Artikel zum Thema: "Gender Mainstreaming "

Rot-Grün hat in Niedersachsen „ausgegendert“ – Bürgerliche Politik für freie Bürger jetzt!

Nach der Bundestagswahl werden Niedersachsens Bürger erneut zur Wahlurne gebeten. Für die Regierungsbildung ist die Wahl ein wichtiger Gradmesser. Wir haben für Sie die Wahlprogramme hinsichtlich der familienpolitischen Positionen ausgewertet und in eine Übersicht gebracht: Hier.

Unwahrscheinlich ist, daß sich das desaströse Wahlergebnis für die Bundes-SPD regional wiederholt. Im Küstenland ticken die Uhren ein wenig gemächlicher als im quirligen Berlin. SPD und CDU liegen hier in Umfragen gleichauf. Eine große Koalition wäre rechnerisch möglich, aber seit der Bundestagswahl sind die SPD-Genossen eher auf Opposition gebürstet. Immerhin: Die Grünen dürften sich vom Regierungssessel verabschieden. Vorerst zumindest. Denn es spricht einiges dafür, daß sie hintenherum als Juniorpartner von SPD oder CDU wieder ins Regierungsboot kommen. Dann dürfte die landesweite, großzügig mit Steuermillionen gepäppelte Kampagne „Für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt“ noch einmal richtig an Fahrt aufnehmen.

Sexuelle Vielfalt bis in den letzten Landeswinkel

Die Gender-Partei schwärmt von einem „queeren Niedersachsen“, möglichst bis zum letzten Dorfgasthof und Angelverein. Den Boden bereitet hat ihre landesweite Kampagne „Für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt“ – und zwar durch einen einfachen psychologischen Kniff: Man unterstelle den Bürgern einfach „Ängste, Vorurteile und Diskriminierung“ in Bezug auf Homo- und „Andersgeschlechtliche“, um sich eine Handlungsvorlage zu schaffen. Danach kann man daran gehen, diese subjektiv angestaute Ablehnung abzubauen, um das Klassenziel „Steigerung von Akzeptanz und Wertschätzung“ zu erreichen. Das an der staatlichen Vielfaltskampagne beteiligte Queere Netzwerk Niedersachsen (QNN) steht dafür schon in den Startlöchern. Denn mit der selbstgestellten Sisyphos-Aufgabe, instinktive Vorbehalte rein subjektiver Natur für immer auszumerzen, winken immerhin eine Reihe staatlich abgesicherter Arbeitsplätze bis zum Sankt Nimmerleinstag. Das QNN läßt schon mal eine endlose Forderungsliste kursieren: Geschlechtsneutrale Piktogramme in der öffentlichen Beschilderung, LSBTI*-sensible Sprache in sämtlichen politischen Reden und Broschüren der öffentlichen Verwaltung, homo, bi- und trans-Aufklärungsprojekte an Schulen, selbst für „Nacht-Taxis“ zur Beförderung trans*geschlechtlicher Frauen soll gefälligst Geld locker gemacht werden. Und künftig soll am besten jede Kommune von Buxtehude bis Uelzen ihre eigene Christopher Street-Demo abhalten. Nur um einige Beispiele zu nennen.

Stoppen Sie den Freiheitsverlust für Familien

In ein ähnliches Horn stoßen auch die anderen Parteien. Von Legalisierung der Leihmutterschaft bis zum 24h-Kita-Ausbau. Sie finden alles in der übersichtlichen Auswertung der einzelnen Wahlprogramme. Lesen Sie hier unsere Zusammenfassung:

Die Einheitsfront der Parteien gegen die Familie läßt sich brechen. Die Bundestagswahl hat gezeigt, daß die Bürger den ewig gängelnden Nanny-Staat von Angela Merkel satt haben. Sie haben keine Lust mehr auf das links-ideologische Gender-Experiment, das sich wie eine übelriechende Krake in ihrem Alltag ausbreitet. Die Bürger wollen selbst entscheiden, was für sie selbst und ihre Familie gut ist. Eins ist sicher: In Niedersachsen hat die rot-grüne Koalition abgewirtschaftet. Von den Bürgern wird sie keinen weiteren Regierungsauftrag bekommen.

Die Parteien haben die Familie aufgegeben – Unsere Auswertung der Wahlprogramme

Wer seine Wahlentscheidung von der Familienpolitik abhängig macht, sollte den medial vielbeworbenen Wahl-O-Mat besser meiden. Die Lebensrealität von rund 70 Prozent der deutschen Bundesbürger bleibt in den 38 Fragen des virtuellen „Informationsangebots“ zu den Parteiprogrammen konsequent unterbelichtet. Die Linie, Themen rund um die Familie zu marginalisieren, schreibt sich folgerichtig bis in die einzelnen Wahlprogramme von CDU/ CSU, Linke, Liberalen und Grünen fort.

Eine ausführliche Darstellung der einzelnen Partei-Wahlprogramme zum lesen und herunterladen gibt es hier

Wer über Familien-Leben entscheidet, bestimmt die Zukunft

Die einheitliche Frontstellung der etablierten Parteien gegen die Familie ist eine bedrohliche Entwicklung, die für die Liberalen und Grünen offensichtlich noch lange nicht abgeschlossen ist. Auch wenn sich die CDU/ CSU in Sachen Elternpolitik relativ handzahm gibt, wirkt sie damit unglaubwürdig, hat die Partei doch in der Vergangenheit oft genug ihre beeindruckende Fähigkeit bewiesen, im Drehmoment des Zeitgeists rechtzeitig „umzufallen“.

