Das Bundeskabinett hat eine Verordnung zur Präimplantationsdiagnostik (PID) verabschiedet. Sie muss noch von den Ländern bewilligt werden, weil sie das vom Bundestag 2011 verabschiedete Gesetz anwenden. Aus den Ländern wurde der Vorwurf laut, die Verordnung aus dem Gesundheitsministerium gehe über die vom Bundestag verabschiedeten Regelungen hinaus. 

In einer Stellungnahme erklärt die Bundesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben (CDL) Mechthild Löhr zum PID-Gesetz: “Obwohl in den Bundestagsdebatten die Zulassung der PID zur angeblich wichtigsten ethischen Frage dieser Legislaturperiode erklärt wurde, wird die PID nun merkwürdig still und unkommentiert von zahlreichen Seiten im Tagesgeschäft Wirklichkeit. Dies ist umso erstaunlicher, als es hier um [...]

Jeder Mensch hat das Recht zu leben. Jedes menschliche Leben verdient die gleiche Chance, zu wachsen und sich zu entfalten. Die Zulassung der Präimplantationsdiagnostik (PID) würde diese Chancengleichheit zunichte machen, denn die PID trennt zwischen „lebenswertem“ und „lebensunwertem“ Leben.  Eine solche Unterscheidung ist zutiefst inhuman und ethisch ein Skandal. Die Zivile Koalition e.V. und Durchblick e.V. [...]

Emotional, aber sehr sachlich debattierten die Bundestagsabgeordneten in ihrer heutigen Sitzung über ein gesetzliches Verbot bzw. die Zulassung der Präimplantationsdiagnostik (PID). Im Juni soll das Parlament darüber abstimmen, ob künftig in bestimmten Situationen Gentests an künstlich befruchteten Eizellen durchgeführt werden dürfen. Drei Gesetzesentwürfe stehen dabei zur Wahl. Anhänger und Gegner der PID finden sich quer [...]

Zu der Debatte im Deutschen Bundestag zur Präimplantationsdiagnostik (PID) erklärt die Bundesvorsitzende der Christdemorekaten für das Leben (CDL): „”Über drei Stunden hat der Bundestag kontrovers und ohne Fraktionszwang über die Zukunft der Präimplantationsdiagnostik (PID) in Deutschland diskutiert. Da die PID seit Juli 2010 durch eine Entscheidung des Bundesgerichtshofes praktisch in Deutschland möglich ist, ist dringend eine zügige Klärung durch [...]

Deutsche Bischofskonferenz: Klares Nein zur PID Die Deutsche Bischofskonferenz hat sich für ein Verbot der Präimplantationsdiagnostik (PID) ausgesprochen und plädiert für ein Verbot durch den Gesetzgeber.  ”Aus christlicher Sicht ist jeder Mensch von allem Anfang an Person und besitzt damit die Würde des ganzen Menschen: Ob Mann oder Frau, jung oder alt, krank oder gesund, [...]

Die Junge Union lehnt die Zulassung der Präimplantationsdiagnostik (PID) an künstlich befruchteten Embryonen ab. PID gefährde ungeborenes Leben massiv, erklärten der JU-Bundesvorsitzende Philipp Mißfelder und seine bayerische Stellvertreterin Dorothee Bär in einer aktuellen Pressemitteilung. PID führe unweigerlich zur Selektion zwischen wertem und unwertem Leben. Dies sei nicht hinnehmbar. Man dürfe die „Grenze der ethischen Machbarkeit“ [...]

Abgeordnete aus allen im Bundestag vertretenen Parteien haben fraktionsübergreifend einen Antrag gestellt, der auf ein dauerhaftes Verbot der Präimplantationsdiagnostik (PID) zielt.  Mit Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr oder einer Geldstrafe soll nach dem Antrag belegt werden, wer die Untersuchung der Embryonen vornimmt. Dies wird damit begründet, dass für eine PID immer mehrere Embryos künstlich [...]

PID: „Wir alle sind potentielle Träger von Erbkrankheiten“ In einem offenen Brief an alle Bundestagsabgeordneten verweist die Initiative Hilfe zum Leben Pforzheim e.V. mit Blick auf die Debatte zur Präimplantationsdiagnostik (PID) darauf, dass es im Bereich der Pränataldiagnostik „auch heute noch viele Fehldiagnosen gibt“, die zur Abtreibung auch lebensfähiger Kinder führen würden. Dies könne auch [...]

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat für ein Verbot der Präimplantationsdiagnostik (PID) plädiert. Die Abgrenzung zwischen einer schweren genetischen Krankheit bei einem Embryo und einem nicht ganz so schwerwiegenden Defekt halte sie unmöglich, so Merkel. Über diese Frage kündigt sich ein Streit innerhalb der Union an. Peter Hintze von der CDU-Landesgruppe Nordrhein-Westfalen sprach sich im “Spiegel” [...]

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