Artikel zum Thema: "Familienpolitik "

»Selbstverständlich Familie«

Der neue Flyer ist da. Jetzt bestellen!

Nach dem großartigen Erfolg unseres letzten Flyers gegen Frühsexualisierung und Gender Mainstreaming geht es nun in die nächste Runde. Mit unserem neuen Faltblatt gegen die Zerstörung der Familie warnen wir nicht nur vor den Gefahren, denen sie ausgesetzt ist. Wir stellen diesen Gefahren auch das Positive gegenüber: »Familie ist weder ›rechts‹ noch ›links‹. Familie ist Leben.« Bestellen Sie ab sofort hier den neuen Flyer »Selbstverständlich Familie« und verteilen sie ihn bitte nach Kräften an Freunde, Verwandte und Kollegen. Eine inhaltsidentische Variante als PDF zum Ausdrucken finden Sie hier.

Über 350.000 Exemplare haben wir von unserem letzten Faltblatt verschickt. Wir haben unser eigenes Ziel weit übertroffen. Das zeigt, wie groß der Bedarf an Aufklärungsmaterial ist. Täglich muss die Familie gegen Angriffe verteidigt werden. Die gegnerische Propaganda braucht energischen Widerspruch. Gender und Frühsexualisierung sind besonders aggressive Formen der Familienfeindlichkeit. Gefährlich ist aber auch das übertriebene, lebensfremde Gleichheitsdenken, dass der Gender-Ideologie zugrundeliegt. Weiterlesen →

Neue Kampagne gestartet: Schluss mit Gender Mainstreaming

cp-kampagneUnsere neue Kampagne auf der Plattform Civil Petition läuft: Schluss mit Gender Mainstreaming. Ziel ist es, so viele Stimmen wie möglich zu einer großen Stimme zu bündeln. Wir werden in den kommenden Wochen bundesweit gezielt verschiedene verantwortliche Politiker in den Landtagen anschreiben, um weiter gegen Gender und für den Erhalt der klassischen Familie zu mobilisieren. Je mehr Bürger unterzeichnen, desto schlagkräftiger werden wir sein.

Die Gendertheorie muss verschwinden. Sie ist ein Lügengebäude, das dem Druck der Wahrheit nicht standhält. Ohne Ehe und Familie gibt es keine Zukunft. Zeichnen Sie jetzt und empfehlen Sie die Kampagne weiter.

Der Hintergrund unserer Kampagne:

Das englische Wort »Gender« meint ein soziales Geschlecht im Unterschied zum biologischen (»sex«). Geschlecht wird als gesellschaftliches »Konstrukt« betrachtet. »Mainstreaming« bedeutet so viel wie »Hauptstrom« (genauer: »hauptströmend«) und soll suggerieren, dass es sich um eine breite gesellschaftliche Bewegung mit einer großen Massenbasis handeln würde. Die Politik bezeichnet das Gender Mainstreaming auch als »Querschnittaufgabe«. Das zeigt, worum es geht: um die klassisch totalitäre Durchsetzung einer neuen Ideologie. Nach Schleswig-Holstein, Baden-Württemberg und Bayern beginnen jetzt auch Hessen und Thüringen mit dem Umbau ihrer Lehrpläne zur Sexualerziehung nach Maßgabe des »Gender Mainstreaming«.

Trotz teils massiver Elternproteste greifen die genannten Bundesländer mit »gendergerechten« Neuerungen in die schulische Sexualerziehung und in die Erziehungsrechte der Eltern ein. Im Mittelpunkt steht die beliebige sexuelle Selbstverwirklichung des Individuums. Dazu gehört ausdrücklich die Förderung homosexueller Neigungen durch möglichst frühes »Outing«. Die traditionelle Familienplanung kommt als wertvolles Ziel allenfalls am Rande vor, auf gleicher Stufe neben Alleinerziehenden, Patchworkfamilien und homosexuellen »Eltern«. Diese werden auf- und die die herkömmliche Familie wird abgewertet. In Thüringen sollen nach dem neuen Bildungsplan bereits sechsjährige Kinder in verstörender Weise mit sexuellen Lehrinhalten konfrontiert werden.