Familie ist Zukunft. Über die Zukunft der Familie wird in wenigen Wochen entschieden. Kaum ein Bürger wird wissen, wie weit die feindseligen Reflexe einiger Parteien gegen eine Lebensform reichen, die von der Mehrheit schon immer und immer noch als das Erstrebenswerteste überhaupt gesehen wird. Wer die Lebensleistung von Müttern und Vätern herabwürdigt, ja nicht mehr weit davon entfernt ist, sie unter Naziverdacht zu stellen wie die Grünen, der hat nicht vor, die Lebensrealität der Bürger zu akzpetieren, sondern will sie diskreditieren. Umso wichtiger ist es, möglichst viele Wähler über die wahren Absichten hinter dem vollmundigem Wortgeklingel von Grün, Gelb, Rot und inzwischen auch Schwarz aufzuklären. Lesen Sie in unserem neuen Flyer „Familie jetzt schützen“ über die Hintergründe der Familienvernichtungspolitik. Bestellen Sie 10, 50, 100 oder … Exemplare gleich hier und verteilen Sie sie in ihrem Freundes- und Bekanntenkreis. Eine PDF-Version zum Verschicken per Mail und Ausdrucken finden Sie hier.

Die Verkündigung der LSBTIQ*Rechte steht direkt vor der Elterndiskriminierung

Bei den Grünen ist die Ver-Genderung von Familie erwartungsemäß besonders weit fortgeschritten. Dies zeigt sich schon an der Gewichtung der Thematik. Während den einzelnen Rechten der LSBTIQ*-Menschen ein eigenes ausführliches Kapitel gewidmet wird, sucht man familienpolitische Themen zunächst vergebens. Fündig wird der aufmerksame Leser erst im Unterkapitel mit dem bezeichnenden Titel: „Für faire und gerechte Löhne“. Familie wird darin zum bloßen Instrument von Arbeitsmarktpolitik heruntergeschrieben. Familienfördernde Maßnahmen wie das Ehegattensplitting sind selbstverständlich ein Werk des Teufels und gehören abgeschafft. Wer noch in der Hausfrauenehe lebt, gilt den grünen Ideologen als höchst verdächtig. Der Wunsch, sich die Familien- und Berufsarbeit traditionell zu teilen, kann demzufolge nur frauenfeindlich oder gar rechtspopulistisch motiviert sein.

Kinder kommen mit der Behördenpost

Die FDP gibt sich in ihrem Programm sogar noch gender-näher als die Grünen. Neben dem Vorschlag, Leihmutterschaft zu legalisieren, findet sich im Programm der Liberalen der gesamte Forderungskatalog der schwul-lesbischen Emanzipationsbewegung. Das „überholte Blutspende-Verbot für homo- und bisexuelle Männer“ soll nach dem Willen der Liberalen abgeschafft werden. Als rückständig gilt der FDP offenbar auch das natürliche Zustandekommen von Elternschaft durch Zeugung. Entsprechende Verträge „vor der Empfängnis“ sollen das Abstammungsrecht aushebeln, um für Homosexuelle die rechtliche Elternschaft zu automatisieren. Als Mutter- oder Vaterbewerber braucht man nur noch eine amtliche „Elternschaftsvereinbarung“ zu unterzeichnen, um das Recht am Kind zu bekommen.

Marxismus gendergerecht aufbereitet

Traditionsgemäß schlägt das Herz der SED-Nachfolgepartei für eine sogenannte „emanzipatorische Familienpolitik“ mit maximaler Beschäftigungsquote von Frauen, die in der beruflichen Befreiung möglichst vergessen sollen, auch Mütter zu sein oder sein zu wollen. Familienpolitische Maßnahmen werden der Arbeitsmarktpolitik untergeordnet. Natürlich wird auch im Programm der Linken das sattsam bekannte Lied der Gender-Ideologie angestimmt mit detailgetreuer Ausleuchtung jeder denkbaren Alltagsdiskriminierung der schwul-lesbischen-inter-trans-Community.

Familie ist der CDU/ CSU irgendwie peinlich

Die CDU/ CSU gibt sich in ihrem mageren Programm betont siegesgewiß. Mißstände in der Familienpolitik gibt es – wie auch in anderen Politikfeldern – selbstverständlich nicht, man würde sich als Regierungspartei ja selbst diskreditieren. Nachdem man die Ehe im Regenbogendunst aufgelöst hat, kann man getrost deren besondere Schutzbedürftigkeit behaupten. Moderne Eltern haben sich gefälligst ausschließlich Kita-Plätze zu wünschen, um dem Staat doppelt nützlich zu sein: als Steuerzahler und kostenlose Erzieher der kommenden Steuerzahler. Das Thema Betreuungsgeld wird sang- und klanglos verabschiedet. Potentielle Wählerstimmen versucht man lieber mit einer in Aussicht gestellten Erhöhung des Kindergelds zu erkaufen.

AfD: Der Familie verpflichtet

Lediglich die AfD fordert konsequent eine wertschätzende Willkommenskultur für Eltern und Kinder. Die Ehe für alle wird klar abgelehnt, dagegen deutlich mehr Anerkennung für Vollzeitmütter angemahnt. Gender-Mainstreaming und die Frühsexualisierung von Kindern an Schulen und Kitas sollen nach dem Willen der AfD beendet werden. Auch die laxe Praxis der Abtreibung in Deutschland wird kritisiert.

