Artikel zum Thema: "Mütter "

Ausbeutung statt Mutterschutz

Das neue Gesetz aus dem Hause Schwesig macht Schluss mit den eindeutigen Regelungen der Vergangenheit

160519 schwanger(al) Der Mutterschutz soll »flexibilisiert« werden. Am 4. Mai hat das Bundeskabinett den entsprechenden, von Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig vorgelegten Gesetzentwurf gebilligt. Flexibilisierung kann natürlich nur eines bedeuten: die Vereinbarkeit von Mutterschaft und Beruf, d.h. Abstriche beim Mutterschutz zugunsten der Berufstätigkeit, d.h. größere Belastungen und Gefahren für die Ungeborenen. Da das bislang geltende Gesetz von 1952 stammt, kann es natürlich nur veraltet sein, denn heute soll mehr und länger und vor allem genderkompatibel gearbeitet werden. Weiterlesen →

Familienbischof Küng betont Wichtigkeit von Ehe und Familie

Foto www.dsp.at/bischof

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Familienbischof Küng äußert sich sehr positiv zu der neuen EU-Initiative Vater, Mutter, Kind am Internationalen Tag der Familie: „Dies ist ein aktives demokratiepolitisches Signal und betont die Wichtigkeit der Ehe und der Familie als unverzichtbares Gut der Gesellschaft und als Brücke in die Zukunft“. Familien, ob Groß- oder Kleinfamilien, würden das Heute und Morgen in unserer Gesellschaft grundlegen. Gerade bei jungen Leuten gäbe es eine Sehnsucht nach tragfähigen und beständigen Beziehungen.

Der Bischof erinnerte an die Ausführungen zur Familie von Papst Franziskus im jüngsten Synoden-schreiben. Familien seien demnach die ersten Orte der Erfahrung von Liebe, der Sozialisation, und gewährleisten den Fortbestand unserer Gesellschaft. Die Familien hätten das Recht, vom Staat eine angemessene Familienpolitik auf juristischem, wirtschaftlichem, sozialem und steuerrechtlichem Gebiet erwarten zu können. Die ganzheitliche Erziehung der Kinder sei erstrangiges und unersetzliches Recht der Eltern, niemand dürfe den Anspruch erheben, es ihnen zu nehmen. Eltern seien auch die ersten Glaubenslehrer ihrer Kinder. Eltern investierten viel Zeit, Kraft und Geld in ihre Kinder, was später auch Gesellschaft und Wirtschaft zugute komme. Die Förderung von Ehe und Familie sei ein grundlegendes gesamtgesellschaftliches Interesse, so Küng abschließend. (Quelle DSP)

Zur Unterstützung der Initiative haben wir eine eigene Homepage eingerichtet. Bitte unterschreiben Sie zahlreich und weisen Sie Freunde, Bekannte und Verwandte auf die Petition hin. Gerne senden wir Ihnen auch Listen zu, mit denen Sie handschriftliche Unterschriften sammeln können: kontakt@familien-schutz.de

Legalisierung der Leihmutterschaft

Was der Feminismus der technisch assistierten Kinder-Produktion abgewinnt und warum er nur ihre Bedingungen verbessern will

(al) Dieser feministische Text dürfte leider zukunftsweisend sein. Er heißt »Das Recht auf das eigene Kind« und handelt vom globalen Markt für Eizellspende und Leihmutterschaft. Er beginnt sogleich mit einer Feststellung »altruistischer« Motive: Frauen helfen Frauen! Die Ökonomisierung und Technisierung des menschlichen Lebens und seiner »Produktion« wird keineswegs nur kritisch gesehen, so viel es an den gegenwärtigen Zuständen auch zu kritisieren gibt. Die Produktion ist eine Frage ihrer Bedingungen! Die generelle Entwicklung wird richtig benannt, kann aber nicht mehr bewertet werden: »Der Markt dringt damit in einen Bereich ein, wo er vorher noch nicht war, mitten in den Körper.«

Der Text verweist auf ein Video über eine Diskussionsveranstaltung mit Susanne Schultz vom »Gen-ethischen Netzwerk« und der freiberuflichen Soziologin Christa Wichterich, die dieser neuen Entwicklung »ihr Vokabular entsprechend angepasst« haben: Weiterlesen →