Die Gesellschaftstechnik des Gender Mainstreaming basiert auf den universitären »Gender Studies«. Fast 200 solcher Gender-Lehrstühle wurden nach und nach an deutschen Hoch- und Fachhochschulen eingerichtet – während viele andere ehrwürdige Fakultäten geschlossen werden. Die »Gender Studies« wurden um 1975 aus den »Women’s Studies« entwickelt, um das Geschlecht einerseits über das Geschlechterverhältnis (gemeint sind »männliche Zuschreibungen« und »Unterdrückungsmechanismen«) zu definieren und andererseits als ein »Ergebnis von Diskursen«. Die Gender Studies sind eine sektiererische Pseudowissenschaft, deren Thesen »top down«, also von oben »implementiert« werden und am Ende alle gesellschaftlichen Bereiche durchdringen sollen. Anderslautende Erkenntnisse aus Genetik und Verhaltensforschung werden ignoriert.

Die Konzentration auf soziale Zuschreibungen geht soweit, dass die biologische Geschlechtsidentität mitsamt den faktischen Unterschieden zwischen Mann und Freu geleugnet wird. Die Leugnung (»Dekonstruktion«) biologischer und seelischer Unterschiede gipfelt in der Fiktion, dass die geschlechtliche Identität rein subjektiv bestimmt und beliebig frei wählbar wäre (Transsexualität).

Die individuellen und die gesellschaftlichen Auswirkungen des Gender Mainstreaming sind katastrophal, zumal die Massenmedien das Programm nach Kräften unterstützen. »Gender« zerstört gezielt unser gemeinsames Wertefundament und den naturrechtlichen Rahmen der Gesellschaft. »Gender« zerstört die binäre Geschlechterordnung, die Heterosexualität als Norm, die Ehe als Bund von Mann und Frau, die traditionelle Familie und die Unverfügbarkeit des Kindes vor und nach der Geburt.

Für dieses Zerstörungswerk kann es keinen anderen Grund als eine massive Geburtenkontrolle geben, der die westlichen Gesellschaften unterworfen werden sollen. Hinter wohlklingenden Forderungen wie Akzeptanz, Gleichberechtigung, Emanzipation und Gleichstellung sexueller Minderheiten wird ein anmaßendes biopolitisches Ziel versteckt. Keine Gemeinschaft, die eine lebendige Zukunft erstrebt, würde sich freiwillig einer solchen Lehre unterwerfen. Wer die Augen vor diesem »Weltkrieg« (Papst Franziskus) verschließt, hat sich bereits unterworfen.

Zugleich hält Papst Franziskus daran fest, dass die von der Gendertheorie aufgewertete Homosexualität kein Grund sein darf, Schwule oder Lesben herabzusetzen oder zu diskriminieren. Diese Haltung ist richtig und notwendig. Andererseits gibt es für keinen Menschen, sei er homosexuell oder nicht, ein »Recht« auf Ehe und Familie. Der Staat ist nicht dafür verantwortlich, dass offen homosexuell lebende Menschen nicht heiraten und keine Kinder bekommen. Solche Wünsche gehören in die Selbstverantwortung des Einzelnen. Umgekehrt haben Familienmütter und -väter kein kodifiziertes »Recht«, zugleich offen homosexuell zu sein. Wenn sie es sind, obliegt ihnen auch die Lösung der Probleme, die daraus folgen. Solche Unvereinbarkeiten zu beachten, macht nicht unfrei, sondern lebenstüchtig. So zu tun, als sei alles das Gleiche, hat nichts mit Freiheit zu tun.

Im Interesse der Gleichheit werden aber auf Basis der Gendertheorie gleichgeschlechtliche Ehen und das Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare gefordert. Auch die Forderung nach staatlich bezahlter künstlicher Befruchtung ist nicht mehr fern. Das zeigt: Die Konjunktur der Gendertheorie ist ein ernstes Anzeichen schwindender Verantwortung für die jeweils eigene Lebensführung und einer tiefen Krise der Familie.