Eine ausführliche Darstellung der einzelnen Partei-Wahlprogramme zum lesen und herunterladen gibt es hier.

Nachfolgend die ausführlichen Partei-Wahlprogramme als pdf

SPD

Bündnis 90/ Die Grünen

CDU/ CSU

FDP

Die Linke

AfD

Globaler Krieg gegen Gender-Rollen. Im Eiltempo in die geschlechtslose Gesellschaft

Linksliberale Ideologen und Globalisten wollen die klassischen Vorstellungen von »Mann« und »Frau« mit allen Mitteln aus den Köpfen der Bürger austreiben. Es ist eine Kulturrevolution ohnegleichen. Und sie setzt schon bei den kleinen Kinder an.

Machen wir uns nichts vor: Der Kampf gegen die Gender-Identität ist global. Und er setzt bereits bei den Kindern an. Zumindest in der westlichen Welt. Hier einige Beispiele der letzten Zeit:

BBC feiert 6-jähriges Transgender-Kind

Für einen Geschlechtswandel kann man nicht jung genug sein. »Lily« ist sechs Jahre alt. Er/sie/es war als Junge geboren. Aber jetzt lebt sie als Mädchen. Die Medien, allen voran die BBC, finden das ganz toll (siehe BBC-Bericht auf YouTube).

An anderer Stelle feiert die BBC die genderfreie Erziehung von Jungs und Mädchen mit dem Hashtag #NoMoreBoys&Girls. Ist der Name bereits Programm …?

Kanada: Erstes Baby ohne Geschlechtsangabe auf der Geburtskunde

Kanada feiert das erste Baby, das von Geburt an keinem Geschlecht zugeordnet wird. Die moderne »Elternperson«, die sich selbst als »nicht-binäre Trans-Person« definiert, möchten nicht, dass ihr/sein Kind von Beginn an in eine Gender-Rolle gedrängt werde. Daher erhält das Kind keinen Eintrag zum Geschlecht auf seiner Geburtsurkunde. Das Kind solle außerhalb der binären Geschlechterrollen aufwachsen und sich später sein Gender selbst aussuchen (siehe Bericht auf Wienerin.at).

Kanada: Jetzt werden die Personalausweise und Reisepässe auf Wunsch ohne Geschlechtsangabe ausgestellt

In Kanada können Menschen künftig Ausweise ohne Geschlechtsangabe beantragen können. Dies solle Menschen helfen, sie sich weder als »Mann« noch als »Frau« identifizieren. In den Personalausweisen und Reisepässen soll ein „X“ an die Stelle von „M“ oder „F“ für männlich oder weiblich eingetragen werden (siehe Bericht in der Luzerner Zeitung sowie in der Neuen Zürcher Zeitung).

Nur in Kanada? Nein, auch in der Schweiz kämpft man für das neutrale Geschlecht im Ausweis und Pass

Auch bei den Eidgenossen machen sich linke Bürgerrechtlicher für ein drittes Geschlecht, nämlich neutral, im Ausweis und Reisepass stark. Beim Schweizer Bundesamt für Justiz sei zurzeit eine Vorlage betreffend Inter- und Transmenschen zur Änderung des Geschlechts im Zivilstandsregister in Erarbeitung, wird der Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit des Eidgenössischen Büros für die Gleichstellung von Frau und Mann auf der schweizerischen Internetplattform 20min.ch zitiert.

USA: Auch im Bundestaat Oregon kann man im Pass ein drittes Geschlecht angeben

Auch im US-Bundesstaat Oregon können zukünftig Menschen in ihrem Personalausweis oder Führerschein ein »X« für »drittes Geschlecht« statt einem »F« für »female« oder »M« für »male« eintragen lassen. Das berichtete Zeit-Online.

Mal wieder Kanada: Wie man einfach ohne Geschlechtsumwandlung von »Frau« zu »Mann« wird

Wir hatten in der Freien Welt darüber berichtet: In Kanada kann man auch einfach sein »Gender« selbst bestimmen. Es genügt, sich vom Arzt ein Dokument ausstellen zu lassen, dass man sich als das andere Geschlecht definiert. Lauren Southern, ehemalige Reporterin von Rebel Media, hat es ausprobiert. Sie ist einfach zum Arzt gegangen und hat dort erklärt, dass sie sich nicht mehr als Frau sondern als Mann fühle. Daraufhin bekam sie ein ärztliches Gutachten ausgestellt, mit dem sie zum Einwohnermeldeamt ging. Dort bekam sie dann einen Ausweis, der sie als Mann ausgibt – obwohl sie sowohl biologisch als auch sozial weiterhin eine Frau ist.

Kanadischer Familienvater identifiziert sich plötzlich als sechsjähriges Mädchen

Dazu passt diese absurde Nachrichtenmeldung von einem 52-jährigen Familienvater, der sich einfach als 6-jähriges Mädchen identifiziert, weil er sich momentan so fühlt, wieder ein Kind zu sein: „Meet the 52 Year-Old Father Who Identifies As a 6 Year-Old Girl“.

In Kanadas Provinz Ontario werden die Wörter »Mutter« und »Vater« aus dem Familiengesetz gestrichen

Darüber hatten wir ebenfalls bereits auf der Freien Welt berichtet. Man muss dies aber aber nochmal im aktuellen Kontext erwähnen:

Die Begriffe »Mutter« und »Vater« im Familiengesetz diskriminieren gleichgeschlechtliche Elternpaare und die LGTBQ-Community, meint die Regierung von Ontario. Daher werden diese Worte im Gesetzestext durch genderneutrale Begriffe ersetzt.

