Artikel zum Thema: "Pflege "

Sex auf Rezept?

Patienten brauchen keine Melkmaschinen. Die Grünen und die Natur des Menschen

7999948918_30399b8816_kSie können es nicht lassen. Obwohl die skandalösen Zustände in vielen Kitas und Pflegeheimen allgemein bekannt sein dürften, fiel den Grünen zum Jahresauftakt schon wieder nichts anderes ein als Sex: staatlich organisierter Sex für Pflegebedürftige und Behinderte nämlich. Das viel größere Problem des Wundliegens interessiert sie nicht; das ist nun wirklich zu unappetitlich. Riecht ja auch nicht gut … Die pflegepolitische Sprecherin der Grünen Elisabeth Scharfenberg machte den Vorschlag. Der grüne Tübinger Bürgermeister Boris Palmer verwarf ihn, und die Medien verbreiteten die Idee pro und contra, aber  alle miteinander mit aller Kraft. Die hochtrabend als »Sexualassistenz« bezeichnete Dienstleistung, »Sex auf Rezept«, soll nach niederländischem Vorbild in Absprache mit den Krankenkassen von den Kommunen bezahlt werden. Von jenen klammen Kommunen also, die schon heute unter immer neuen sozialpolitischen Aufgaben finanziell zusammenbrechen. Weiterlesen →

Sozialisten in Belgien wollen mehr Sterbehilfe

Der sozialistische Senator Philippe Mahoux aus Belgien hat vorgeschlagen, die Sterbehilfe für Jugendliche zu legalisieren. Bisher ist Töten auf Verlangen von Gesetz wegen nur für Erwachsene möglich. Für Minderjährige soll das auch möglich sein, wenn die Eltern zustimmen, der Jugendliche urteilsfähig und »unheilbar krank« ist und an »unstillbaren Schmerzen« leidet.  Weiterlesen →

Frauen tragen die Hauptlast der Pflege in Deutschland

Eugen Brysch, Vorstand der Patientenschutzorganisation Deutsche Hospiz Stiftung, mahnt zu einer Reform der Pflege von Alten und Kranken. Weder die Reform der Pflege noch die Reform der Rente gingen auf die Tatsache ein, dass Frauen die Hauptlast der Pflege in Deutschland tragen und dass es in der Regel alte Frauen sind, die alte Menschen pflegen. Weiterlesen →

Öffentlicher Druck gegen Selbsttötungsparagraphen nimmt zu

Pressemitteilung „Solidarität statt Selbsttötung“: Der Druck auf die Bundesregierung, ihren umstrittenen Gesetzentwurf zur Sterbehilfe zu verschärfen, nimmt zu. Die Bundesärztekammer (BÄK) und die Deutsche Hospiz Stiftung forderten am Mittwoch in Berlin, jede Form der organisierten Sterbehilfe unter Strafe zu stellen. Weiterlesen →

FDP-Ministerin will organisierte Sterbehilfe in Deutschland

Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) hält daran fest, nur die auf Gewinn zielende Sterbehilfe zu verbieten, jede andere Form der Sterbehilfe aber zu erlauben. Das sei, so die Justizministerin, im Koalitionsvertrag verabredet worden. Im Wortlaut heißt es dort: “ Die gewerbsmäßige Vermittlung von Gelegenheiten zur Selbsttötung werden wir unter Strafe stellen.“ Warum andere Formen der Vermittlung  zugleich erlaubt werden sollten, geht nicht aus dem  Koalitionsvertrag hervor. Weiterlesen →

Lebensschützer kritisieren Pläne zur Sterbehilfe

Justizministerin Leutheusser-Schnarrenbergers Gesetzentwurf zur Sterbehilfe ist eine Mogelpackung, meint die Vorsitzende der Christdemokraten für das Leben, Mechthild Löhr. Sie wirft der Ministerin vor, Euthanasie nach holländischem Vorbild zu privatisieren. Die »schleichende Einführung einer privatisierten und straffreien Euthanasie in Deutschland« nannte sie einen »rechtspolitischen Skandal«.  Weiterlesen →