Aus der Ferne ist diese Tatsache offenbar besser zu erkennen als hierzulande. Der Außenbeauftrage der Russischen Orthodoxen Kirche, Metropolit Hilarion von Wolokolamsk, schreibt in seinem neuen, bald auf Deutsch erscheinenden Buch mit dem Titel Die Zukunft der Tradition: »Ihren extremsten Ausdruck findet die Krise der Familie in den Versuchen, homosexuelle Verbindungen mit der Ehe gleichzustellen und gleichgeschlechtlichen Paaren das Recht zuzugestehen, Kinder zu adoptieren und zu erziehen. Das Gesetz verwandelt das Kind von einem Rechtssubjekt in ein Rechtsobjekt, in ein Objekt, das jeder besitzen kann. Das ist eine prinzipiell neue Sicht auf das Kind, das nicht mehr ›Frucht der Liebe‹ ist, sondern ein für jedes Paar zugängliches Objekt seiner Bedürfnisbefriedigung. Eine solche Auffassung muss im Hinblick auf die Entwicklung und das seelische Gleichgewicht der Kinder, die von gleichgeschlechtlichen ›Eltern‹ adoptiert werden, zu ernsten Befürchtungen Anlass geben.«

Grüne Elternvermehrung

Deutschland bekommt immer weniger Kinder, dafür aber immer mehr Eltern

beck-1Volker Beck kann es nicht lassen. Die »neuen« Lebensverhältnisse brauchen seine hartnäckige Fürsorge. Denn ohne Forderungen und Regelungen geht in Deutschland bekanntlich gar nichts. Zusammen mit Katja Dörner fordert Beck eine Änderung des Familienrechts, damit sog. »soziale Eltern« mehr Rechte und Pflichten übernehmen können – unabhängig vom Trauschein. Zusätzlich zu den leiblichen Eltern sollen zwei weitere Erwachsene auf Wunsch »elterliche Mitverantwortung« erhalten.

Konkret geht es um die neuen Lebensgefährten von Geschiedenen sowie um die gleichgeschlechtlichen Lebensgefährten von Schwulen und Lesben, die ein Kind miteinander gezeugt haben. Den sozialen Eltern sollen Ansprüche auf Kindergeld, Freibeträge und Elterngeld entstehen, ohne dass die Kinder später für sie sorgen müssten. Da meldet sich dann doch die leibliche Abstammung zurück und die Begrenztheit der Ressourcen. Weiterlesen →

Faltblattaktion erfolgreich abschließen

Beilage in ideaSpektrum bewirkt viele neue Bestellungen

 Bild in Originalgröße anzeigen 300.000 gedruckte Faltblätter haben wir zuletzt gemeldet. 300.000 Faltblätter mit Argumenten sowohl gegen Gender Mainstreaming als auch Frühsexualisierung und für die traditionelle Familie. Ein gewaltiger Erfolg. Dank Ihres tatkräftigen Engagements und Ihrer großzügigen Spenden übertraf diese hohe Auflage auch unsere Erwartungen deutlich. Jetzt ist sogar noch einmal Schwung in die Sache gekommen. Das ist auch nötig. Jetzt hat sogar die CSU Schwule und Lesben zu einem Teil unserer »Leitkultur« erklärt, wie Sie hier nachlesen können. Weiterlesen →

Kinderfeindliche Propaganda

Wie mit unreifen Eltern Stimmung gegen die Familie gemacht wird

160804»Familie« scheint der Name einer Zumutung zu sein, die uns unglücklich macht: Die Propaganda gegen die Familie wird täglich aggressiver. Das Leben mit Kindern war objektiv noch nie so leicht wie heute, denn in der Regel stellt es kein Problem dar, für Nahrung, Kleidung, Wohnung und medizinische Behandlung zu sorgen. Trotzdem nehmen die Schwierigkeiten anscheinend überhand. Die Familie wird als Gefahr für unsere Persönlichkeit, Individualität und Selbstverwirklichung vorgeführt. Nur so entsteht die nötige Fallhöhe für abschreckende Nachrichten. Man kritisiert die Familie einfach aus der Sicht von anspruchsvollen Singles. Damit wird das Wesen der Familie von vornherein verfehlt. Angeblich zwanzig Prozent aller Eltern würden nicht noch einmal Kinder bekommen wollen, wenn sie die Zeit zurückdrehen könnten, meldete jetzt die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Zwanzig Prozent!?