Außerdem soll der Staat Eltern das Sorgerecht entziehen können, wenn diese die Genderideologie nicht akzeptieren und sich einer Geschlechtsumwandlung ihres minderjährigen Kindes entgegenstellen.

Schnallen Sie sich an: Es geht bergab!

Die globalisierte Gesellschaft der Zukunft wird geschlechtslos, nationalitätslos, identitätslos und ihr Bargeld los. Es wird eine atomisierte Gesellschaft der Individuen. Darauf dürfen wir uns einstellen. Oder wir tun etwas dagegen.

 

Artikel erschien zuerst auf Freie Welt.net
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Neues Faltblatt: Familie jetzt schützen! Für einen Richtungswechsel in der Familienpolitik

Unser neues Faltblatt ist da. Jetzt bestellen! Oder PDF herunterladen.

Nach dem großartigen Erfolg unserer letzten beiden Flyer folgt nun der dritte. Anläßlich der Bundestagswahlen ziehen wir Bilanz bei der deutschen Familienpolitik. Woraus bestehen ihre Maßnahmen? Wohin sollen Familien gelenkt werden? Was sind die wahren Motiven moderner Familienpolitik?

Die Familienpolitik darf weder eine einseitige Interessenpolitik zugunsten der Wirtschaft betreiben noch immer weiter reichende Versuche unternehmen, eine weltfremde, widernatürliche Ideologie in die Köpfe der Bürger zu verpflanzen. Die Familie ist heute einem systematischen, politisch wie gesellschaftlichem Kampf gegen ihre natürlichen Grundlagen ausgesetzt. Eine Familienpolitik, die ihren Namen verdient, muß die Familie konsequent schützen. Gemeinsam müssen wir die Familie gegen weitere Zugriffe verteidigen. Lesen Sie unsere fünf Forderungen zum Schutz der Familie – fünf Forderungen für einen Richtungswechsel in der Familienpoltik.

Bestellen Sie ab sofort hier den neuen Flyer »Familie jetzt schützen« und verteilen sie ihn bitte nach Kräften an Freunde, Verwandte und Kollegen. Sie können hier eine PDF-Variante ansehen, welche Sie selbst ausdrucken und per Mail verschicken können. Großer Vorteil der Druckversion: Unsere Posterseite mit den 5 Forderungen für einen Wechsel in der Familienpolitik ist in dieser im Großformat A3.

Auf die bürgerlichen Politiker ist kein Verlaß mehr. Ausgerechnet unter CDU-Führung sind im letzten Jahrzehnt die weitreichendsten familienpolitischen Maßnahmen eingeleitet worden: Das lohnabhängige, auf 14 Monate begrenzte Elterngeld, der massive, besonders in Westdeutschland erfolgte Ausbau von Krippen sowie der zuungunsten von erwerbslosen Müttern gekürzte Ehegattenunterhalt. Diese von SPD-Familienministerinnen vorbereiteten und schließlich von Ursula von der Leyen (CDU) durchgesetzten Reformen bezeichneten nichts weniger als einen Paradigmenwechsel der Familienpolitik. Im Kern bedeutete dieser die totale Entwertung der Mütterlichkeit. Die traditionelle Familie galt plötzlich als idealisiert, die Mutter sank wahlweise zum „Mythos“ oder zur „Glucke“ herab und wurde nur noch in Verbindung von bezahlter Erwerbsarbeit akzeptiert. Zentrales Ziel aller familienpolitischen Maßnahmen bis heute ist die Abdrängung der Frauen in den Beruf verbunden mit einer massiven Krippenpropaganda.

Die pseudowisschenschaftliche Grundlage der Familienreformen bildet Gender Mainstreaming. Diese Ideologie ist keine Gleichstellungsmaßnahme, sondern ein Programm zur totalen Einebnung der biologischen Unterschiede von Mann und Frau. Die entsprechende Umerziehung wird top-down, also von oben nach unten, umgesetzt. Angefangen bei Behörden bis zu Kitas und Bildungseinrichtungen. Mit der Ehe für alle und Bestrebungen, das Abstammungsrecht zugunsten von Drei- und Vierelternfamilien zu reformieren, ist diese Ideologie noch lange nicht ans Ende ihrer politischen Einflußnahme angelangt.

Fast 500.000 Exemplare haben Sie von unseren Faltblättern schon verteilt. Die Lawine rollt. Machen Sie weiter. Wenn alle an einem Strick ziehen, haben wir bis zur Wahl 750.000 Faltblätter verteilt. Das ist unser Ziel. Ihr Einsatz entscheidet, ob wir es erreichen: Für die Familien!

Bestellen Sie daher sofort hier den neuen Flyer »Familie jetzt schützen« und verteilen sie ihn bitte nach Kräften an Freunde, Verwandte und Kollegen. Oder laden Sie hier unsere PDF-Variante herunter: Zum Selbstausdrucken und Weiterverschicken.

Der grüne Drache regt sich wieder – Hessen legt Aktionsplan zur sexuellen Vielfalt vor

regenbogentasseFehler zu begehen, gehört zum Leben dazu. Da geht es Parteien nicht anders als Lieschen Müller und Klein Mäxchen. Denselben Fehler aber immer wieder zu machen und gleichzeitig auf ein anderes Ergebnis zu hoffen, ist schlichte Dummheit. Kein Problem für die Grünen. Obwohl sie kürzlich in NRW für ihre durch und durch ideologische Bildungspolitik vom Wähler beinahe aus dem Parlament katapultiert wurden, experimentieren sie nun unbeirrt im Land Hessen weiter.

