersplittern lassen. Deshalb bringt die  neue EU-Bürgerinitiative die EU-weit dringend benötigte, einheitliche Definition der beiden Begriffe »Ehe« und »Familie« in Vorschlag. Sie antwortet sowohl mit formaljuristischer wie auch naturrechtlicher Klarheit auf die Gender-Verwirrung. Im Einklang mit Art. 9 der EU-Grundrechtecharta berücksichtigt die Initiative vollumfänglich die Zuständigkeit der Mitgliedstaaten bei der Gesetzgebung im Ehe- und Familienrecht.

Wenn die Bürger-Initiative bis zum 10. Dezember mindestens eine Million Unterstützungsbekundungen aus mindestens sieben verschiedenen Mitgliedstaaten erhält, dann muss die EU-Kommission innerhalb von drei Monaten auf das Ergebnis reagieren. Die Kommission kann sich dann entscheiden, der Aufforderung zu folgen – oder auch nicht. Deshalb ist es gut, wenn es deutlich mehr als eine Million Unterschriften werden. Es liegt an jedem von uns, ob dieses Ziel erreicht wird. Lesen Sie weitere Hintergründe zu der Initiative hier.

Erfolgreicher Start: Schon 120.000 Faltblätter verteilt

Oder: Wie ist es möglich, gegen die Familie zu sein?

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Foto: flickr.com/Felipe Fernandes

Schon 120.000 Exemplare des neuen Faltblatts Kinder stehen auf Familie hat die Initiative Familien-Schutz wenige Wochen nach dem Start verschickt. Die Nachfrage hält unvermindert an. Das ist ein großer Erfolg. Obendrein ist es ein bemerkenswertes Signal: Das Bewusstsein dafür, dass die Familie durch Gender Mainstreaming und staatliche Frühsexualisierung bewusst gefährdet und angegriffen wird, ist enorm gewachsen. Das hat Folgen. Medienleute, Politiker und Ideologen müssen Rücksicht darauf nehmen, dass auch das Leben in der modernen Gesellschaft davon abhängt, ob es weitergegeben wird – und zwar von Mutter und Vater. Weiterlesen →

Mehr als sechstausend Unterschriften für den Erhalt der Ehe

160114 BvSEine Petition zum Schutz von Ehe und Familie hat die Initiative Familien-Schutz im vergangenen Sommer an Bundeskanzlerin Merkel und an Volker Kauder, den Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion gerichtet. Schließlich widerspricht die volle Gleichstellung der eingetragenen Lebenspartnerschaft dem besonderen verfassungsrechtlichen Schutz von Ehe und Familie nach Art. 6, Abs. 1 GG: »Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.«

Die über sechstausend eingegangenen Unterschriften auf Postkarten und Petitionslisten gegen die Gleichstellung der Homo-Ehe wurden jetzt den Adressaten vorgelegt. So muss es weitergehen. Widerstand ist nötiger denn je!

Der Text der Petition der Initiative Familien-Schutz lautete so:

>>Jedes Kind hat ein Recht auf Vater und Mutter. Denn es ist unsere Natur, daß der Mensch aus dem Liebesakt eines Mannes mit einer Frau gezeugt wird. Den verbindlichen Rahmen dafür bietet seit jeher die Ehe. Das Wesen der Ehe als Lebensbund zwischen Mann und Frau ist nicht von menschlichen Gesetzgebern erfunden, sondern vorstaatlich und kann weder von Parlamenten noch vom Zeitgeist verändert werden. Die Ehe ist Keimzelle der Familie und der Gesellschaft. Allein deswegen steht sie im Grundgesetz unter dem besonderen Schutz des Staates.

Das staatliche Institut Ehe für gleichgeschlechtliche Verbindungen zu »öffnen« wäre indes ein gigantischer Etikettenschwindel – mit gravierenden Folgen. Es gäbe keinen Grund mehr, das Ehe-Institut nicht noch mehr auszuweiten. Alle Arten von Polygamie müßten demnächst ebenso als »Ehe« anerkannt werden. Da auch gleichgeschlechtliche »Ehe«partner ein Recht auf eigene Kinder geltend machen, wären Volladoption, künstliche Befruchtung und Legalisierung der bei uns strafbaren, da zutiefst menschenunwürdigen Leihmutterschaft zwingende Folge.