Das klingt kurz gesagt grausam. Wie tief muss eine Gesellschaft sinken, die sich – zu zwanzig Prozent!? – nicht mehr an ihren Kindern freuen kann? Oder aber: Wie wurden eigentlich die Fragen formuliert, die zu einem derart erschreckenden Ergebnis führten? Und sollte das Ergebnis tatsächlich eine reale Grundlage haben – welche Interessen führen dazu, dass es veröffentlicht wird? Zur Schreckensmeldung kann diese neue Variante von »Regretting Motherhood« jedenfalls nur werden, weil man berufliches und persönliches Befinden über das Wohl der Familie stellt: »60 Prozent der Eltern, die sich nicht noch einmal für Kinder entscheiden würden, glauben demnach, ihr beruflicher Aufstieg wäre ohne Kinder besser verlaufen.« Mag sein, aber ohne Kinder hätten sie jetzt keine Nachfahren. Es kommt noch schlimmer: »Für etwa die Hälfte der befragten Mütter und Väter (52 Prozent) geht die Elternschaft zumindest manchmal mit einer Einschränkung der persönlichen Entfaltung einher.« Tatsächlich!?

Die Propaganda beruft sich auf Eltern, die es empört, für ihre Kinder zurückzutreten. Und die israelische Soziologin, die ohne große Resonanz in ihrem Heimatland das Phänomen der bereuten Mutterschaft erkundet hat, will selbst keine Kinder und fand prompt ganze 23 Frauen, die ihr sagten, was sie hören wollte. Ihre kleine Selbstermunterung zur Kinderlosigkeit (oder wie soll man das nennen?) wird international als »Studie« herumgereicht … Eltern, die ihre Elternschaft bereuen, können, mit Verlaub, nur Eltern sein, die selber noch nicht erwachsen sind. Die nicht wissen, dass es in der Familie um Liebe geht und nicht um Erfolg. Um Fürsorge und nicht um Karriere. Um Geben und nicht um Nehmen.

Wer bringt es übers Herz, im Angesicht eines heranwachsenden Kindes berufliche oder sonstige Nachteile gegen dieses zarte Wesen aufzurechnen und sich zu wünschen, es wäre zum eigenen »Vorteil« nie geboren worden? Konsequent gedacht, würde daraus ein Recht auf Spätabtreibung, vulgo Kindstötung erwachsen; gefordert wurde es schon. Was die grausamste Haltung ist, die man einem Menschen gegenüber einnehmen kann. Erst recht gegenüber dem eigenen Kind. Wenn es nun heißt, diese bereuenden Eltern liebten ihre Kinder »trotzdem«, dann wüsste man gern, um was für eine »Reue« sich handeln soll – oder warum diese »Reue« mehr sein sollte als ein antifamilienpolitischer Propagandatrick.

Eine Umfrage, die die Reue nach den 100.000 jährlichen Abtreibungen allein in Deutschland erfasste, würde keine vergleichbare Aufmerksamkeit erfahren. Diese sehr viel häufigere Form der Reue kann es nach offizieller Lesart gar nicht geben, weil »Abtreibung« gleichbedeutend mit Freiheit und Selbstbestimmung sein muss. Also mit einer willkürlichen wertmäßigen Festlegung, die der Lebenserfahrung Hohn spricht. Lieber beschäftigt man sich also mit der – realiter kaum vorkommenden – Reue angesichts geborener Kinder. Die Gegenfrage, wie viele Eltern es nicht bereuen, Kinder zu haben, hätte logischerweise ein Ergebnis von mindestens achtzig Prozent generiert. Genau das sollte nicht passieren. Das Geschenk namens Familie soll vergiftet werden. Ganz prinzipiell. Widerstand und Widerspruch sind also nötiger denn je. Die Initiative Familien-Schutz sorgt dafür.