Diskriminierung beginnt schon beim scheelen Blick

Hinter der glatten Glas-Betonfassade seines modern wie tristen Dienstgebäudes verkündete der grüne Staatssekretär Jo Dreiseitel unter beifälligem Gemurmel von Funk und Presse den sogenannten „Aktionsplan für Akzeptanz und Vielfalt“. Schwule, Lesben, inter-, trans- und queere Personen sollen sich wohler fühlen im einstigen Land der Märchenbrüder Grimm. Das können sie augenscheinlich nur, wenn ihnen vom Kita-Kind bis zum Polizisten alle Menschen mit der gleichen wertschätzenden Haltung gegenübertreten. Es darf nicht der geringste Verdacht aufkommen, daß die zuvor in Kindergärten, Schulen und Behörden intensiv eingeübte Geschlechtersensibilität im Umgang mit der „queeren“ Minderheit zu wünschen übrig läßt. Oder wie es jüngst eine lesbische Teilnehmerin mit Kind und deren Partnerin am Evangelischen Kirchentag auf den Punkt brachten: Schon beim scheelen Blick des Passanten bis zur neugierig-unschuldigen Frage, wie die beiden Frauen es geschafft hätten, sich gegenseitig zu befruchten, beginne deren Diskriminierung.

Toleranz allein reicht nicht mehr

Dies ist natürlich konsequent zu unterbinden. Mit einer großangelegten Kampagne aus Workshops und Schulprojekten, Beratungsangeboten für Verfolgte, Lehrerfortbildungen, Polizistenschulungen, zivilgesellschaftlichen Initiativen etc. will man Lesben und Schwule und alle jene, die sich nicht sicher sind, welchem Geschlecht sie genau angehören, vor Diskriminierung schützen. Diese Aufgabe ist nichts weniger als gesamtgesellschaftlich zu verstehen. Klar, daß sowas teuer ist. Insgesamt eine halbe Million Euro jährlich sind dem Bundesland Hessen die radikale Umerziehung, pardon, Aufklärung seiner Bürger wert. Gleichzeitig kann die moralische Aufrüstung des Gender-Manifests – typisch für die Partei mit dem Tugendwächtermandat – nicht hoch genug sein. Herr Staatssekretär spricht folgerichtig von „Wertschätzung“. Heißt: Es genügt nicht mehr, daß Menschen mit schwul-lesbischen Lebensentwürfen mehr oder weniger wohlwollend geduldet werden (Toleranz). Heute macht sich bereits jeder verdächtig, der nicht gleich vor Freude Purzelbäume schlägt, wenn er in Theorie und/ oder Praxis homo- bzw. welchen auch immer- sexuellen Daseinsformen begegnet. Wer frech „Wertschätzung“ für sich einfordert, darf sich jedoch nicht wundern, wenn er erstens keine bekommt und zweitens fortan als Flegel gilt. Soviel scheint immerhin auch die Pädo-Partei zu wissen.  Nach dem Motto: Wehret den Anfängen! setzt sie mit der Gender-Erziehung denn auch vorsichtshalber bei jenen an, die qua Alter am leichtesten zu manipulieren sind: Kinder und Jugendliche.

Landespolitik darf nicht zur Bundespolitik werden

Baden-Württemberg, Bremen, NRW, Rheinland-Pfalz, Thüringen – überall, wo die Grünen mitregieren, kann man davon ausgehen, daß die in alle Bildungs- und Berufsbereiche implantierte Erziehung zur Gender-Akzeptanz in vollem Gange ist. Erarbeitet werden die „Aktionsplan“ genannten Sex-Satzungen ausgerechnet von jenem Kollektiv, dessen Geschäftsmodell auf der nie enden wollenden Diskriminierung seiner Mitglieder basiert: der gut vernetzten LSBT*IQ Community bzw. deren Interessenvertretungen. Angesichts einer derartigen Parteilichkeit darf man sich über den Ausfluss an übergriffigen Forderungen an das mehrheitlich heterosexuell verfaßte Volk nicht wundern.

Wir von in der Initiative für Familien-Schutz sagen: Zeigen wir den Grünen jetzt klare Kante! Wir wollen nicht indoktriniert werden. Wir wollen einfach nur gut regiert werden!

Um den Protest gebündelt und groß werden zu lassen, zeichnen Sie bitte unsere neue Kampagne auf Civil Petition hier. Und machen Sie Freunde und Bekannte darauf aufmerksam. Je mehr wir werden, desto unüberhörbarer sind wir.

Die Familienpolitik muß sich grundlegend ändern! Kampagne gegen den politischen Ausverkauf der traditionellen Familie gestartet

elections-450166_1920Die deutsche Familienpolitik ist gescheitert. Zwar hat sie ihr selbsterklärtes Ziel erreicht, die Erwerbsquote von Müttern zu erhöhen. Seit Jahren steigt sie stetig an. Die Geburtenquote hingegen hält sich seit vier Jahrzehnten auf weltweit niedrigstem Niveau. Wie kann das sein? Immerhin können Frauen in diesem Land verhältnismäßig luxuriös leben, was ihre öffentlich geförderte Unterstützung angeht. Es gibt Kitas und Horte zur beruflichen Selbstverwirklichung von Müttern, es gibt ein breites Angebot an Verhütungsmitteln, zu denen inzwischen – entsetzlicherweise – auch Abtreibung gehört, es gibt Frauenquoten. „Rabenmutter“ traut sich eh´ keiner mehr zu sagen.