Einigung über Familienpflegezeit

Foto: Rainer Sturm/pixelio.deDie schwarz-gelbe Koalition hat sich auf das Konzept einer Familienpflegezeit von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder geeinigt. Einen Rechtsanspruch auf die Pflegezeit, wie von Schröder ursprünglich vorgesehen, wird es aber nicht geben. Statt dessen sollen die Unternehmen die Pflegezeit freiwillig anbieten können. „Diese Lösung entspricht sowohl den berechtigten Interessen der Arbeitnehmer als auch den Möglichkeiten der Arbeitgeber“, sagte FDP-Fraktionsvize Miriam Gruß im Handelsblatt. Weiterlesen →

50 Prozent mehr Pflegebedürftige bis 2030

Wie Modellrechnungen des Statistischen Bundesamtes  zeigen, kann durch den absehbaren demografischen Wandel in Deutschland die Zahl der Pflegebedürftigen von 2,2 Millionen im Jahr 2007 auf 2,9 Millionen im Jahr 2020 und etwa 3,4 Millionen im Jahr 2030 ansteigen. In einer langfristigen Betrachtung bis zum Jahr 2050 ergibt sich eine Verdopplung der Zahl der Pflegebedürftigen auf dann 4,5 Millionen.
Ursache für diese Zunahme ist die steigende Zahl älterer Menschen. Nach den Ergebnissen der aktuellen Bevölkerungsvorausberechnung wird die Zahl der 80-Jährigen und Älteren bis 2030 von derzeit rund 4,1 Millionen auf voraussichtlich 6,4 Millionen ansteigen. 2050 könnte diese Altersgruppe 10,2 Millionen Personen umfassen.

Foto: Rike/pixelio.deWie Modellrechnungen des Statistischen Bundesamtes  zeigen, kann durch den absehbaren demografischen Wandel in Deutschland die Zahl der Pflegebedürftigen von 2,2 Millionen im Jahr 2007 auf 2,9 Millionen im Jahr 2020 und etwa 3,4 Millionen im Jahr 2030 ansteigen. In einer langfristigen Betrachtung bis zum Jahr 2050 ergibt sich eine Verdopplung der Zahl der Pflegebedürftigen auf dann 4,5 Millionen. Weiterlesen →

FDP gegen Schröders Familienpflegemodell

FDP gegen Schröders Familienpflegemodell
Die FDP lehnt den von Familienministerin Kristina Schröder (CDU) geplanten Rechtsanspruch auf Familienpflegezeit ab. “Ein Rechtsanspruch ist mit der FDP schwer durchsetzbar”, sagte die stellvertretende Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion, Miriam Gruß, in der “Bild-Zeitung”. Da die Pflege vorwiegend von Frauen übernommen werde, sei nicht auszuschließen, daß Arbeitgeber sie deshalb bei der Jobvergabe benachteiligen könnten, um Arbeitsausfälle zu vermeiden, erklärte Gruß.
Eine freiwillige Vereinbarung mit den Betrieben statt einer gesetzlichen Regelung halte sie daher für sinnvoller.
Das Gesetz, daß laut „Bild“-Zeitung noch vor der Sommerpause im nächsten Jahr in Kraft treten soll, sieht eine Reduzierung der Arbeitszeit um 50% für zwei Jahre vor, in denen der Arbeitnehmer Angehörige pflegen kann. In dieser Zeit bekommt er 75% seines Gehaltes gezahlt. Anschließend arbeitet er für weitere zwei Jahre Vollzeit für ebenfalls 75% des Gehaltes.

Foto: www.miriam-gruss.deDie FDP lehnt den von Familienministerin Kristina Schröder (CDU) geplanten Rechtsanspruch auf Familienpflegezeit ab. “Ein Rechtsanspruch ist mit der FDP schwer durchsetzbar”, sagte die stellvertretende Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion, Miriam Gruß, in der “Bild-Zeitung”. Da die Pflege vorwiegend von Frauen übernommen werde, sei nicht auszuschließen, daß Arbeitgeber sie deshalb bei der Jobvergabe benachteiligen könnten, um Arbeitsausfälle zu vermeiden, erklärte Gruß. Weiterlesen →