(Eine pikante Fußnote zur einigermaßen widersprüchlichen Familienpolitik steuerte in diesen Tagen übrigens die EU-Kommission bei, die einen erweiterten Familienbegriff auf Asylbewerber anwenden und damit den Nachzug von Großfamilien ermöglichen will – nicht nur den von Ehepartnern und minderjährigen Kindern, sondern auch von Geschwistern und von Familienangehörigen, die »unterwegs« dazugekommen sind. Das geht nun sogar CDU und SPD zu weit, weil es vor allem Deutschland unter noch größeren Migrationsdruck setzen würde. Die Zahl der Zuzugsberechtigten würde sich vervielfachen, während unsere eigenen Familien es politisch und wirtschaftlich immer schwerer haben.)

Beitragsbild: flickr.com/x1klima (Friedhof Engesohde, Hannover)

Familiengeld? Auf keinen Fall!

Die Übergriffe des Staates werden immer dreister

160728 FS BeitragsbildDer Kampf für die Familie ist ein Kampf gegen den Staat. Immer wieder trampelt die Sozialpolitik in dem überaus sensiblen Kosmos herum, der für die bestmögliche Weitergabe menschlichen Lebens sorgt. Rechtzeitig zum kommenden Bundestagswahlkampf setzt Familienministerin Manuela Schwesig das »Familiengeld« auf die Tagesordnung. Beide Elternteile sollen nach dem Ende der Elternzeit nur 28 bis 36 Wochenstunden arbeiten, um dafür 300 Euro vom Staat zu bekommen. 300 Euro, die man ihnen als Steuern wieder aus der Tasche zieht. Angeblich sollen Eltern dadurch mehr Zeit zu für die Präsenz bei ihren Kindern bekommen.

Nach Schwesigs Plänen würden sie für maximal 24 Monate mit je 150 € unterstützt werden, bis das Kind acht Jahre alt ist. Angeblich würden 20 Prozent der Eltern das Angebot nützen wollen, das zugleich dafür sorge, dass mehr Mütter erwerbstätig bleiben. Die Zauberformel heißt »Vereinbarkeit von Familie und Beruf«. Eine Zauberformel ist es deshalb, weil diese Vereinbarkeit immer schon als gesetzt gilt, also auch als »umsetzbar«. Das erweckt den Anschein, als fehle es nur an der entsprechenden Politik. Man etwas etwas machbar machen, was nicht machbar ist. Das Vorbild ist Münchhausen, der sich an den eigenen Haaren aus dem Sumpf zieht.

Das Familiengeld ist denn auch keine Familienförderung, sondern Frauenförderung, genauer: Frauenarbeitsförderung. Es ist Ausdruck einer Politik, die nicht vom Ganzen her denkt. Es ist Ausdruck nicht von Familienpolitik, sondern von Familienzersetzungspolitik. Frauen in die Produktion, Frauen hinter die Ladenkasse, Frauen raus zur Nachtschicht! Nur darum geht es. »Vereinbarkeit von Familie und Beruf« bedeutet in der Praxis: Die Familie soll leichteren Herzens unter der Berufstätigkeit beider Elternteile leiden können. Schließlich geht es auch um die spätere Rente im Falle einer Scheidung … Realitätstauglich ist da Konzept natürlich nicht: Welches Ehepaar kann es sich schon leisten, gleichermaßen seine Arbeitszeit zu reduzieren? Welches Ehepaar will das überhaupt? Zu welchen Berufen passt dieses Konzept? Egal, zu Wahlkampfzwecken müssen 300 Euro ausgelobt werden.