Erziehungskosten werden privatisiert, die Wertschöpfung solidarisiert

Diese Politik hat Schattenseiten. Denn wenn der Staat soviel mitmischen will in Erziehungsdingen, die ihn eigentlich nichts angehen, leidet die Freiheit seines Souveräns immer als erstes. Großer Nutznießer der sich jahrelang freiwillig und unentgeltlich mühenden Väter und Mütter ist die öffentliche Hand. Sie hat auf Eltern erfolgreich sämtliche Kosten abgewälzt, die Erziehung und Pflege der Nachkommen mit sich bringen. Den daraus erwachsenden Ertrag, im besten Fall ein lückenlos steuerabwerfendes Erwerbsleben des erfolgreich (aus)-gebildeten Kindes, streicht er komplett für sich ein. Der Familienlastenausgleich für die hohen Lebenshaltungskosten von Eltern, wie ihn das Verfassungsgericht einfordert, ist bislang für alle Bundesregierungen verzichtbares Beiwerk gewesen.

Die Regierung gibt den zeitlichen Takt des Familienlebens vor

Verständnis hat unsere fürsorgliche Familienministerin dann doch: Um aus dem harten Elternbrot ein Drei-Gänge-Menü zu machen, empfiehlt Frau Schwesig, möglichst alle Familienmitglieder in der Wirtschaft kellnern gehen zu lassen. Mit doppeltem Gehalt und „outgesourcter“ Erziehungsverantwortung können Eltern heute gut verdienen und dabei unbelastet leben, so als hätten sie kein Kind. Politik und Wirtschaft dürfen anschließend das machen, was sie schon immer machen wollten, nämlich Eltern so behandeln, als wären sie keine bzw. diese bis zum Umfallen erwerbstätig sein lassen. Für Burnout-Betroffene gibt’s das Müttergenesungswerk, das seit Jahren erfreut steigende Bewilligungsquoten für Anträge verzeichnet. Für den sich händereibenden Staat geht diese Rechnung noch auf – spätestens bis zur unausweichlichen Rentenexplosion.

Die institutionalisierte Kindheit beugt das Elternrecht

Die Erziehung ihrer Kinder dürfen die so Befreiten derweil getrost an den wohlmeinenden Staat abtreten. Der nutzt sein neues Einflußpotential in Krippen, Kindergärten und Schulhorten bestmöglich aus: Dort lernen Kinder, daß es für sie viele, sehr viele Entstehungsmöglichkeiten gibt. Auch ihr Geschlecht dürfen sie gerne wie Kleider wechseln, wenn ihnen gerade danach ist. Das ist schick und modern. Schließlich sind ja nicht nur die Farben im Tuschekasten bunt, sondern wir alle, irgendwie. (Um-) Erziehung beginnt nun mal bei den Kleinsten. Der natürliche, von der modernen Medizin völlig unabhängige Zeugungsakt zwischen Mann und Frau, bei der immer noch die meisten Kinder entstehen, empfinden die Verfechter der Gender-Ideologie als geistig-moralische Zumutung, die es mit systematischem Verschweigen abzudrängen gilt. Eltern, die ihr gesetzlich verbrieftes Erziehungsrecht dagegen setzen, werden mit Verweis auf die Teilnahmepflicht am Unterricht aus dem Verkehr gezogen.

Machen Sie mit! Kampagne für einen Richtungswechsel in der Familienpolitik

Seit dem großen Paradigmenwechsel hin zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist die Familienpolitik nach und nach einem Freiheitsentzugsprogramm für Eltern gewichen. Wen wundert es bei dieser Bilanz, daß es für Frauen und Männer hierzulande immer unattraktiver wird, Kinder zu bekommen und sie großzuziehen? Wahrscheinlich nur noch die Experten im Familienministerium. Es ist Zeit, umzukehren. Familien gründen sich nicht, indem immer mehr Geld ins System gepumpt wird. Frauen und Männer entscheiden sich für Kinder, wenn sie Wertschätzung dafür erfahren und wenn die Mitwelt ihnen jede Menge Anschauungsmaterial vom glücklichen Leben mit Kindern bietet. Nur eine Familienpolitik, die das bedenkt und wieder zur echten Interessenvertretung von Eltern und Kinder wird, ist gute Familienpolitik. Ein Umdenken wird jedoch nicht einsetzen, wenn gegen den schleichenden Ausverkauf traditioneller Familienwerte kein entschiedener Widerspruch gesetzt wird. Anläßlich der diesjährlichen Bundestagswahl hat die Initiative für Familien-Schutz deshalb die Kampagne „Für einen Richtungswechsel in der Familienpolitik“ gestartet und fünf Eckpfeiler guter Familienpolitik entwickelt. Als Petition wird das Programm an führende Vertreter der Parteien verschickt. Sie sollen Stellung nehmen, wie sie sich für gute Familienpolitik einsetzen und ob sie bereit sind, unsere Forderungen im Parlament zu vetreten. Je stärker der Protest, umso größer die Wirkung – geben auch Sie Ihre Stimme für gute Familienpolitik! Denn über Zukunft der Familie entscheidet als erster und letzter der Wähler.