Leihmutterschaft. Ein Kommentar

(al) Wer die Debatte um die Neuregelung der Sterbehilfe aufmerksam verfolgt hat, sollte auch beim Thema Lehmutterschaft die Ohren spitzen. Dann wird ihm nämlich auffallen, dass hier ein Argument wiederkehrt, das wir schon kennen. Die belgische Senatorin Petra de Sutter, deren Bericht zum Thema Leihmutterschaft am kommenden Montag in Paris diskutiert werden soll (siehe obigen Beitrag), spricht sich offenbar für eine liberalere Regelung der Leihmutterschaft aus, aber zugleich gegen ihre Kommerzialisierung. Das mag beruhigend klingen, ist aber alles andere als das. Weiterlesen →

Und die Menschenwürde?

Trotz Verletzung von Kinderrechten ist die Leihmutterschaft in Europa auf dem Vormasch

(an/Freie Welt) Am kommenden Montag (23. November 2015) wird das Komitee für Soziales, Gesundheit und nachhaltige Entwicklung der Parlamentarischen Versammlung des Europarates in Paris zusammenkommen. Dort soll unter anderem über einen Bericht »Menschenrechte und ethische Fragen im Zusammenhang mit Leihmutterschaft« diskutiert werden. Darauf macht die Föderation der katholischen Familienverbände in Europa FACE aufmerksam. Weiterlesen →

Kita-Streik: Geiselnahme im Kindergarten – Kommentar von Roland Tichy zum Kitastreik

Genormte Garderobe in einer Kinderkrippe (Foto: Dieter Schütz/pixelio.de)Foto: Dieter Schütz/pixelio.de

»Und der größte Schwindel: Angeblich wird die Arbeit der Erzieherinnen nicht gewürdigt. Doch, das wird sie. Ich kenne nur einen Berufszweig, der ständig schlecht gemacht wird, der verspottet und lächerlich durch den Kakao gezogen wird: Die selbsterziehende Mutter. Wer drei Kinder zu Hause aufzieht, wird um 100 € Betreuungsgeld beneidet und vor dem Bundesverfassungsgericht verklagt; Manuela Schwesig wird sich sichtlich freuen, wenn diesen bösen Muttis das Betreuungsgeld von den Richtern am Bundesverfassungsgericht verweigert wird. Wer drei fremde Kinder in der Kita versorgt, für den wird gestreikt. Wer sie zu Hause erzieht, muß bestraft werden. Ist das fair? Es ist nicht mal wirtschaftlich.« Mehr

CSU: Klage gegen Betreuungsgeld »familienfeindlich«

Scheuer, Andreas-1407 von Foto-AG Gymnasium Melle. Lizenziert unter: CC BY 3.0 über Wikimedia CommonsScheuer, Andreas-1407 von Foto-AG Gymnasium Melle – Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY 3.0 über Wikimedia Commons (Ausschnitt)

Mit »Argusaugen« will die CSU über eine gewissenhafte Verteidigung des Betreuungsgeldes heute vor dem Bundesverfassungsgericht wachen. Das ist leider auch nötig, denn zur Verteidigung der ihr ungeliebten Familienleistung hat Familienministerin ausgerechnet den Mann geschickt, der die Klage dereinst ausgearbeitet hat. Weiterlesen →

Schwesigs doppeltes Spiel

Manuela_Schwesig_2013-567x410Foto: blu-news.org / flickr.com / BY-SA 2.0 (Ausschnitt)

Am 14. April verhandelt das Verfassungsgericht über das Betreuungsgeld. Zur Verteidigung der Leistung schickt Familienministerin Schwesig ausgerechnet den Mann, der einst die Klage gegen ebenjene Leistung vorbereitete. Weiterlesen →

Bündnis „Rettet die Familie“ fordert Gleichberechtigung aller Eltern

buendnis-kleinIn einer aktuellen Pressemitteilung kritisiert das Bündnis „Rettet die Familie“ die »schwere Diskriminierung aller Eltern …, die ihre Kinder selbst betreuen wollen« durch die »extrem unterschiedliche Behandlung der Kindererziehung« von seiten des Staates. Das Bündnis die Parteien auf dazu Stellung zu nehmen und hoffe auf eine breite Diskussion auf gesellschaftlicher Ebene und in allen Medien. Weiterlesen →