Einer alten Ungerechtigkeit soll eine neue Ungerechtigkeit hinzugefügt werden. Wir erinnern uns: Konrad Adenauer hat bei der Rentenreform von 1957 den Anspruch auf Alterssicherung von der Bedingung abgekoppelt, den sorgenden Nachwuchs großzuziehen, und an die Erwerbsarbeit gebunden. Über Nacht wurden die Eltern »enteignet«, indem ihre Kinder künftig vorrangig für die Altersversorgung von Kinderlosen und deshalb uneingeschränkt Erwerbstätigen zuständig waren – und weniger für die Altersversorgung von Eltern. Millionen von Arbeitnehmer erwarben plötzlich einen ansehnlichen Rentenanspruch gegenüber der nachfolgenden Generation und zwar unabhängig davon, ob und inwieweit sie sich an der Schaffung dieser Generation beteiligt hatten. Bereits eine Generation später kam die Quittung in Form eines dramatischen Geburtendefizits.

Die neue Ungerechtigkeit aus dem Hause Schwesig besteht darin, dass Doppelverdiener vom Staat gefördert und Mütter oder Väter, die sich ausschließlich um ihre Kinder kümmern, bestraft werden. Die Anstreben einer Gleichheit von Mann und Frau produziert ungleiche Familien. Schon der wütende Protest gegen das Betreuungsgeld folgte der Linie, dass Kinder besser öffentlich als zuhause betreut werden sollten. Beim Kampf gegen Betreuungsgeld ging es in Wahrheit um mehr staatlichen Einfluss auf die Kindererziehung (siehe Frühsexualisierung), und beim Familiengeld geht es ebenfalls darum, Müttern die Berufstätigkeit aufzudrängen und die Kinder auch auf diese Weise dem Schoß der Familie zu entreißen und der öffentlichen Obhut zu unterstellen.

Warum kann man die Familie nicht einfach mal als Familie fördern? Warum diesen kostbaren Kosmos nicht seinen eigenen Weg gehen lassen? Warum immer nur die Ein-Kind-Familie im Blick haben? Für die Initiative Familien-Schutz heißt die wahre Lösung: runter mit den Steuern und rauf mit der Gestaltungsfreiheit. Ein übergriffiger Sozialstaat, der nur an sich selber denkt, ist zum einfachsten aller politischen Gedanken nicht mehr in der Lage: Dass die Zukunft eines Landes nicht von bürokratisch durchregulierter »Gleichstellung« abhängt, sondern von Freiheit und Sicherheit, anders gesagt: von niedrigen Steuern und dem Respekt vor Privatsphäre und individueller Lebensführung. Behalten Sie Ihre 300 Euro, allerteuerste Frau Schwesig, und kämpfen Sie dafür, dass Familien weniger Steuern zahlen! Deutlich weniger!

Foto: flickr.com/Sebastiaan ter Burg

Lebensfeindlich sind die anderen

Entzauberung der Familiengegner: Neue Broschüre mit Argumentationshilfen geplant

160703 FamilieEhe und Familie stehen seit Jahrzehnten mit dem Rücken zur Wand – mit katastrophalen Folgen für unsere Zukunft. »Gleichheit« und »Homo-Ehe« scheinen wichtiger zu sein als alles andere. Die Gleichstellungspolitik schafft eine verkehrte Welt. Die medizinische Reproduktion macht das Kind zum käuflichen Produkt. Kinder und Jugendliche werden mit Frühsexualisierung verstört. Mit Unschuldsmiene sagen die Verantwortlichen: »Wir machen doch gar nichts, wir wollen doch nur, dass alle sich lieb haben.« Und schon sind diejenigen die Bösen, die die Tatsachen benennen und die Übertreibungen kennzeichnen.

Wir werden als homophob, antifeministisch, rechtskatholisch, fundamentalistisch und faschistisch angegriffen. Um uns einzuschüchtern, ist unseren Gegnern kein Geschütz zu groß. So geht das nicht weiter. Wir geben die Defensive auf und benennen unsere Verleumder offen als das, was sie sind: selbstsüchtige Feinde der Familie und des Lebens, die die Opferbereitschaft unzähliger Eltern für sich selbst ausbeuten wollen. Anerkennung gebührt zuerst denjenigen, die mit Selbstverzicht das Leben weitergeben und nicht denen, die alles Glück vom Staat fordern. Ehe und Familie sind eine Frage persönlicher Verantwortung, nicht staatlicher Zuteilung auf Kosten des Steuerzahlers.