Nach der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen: Wird die neue CDU-Regierung das schulpolitische Chaos ordnen?

germany-2291551_1280„Kein Kind zurücklassen“, hieß das Motto von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD). Daran haben sie die Wähler am vergangenen Wahlsonntag gemessen – und ihre Partei abgewählt. Die Bildungspolitik war beinahe einem Drittel der Landesbürger das Herzensthema, das sie zur Wahlurne trieb. Zusammen mit den Grünen stürzten die Sozialdemokraten denn auch auf das schlechteste Ergebnis ihrer Landesgeschichte. Neben einer desaströsen Schulpolitik, einer teilweise völlig aus dem Ruder gelaufenen Finanzpolitik und einer immer weiter steigenden Armuts- und Arbeitslosenquote dürfte das schmachvolle Wahlergebnis der vorerst letzte negative Rekord sein, den das Kabinett Kraft während seiner siebenjährigen Legislatur zustande gebracht hat.

Die grüne Sonne der Toleranzdiktatur

Besonders toll trieben es die Grünen im Schulministerium von Sylvia Löhrmann. Die Durchsetzung ihrer ideologischen Positionen vom Gender Mainstreaming, sexueller Vielfaltslehre bis zur Inklusion geriet irgendwann zur modernen Variante des französischen Tugendterrors nach 1789. Obwohl die Zahl der frustrierten Lehrer immer weiter stieg, reihenweise Elternverbände klagten und auch offizielle Zahlen die schlechte Umsetzung und unzureichenden Ressourcen belegten, hielt das Ministerium verbissen an seinem Lieblingsprojekt fest, behinderte und gesunde Kinder in einer Klasse lernen zu lassen. Für die absolute Gleichheit ist kein Preis zu hoch. Auch beim hastig eingeführten G8-Abitur ließ sich die Schulministerin nicht von klagenden Eltern und überforderten Kindern erweichen. Keine Frage, daß in Frau Löhrmanns progressiver Erziehungsdiktatur auch die vollkommene Lehre unterm Regenbogen herrscht. Seit rund fünf Jahren dürfen Kinder in Kindergärten, Grund- und weiterführenden Schulen der geschlechtersensiblen Pädagogik teilhaftig werden und begreifen lernen, daß Mütter mal eben zu Vätern werden können und die herkömmliche Fortpflanzungsmethode inmitten der vielen anderen bunten Möglichkeiten ein sicheres Auslaufmodell ist.

Geblendet vom eigenen ideologischen Sendungsbewußtsein

Selbstverständlich ist in NRW alles fachgemäß durchgegendert, was irgendwie nach Diskriminierung riecht. Von Anreden im behördlichen Antragsformular über Webauftritte von Organisationen bis hin zum sprachverhunzenden „Studierendenwerk“ verzweigen sich kleinteilige Maßnahmen zur groß angelegten Umerziehungsoffensive. Ein Blick auf das Personaltableau der Grünen-Fraktion ist der Blick in ein politisches Kuriositätenkabinett und belehrt selbst den Ungläubigen, daß Leute es bitterernst meinen, die Sprecherposten für Eine-Welt-Politik, Diversity Management und Queer Politik installieren.

Ein Blick zur rechten Mitte

Aus dem Stimmergebnis, das die Parteien am 14. Mai erhielten, läßt sich ein deutlicher Wählerauftrag für CDU und die erfolgreich wieder aufgestiegene FDP destillieren. Ob die sich anbahnende Koalition der Christ- und Freidemokraten zu einer politischen Zeitenwende im schwer angeschlagenen Land der Kumpel und Malocher führen wird, bleibt abzuwarten. Der designierte Ministerpräsident Armin Laschet gab bereits die Parole aus, daß die Koalitionsgespräche „die beste Bildungspolitik“ prägen solle. Immerhin hat er mit dem Erziehungswissenschaftler Rainer Dollase einen ausgewiesenen Kritiker der Inklusion in sein Kompetenzteam berufen. Wie die CDU nachgerade mit der im Sexualkundeunterricht inzwischen fest implementierten „sexuellen Toleranzlehre“ verfahren will, war weder ihrem Regierungsprogramm noch aktuellen Äußerungen zu entnehmen. Als Schulministerin Löhrmann 2012 begann, das von schwul-lesbischen Gruppen konzipierte Aufklärungsmaterial „Schule der Vielfalt“ öffentlich zu fördern, muckte lediglich die FDP kritisch auf, die Christdemokraten hingegen verhielten sich auffallend still. Die Initiative für Familien-Schutz will es genau wissen und hat den künftigen Ministerpräsidenten um eine Stellungnahme zu diesem Thema gebeten. Lesen Sie unseren offenen Brief an Armin Laschet hier. Wir sind gespannt auf seine Antwort.