Ich bitte Sie deshalb, allen Forderungen die Ehe zu öffnen, entschieden entgegen zu treten und klarzustellen: Ehe bleibt Ehe und zwar zwischen Mann und Frau.<<

 

Im Teufelskreis staatlicher Maßnahmen

Ministerin Schwesig will künstliche Befruchtung jetzt auch bei unverheirateten Paaren fördern

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Foto: flickr.com/Thomas sauzedde

(al) Gender Mainstreaming bedeutet leider nicht nur »Bildungspläne« und schulische Frühsexualisierung. Deshalb hier ein Ausflug in die assistierte Reproduktion: Familienministerin Schwesig, selbst hochschwanger,  will die künstliche Befruchtung neuerdings auch bei unverheirateten Paaren fördern. Der Kinderwunsch dürfe nicht am Geld scheitern, sagt sie – eine richtige Haltung, aber an der falschen Stelle. Weiterlesen →

Leihmutterschaft. Ein Kommentar

(al) Wer die Debatte um die Neuregelung der Sterbehilfe aufmerksam verfolgt hat, sollte auch beim Thema Lehmutterschaft die Ohren spitzen. Dann wird ihm nämlich auffallen, dass hier ein Argument wiederkehrt, das wir schon kennen. Die belgische Senatorin Petra de Sutter, deren Bericht zum Thema Leihmutterschaft am kommenden Montag in Paris diskutiert werden soll (siehe obigen Beitrag), spricht sich offenbar für eine liberalere Regelung der Leihmutterschaft aus, aber zugleich gegen ihre Kommerzialisierung. Das mag beruhigend klingen, ist aber alles andere als das. Weiterlesen →

Das Tollhaus reicht von Hamburg bis München

Gleichstellung und Frühsexualisierung sind familienfeindliche Entwicklungen

(al) Ein verstörter Anrufer aus Hamburg meldet uns, dass nun auch schon die Frühsexualisierung im Kindergarten (ja, im Kindergarten!) voranschreitet. Zugleich fordern der Münchener Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) und seine beiden Stellvertreter Josef Schmid (CSU) und Christine Strobl (SPD) den bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer (CSU) in einem gestern veröffentlichten Brief auf, sich für die gleichgeschlechtliche »Ehe« und für das Adoptionsrecht gleichgeschlechtlicher Paare einzusetzen. Für rechtliche Unterschiede gebe es in ihren Augen »keinerlei sachlichen Grund«. Weiterlesen →

Griechenland ohne familiäre Zukunft?

(al) Die völlig verfehlte europäische Finanz- und Währungspolitik hat verheerende Auswirkungen auf die Zukunft von Familien. Die Portale Deutsch Türkisches Journal und Finanzmarktwelt melden unter Bezug auf die griechische Zeitung Kathimerini, dass die Zahl der Abtreibungen in Griechenland wegen der Krise um 50 Prozent gestiegen sei. Die entsprechenden Zahlen wurden auf einer Konferenz der »Griechischen Gesellschaft für Familienplanung« vorgelegt. Weiterlesen →

Betreuungsgeld als Länderleistung – jetzt!

Wie geht es weiter? Werden andere Bundesländer dem positiven Beispiel Bayerns folgen?

151119 Shutterstock(al) Die Unsicherheit rund um das Betreuungsgeld geht weiter. Was kommt auf die vielen Familien zu, die mit der Auszahlung gerechnet hatten? Während Familienministerin Manuela Schwesig die 24-Stunden-rundum-Betreuung forciert und ihr den mit Steuergeldern gepflasterten Weg ebnet, ist bislang offen, wie viele Bundesländer das Betreuungsgeld als Landesleistung weiterzahlen werden. Das vom Bundesverfassungsgericht im vergangenen Juli gekippte Betreuungsgeld des Bundes war sicher keine familienpolitische Glanzleistung. Weiterlesen →