Ein Recht auf Kinder gibt es nicht. Kinder brauchen Vater und Mutter. Zukunft braucht Leben. Leben braucht Kinder. Kinder brauchen ihre Eltern. Und ihre Eltern brauchen unsere Unterstützung. Wir geben sie ihnen. Wir folgen den Argumenten unserer Gegner bis auf den Grund und benennen ihre wahren Motive. Nach unserem sehr erfolgreichen Faltblatt gegen Gender Mainstreaming und Frühsexualisierung bringen wir in wenigen Wochen eine neue, angriffslustige Handreichung heraus: Eine Argumentationshilfe im Kampf gegen die Feinde der Familie. Die Fronten müssen klar sein. Das Maß ist voll. Die Zeit drängt.

Unterstützen Sie bitte die Erstellung unserer neuen Handreichung mit Ihrer Spende. Jeder Euro hilft uns bei der Kostendeckung und fördert die kommende Verbreitung.

Abbildung: Pixabay

Ausbeutung statt Mutterschutz

Das neue Gesetz aus dem Hause Schwesig macht Schluss mit den eindeutigen Regelungen der Vergangenheit

160519 schwanger(al) Der Mutterschutz soll »flexibilisiert« werden. Am 4. Mai hat das Bundeskabinett den entsprechenden, von Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig vorgelegten Gesetzentwurf gebilligt. Flexibilisierung kann natürlich nur eines bedeuten: die Vereinbarkeit von Mutterschaft und Beruf, d.h. Abstriche beim Mutterschutz zugunsten der Berufstätigkeit, d.h. größere Belastungen und Gefahren für die Ungeborenen. Da das bislang geltende Gesetz von 1952 stammt, kann es natürlich nur veraltet sein, denn heute soll mehr und länger und vor allem genderkompatibel gearbeitet werden. Weiterlesen →

Gleichstellung verhindert Gleichberechtigung

160516 Zwerg(al) Auch wenn der Beitrag bereits im Februar erschien, empfehlen wir wegen seiner Kürze und Klarheit, ihn zu lesen: Johannes Resch vom »Verband Familienarbeit e.V.« hat für den Deutschen Arbeitgeberverband Argumente für seine These »Gleichstellungspolitik verhindert Gleichberechtigung« vorgelegt. Zunächst: »›Gleichberechtigung‹ ist ein Grundrecht der einzelnen Frauen und Männer gegenüber dem Staat. ›Gleichstellung‹ ist dagegen ein (vermeintliches) Recht des Staates gegenüber seinen Bürgern. Rechte der Bürger und Rechte des Staates sind aber grundverschiedene Dinge. Eine ›Gleichstellungspolitik‹ des Staates kann überhaupt nur dann der Gleichberechtigung dienen, wenn dabei die Wünsche seiner Bürger/innen berücksichtigt werden. Eine ›Gleichstellung‹ gegen die  jeweiligen persönlichen Vorstellungen ist Bevormundung, also das genaue Gegenteil von Gleichberechtigung.« Weiterlesen →

Für den Erhalt der Ehe: Zeichnen Sie EU-Petition

VMKDie EU-Kommission hat eine neue Bürgerinitiative mit dem Namen »Vater, Mutter, Kind« bewilligt. Sie will die EU durch Sammlung von mindestens einer Million Unterschriften darauf verpflichten, die Definition der Ehe als der dauerhaften Verbindung von Mann und Frau zu bewahren. Eine Petition ist online.