„Queere Bildung“ in Schleswig-Holstein stoppen! Unser Brief an Daniel Günther (CDU)

flag-1750790_1280In Sachen „Gender Mainstreaming“ segelt Schleswig-Holstein hart am politisch korrekten Zeitgeist. Im kühlen Küstenland gilt seit 2002 per Kabinettsbeschluss die totale Gleichheit für Männer und Frauen. Seinen selbstgestellten Auftrag nimmt das Bildungsministerium sehr ernst. Alle Ressorts der Landesregierung wurden fachgemäß „durchgegendert“, führende Landesbedienstete entsprechend geschult. Kein Dokument, keine Richtlinie, kein Beschluss verlassen die Ministerien, ohne vorher auf gendertechnisch korrekte Ansprache geprüft worden zu sein. Natürlich sollen von dieser derartig gut organisierten Gleichheitsbeglückung auch die Landeskinder profitieren. Wobei die traurige Betonung auf „Kinder“ liegt. Von der Kita bis zu den Berufsausbildungsstätten wird die Gender-Umerziehung durchexerziert. Als die noch amtierende Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) 2015 stolz den vom Schwulen- und Lesbenverband erarbeiteten Pädagogik-Methodenschatz „Echte Vielfalt unterm Regenbogen“ präsentierte, begriffen endlich auch die Christdemokraten, wohin das Wohlfahrtsschiff der Zwangstoleranz-Erzieher steuert: Die traditionelle Familie sinkt in Frau Ernsts kunterbunter Fortschrittspädagogik zu einem kaum wahrnehmbaren Randphänomen herab, sogenannte Regenbogenfamilien dominieren das Kindern in der Grundschule vermittelte Alltagsbild. Selbst der CDU wurde derlei Unfug zu bunt; das skandalöse Lehrheftchen verschwand alsbald im Giftschrank des Bildungsministeriums.

Mit ihrer ideologieträchtigen Bildungspolitik darf sich Britta Ernst nun seit dem 07. Mai 2017 aus der Landesregierung verabschieden. Das Ruder übernimmt die designierte CDU-Bildungsministerin Karin Prien, die konservativere Töne anschlägt und sich laut einer Presseerklärung als Gegnerin des Gender Mainstreamings in Kitas und Grundschulen „outete“. Wir wollen wissen, wie die CDU als Wahlsiegerin mit dem Erziehungskonzept der sexuellen Vielfalt weiter verfahren will und haben den designierten Ministerpräsidenten Daniel Günther brieflich angefragt, ob die CDU ihrer Kritik nun auch Taten folgen läßt. Über seine Antwort (oder Nichtantwort) wird Sie die Initiative Familien-Schutz selbstverständlich informieren.

Der erste Schritt ist Aufklärung: Eltern stärken gegen radikale Sexualerziehung

Demo für Alle Ehe und Familie vor Stoppt Gender Ideologie und Sexualisierung unserer Kinder„Sexualpädagogik der Vielfalt“ heißt das Buch von Elisabeth Tuider, das diese mit anderen Autoren 2012 für die schulische Praxis konzipiert hat. Ziel der Publikation besteht darin, die Vorrangstellung der traditionellen Kernfamilie aus Mutter, Vater, Kind kritisch aufzubrechen und sie zu entnormalisieren. Kinder sollen für die Vielfalt der Geschlechter sensibilisiert und zur Akzeptanz jeglicher Spielarten von Sexualverhalten erzogen werden. Was zunächst nach engagierter Antidiskriminierung klingt, ist in Wahrheit staatlich verordnete Sexualisierung von Kindern und Jugendlichen. In ihrem Buch haben die Autoren Anleitungen zusammengestellt, wie Jugendliche ihre vermeintlichen sexuellen Vorlieben phantasievoll ausprobieren können inklusive Dildo, Handschellen, Lederpeitsche und Taschenmuschi. Kindergartenkinder sollen angeregt werden, ihre Körper beim Kuscheln zu erforschen. Unter dem Deckmantel von „Toleranz“ werden Kinder und Jugendliche durch würde- und schamverletzende Sexspielchen indoktriniert und letztlich umerzogen im Sinne der „Gender Mainstreaming“-Ideologie.

Trotz vielfacher Proteste von besorgten Eltern und breiten Aktionsbündnissen, an vorderster Front die von Hedwig von Beverfoerde initiierte „Demo für Alle“, sind die Inhalte der „Sexualpädagogik der Vielfalt“ mittlerweile in den Lehrplänen mehrerer Bundesländer verankert. In Hessen tobt der Krieg besonders schlimm. Am 6. Mai lädt das Bürgerbündnis „Demo für Alle“ daher alle interessierten Bürger zu einem Symposium zum Thema „Sexualpädagogik der Vielfalt“. Zusammen mit anderer Kritikern äußern sich namhafte Wissenschaftler wie Harald Seubert und Christian Winterhoff zu den Verflechtungen und Hintergründen dieser radikalen Gechlechterideologie. Eltern sollen einerseits aufgeklärt werden, andererseits Hilfestellungen erhalten, um ihre Kinder vor staatlich betriebener Frühsexualisierung zu schützen.

Symposium „Sexualpädagogik der Vielfalt“, 6. Mai 2017 in Wiesbaden
Anmeldung und weitere Informationen hier

Bleibt die Caritas auf Gender-Kurs?

Kuscheln in der KiTa: Verwirrende Signale vom großen katholischen Sozialverband

8517079085_4159682bd3_oIm September hat nun auch der Caritas-Verband des Erzbistums Berlin ein Papier zu Gender und Frühsexualisierung verfasst und online gestellt. Danach sollen sich bereits Kita-Kinder »mit der Vielfalt von Geschlecht« auseinandersetzen (S. 1), zwischen sozialem und biologischem Geschlecht unterscheiden und »mit sexuellen Begriffen explorieren« können (S. 4). Das Ziel: dass sich die Kinder ohne Bezug auf ihre natürliche Geschlechtszugehörigkeit sexuell »entwickeln«. Die Wörter »Liebe«, »Ehe« und »Familie« kennt das Papier nicht; dafür aber »Puppen oder Bilderbücher mit Geschlechtsmerkmalen«. Das sagt alles. Weiterlesen →