Wir bitten Sie dringend, die bereitgestellte Petition zu unterschreiben, denn:

  • DIE EHE MUSS als dauerhafte und ausschließliche Verbindung von Mann und Frau erhalten bleiben.
  • DIE FAMILIE MUSS auch weiterhin auf der Ehe von Mann und Frau basieren bzw. auf Abstammungsverhältnissen und natürlicher Verwandtschaft.
  • ÜBERALL IN DER EUROPÄISCHEN UNION MUSS es eine einheitliche Definition der Begriffe »Ehe« und »Familie« geben.
  • WIR DÜRFEN NICHT ZULASSEN, dass die Begriffe »Ehe« und »Familie« in den Rechtsakten und politischen Entschließungen der Brüsseler Institutionen zersplittert werden und ihre Bedeutung immer unklarer wird.

 

Der Hintergrund: Wir wissen um die unerträgliche Duldung der hohen Scheidungsrate, der niedrigen Geburtenrate und der hohen Abtreibungszahlen. Um die traurige demografische Lage. In dieser Lage soll die gleichgeschlechtliche »Ehe« das wichtigste Thema sein!?

Ehe und Familie werden immer die wichtigste Keimzelle des menschlichen Lebens bleiben, ganz gleich, ob in welchen Konstellationen Kinder auch künstlich gezeugt werden. Die Gender-Ideologie und die europäischen Antidiskriminierungsregeln sind das hübsche Kleid, in dem sich die Feinde der Familie als menschenfreundliche Weltverbesserer ausgeben. Sie lehnen alle Bedingtheiten des Menschen ab, vor allem seine Abhängigkeit von den biologischen Tatsachen des Lebens. Sie werfen über Bord, was diese Bedingtheit einzig und allein lebbar und annehmbar macht: Ehe und Familie.

Bei der »Öffnung« der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare geht es indirekt darum, die Familie jenseits genealogischer Abstammung, vulgo Verwandtschaft »neu zu denken«, also abzuschaffen. Die Institutionen der EU schützen uns nicht etwa davor; sie tun vielmehr alles, um diese Tendenz zu verschärfen und voranzutreiben. Das ist die Lage, in der die Initiative Familien-Schutz die EU-Bürger-Initiative zum Schutz von Ehe und Familie unterstützt.

Indem die neue Bürgerinitiative die EU auf die traditionelle Bedeutung von »Ehe« und »Familie« verpflichten will, wird sie zu ein »politisches Statement der Bürger zur EU: Wird die EU ein Europa für oder gegen die Familie? Das ist die Frage. Da die Bürgerinitiative formaljuristisch dem EU-Recht entspricht, durfte die Kommission ihre Zustimmung nicht verweigern. Die Organisatoren haben jetzt ein Jahr Zeit, um die Unterstützungserklärungen von mehr als einer Million Bürgern der EU-Mitgliedsstaaten zu sammeln.

Europa muss in dieser wichtigen Frage mit einer Stimme sprechen und darf sich nicht von immer neuen Vorlieben und Sonderneigungen zersplittern lassen. Deshalb bringt die  neue EU-Bürgerinitiative die EU-weit dringend benötigte, einheitliche Definition der beiden Begriffe »Ehe« und »Familie« in Vorschlag. Sie antwortet sowohl mit formaljuristischer wie auch naturrechtlicher Klarheit auf die Gender-Verwirrung. Im Einklang mit Art. 9 der EU-Grundrechtecharta berücksichtigt die Initiative vollumfänglich die Zuständigkeit der Mitgliedstaaten bei der Gesetzgebung im Ehe- und Familienrecht.

Wenn die Bürger-Initiative bis zum 10. Dezember mindestens eine Million Unterstützungsbekundungen aus mindestens sieben verschiedenen Mitgliedstaaten erhält, dann muss die EU-Kommission innerhalb von drei Monaten auf das Ergebnis reagieren. Die Kommission kann sich dann entscheiden, der Aufforderung zu folgen – oder auch nicht. Deshalb ist es gut, wenn es deutlich mehr als eine Million Unterschriften werden. Es liegt an jedem von uns, ob dieses Ziel erreicht wird. Lesen Sie weitere Hintergründe zu der Initiative hier.