Artikel zum Thema: "PID "

Kabinett verabschiedet PID-Verordnung

Das Bundeskabinett hat eine Verordnung zur Präimplantationsdiagnostik (PID) verabschiedet. Sie muss noch von den Ländern bewilligt werden, weil sie das vom Bundestag 2011 verabschiedete Gesetz anwenden. Aus den Ländern wurde der Vorwurf laut, die Verordnung aus dem Gesundheitsministerium gehe über die vom Bundestag verabschiedeten Regelungen hinaus.  Weiterlesen →

Embryonenschutz Ade! – Pressemitteilung der CDL zur PID-Zulassung

In einer Stellungnahme erklärt die Bundesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben (CDL) Mechthild Löhr zum PID-Gesetz: „Obwohl in den Bundestagsdebatten die Zulassung der PID zur angeblich wichtigsten ethischen Frage dieser Legislaturperiode erklärt wurde, wird die PID nun merkwürdig still und unkommentiert von zahlreichen Seiten im Tagesgeschäft Wirklichkeit. Dies ist umso erstaunlicher, als es hier um eine zentrale Frage der Menschenwürde und des Grundrechts auf Leben handelt und zudem wesentliche Bestandteile der konkreten Umsetzung nach wie vor völlig ungeklärt und höchst problematisch sind.  Weiterlesen →

Initiative „PID stoppen – Selektion verhindern!“ auf AbgeordnetenCheck.de gestartet

Jeder Mensch hat das Recht zu leben. Jedes menschliche Leben verdient die gleiche Chance, zu wachsen und sich zu entfalten. Die Zulassung der Präimplantationsdiagnostik (PID) würde diese Chancengleichheit zunichte machen, denn die PID trennt zwischen „lebenswertem“ und „lebensunwertem“ Leben.  Eine solche Unterscheidung ist zutiefst inhuman und ethisch ein Skandal. Die Zivile Koalition e.V. und Durchblick e.V. wollen deshalb die Zulassung der PID in Deutschland verhindern. Weiterlesen →

PID-Debatte: Wann ist der Mensch ein Mensch?

Emotional, aber sehr sachlich debattierten die Bundestagsabgeordneten in ihrer heutigen Sitzung über ein gesetzliches Verbot bzw. die Zulassung der Präimplantationsdiagnostik (PID). Im Juni soll das Parlament darüber abstimmen, ob künftig in bestimmten Situationen Gentests an künstlich befruchteten Eizellen durchgeführt werden dürfen. Drei Gesetzesentwürfe stehen dabei zur Wahl. Anhänger und Gegner der PID finden sich quer durch alle Parteien. Weiterlesen →

Präimplantationsdiagnostik ist ein Angriff auf das Lebensrecht Behinderter

Zu der Debatte im Deutschen Bundestag zur Präimplantationsdiagnostik (PID) erklärt die Bundesvorsitzende der Christdemorekaten für das Leben (CDL): „“Über drei Stunden hat der Bundestag kontrovers und ohne Fraktionszwang über die Zukunft der Präimplantationsdiagnostik (PID) in Deutschland diskutiert. Da die PID seit Juli 2010 durch eine Entscheidung des Bundesgerichtshofes praktisch in Deutschland möglich ist, ist dringend eine zügige Klärung durch den Gesetzgeber erforderlich.  Weiterlesen →

Deutsche Bischofskonferenz: klares Nein zur PID

Deutsche Bischofskonferenz: Klares Nein zur PID
Die Deutsche Bischofskonferenz hat sich für ein Verbot der Präimplantationsdiagnostik (PID) ausgesprochen und plädiert für ein Verbot durch den Gesetzgeber.  „Aus christlicher Sicht ist jeder Mensch von allem Anfang an Person und besitzt damit die Würde des ganzen Menschen: Ob Mann oder Frau, jung oder alt, krank oder gesund, macht keinen Unterschied. Die Unantastbarkeit der Würde des Menschen zieht die volle und uneingeschränkte Schutzwürdigkeit menschlichen Lebens in jeder seiner Existenzphasen nach sich. Damit ist auch die Frage nach dem Status des Embryos beantwortet: Mensch von Anfang an“ heißt es in einer auf dem Internetportal „zenit.org“ veröffentlichten Stellungnahme.
PID sei ethisch deswegen nicht zu rechtfertigen, weil die Auswahl eines mutmaßlich gesunden Kindes notwendig mit der Selektion und Verwerfung von Embryonen einhergehe.
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Foto: Michael Bührke/pixelio.de

Foto: Michael Bührke/pixelio.deDie Deutsche Bischofskonferenz hat sich für ein Verbot der Präimplantationsdiagnostik (PID) ausgesprochen und plädiert für ein Verbot durch den Gesetzgeber. „Aus christlicher Sicht ist jeder Mensch von allem Anfang an Person und besitzt damit die Würde des ganzen Menschen: Ob Mann oder Frau, jung oder alt, krank oder gesund, macht keinen Unterschied. Die Unantastbarkeit der Würde des Menschen zieht die volle und uneingeschränkte Schutzwürdigkeit menschlichen Lebens in jeder seiner Existenzphasen nach sich. Weiterlesen →

Junge Union: Schutz des Lebens hat Priorität

Foto: Alexandra H. / pixelio.deDie Junge Union lehnt die Zulassung der Präimplantationsdiagnostik (PID) an künstlich befruchteten Embryonen ab. PID gefährde ungeborenes Leben massiv, erklärten der JU-Bundesvorsitzende Philipp Mißfelder und seine bayerische Stellvertreterin Dorothee Bär in einer aktuellen Pressemitteilung. PID führe unweigerlich zur Selektion zwischen wertem und unwertem Leben. Dies sei nicht hinnehmbar. Man dürfe die „Grenze der ethischen Machbarkeit“ nicht noch weiter verschieben. Weiterlesen →

Fraktionsübergreifender Antrag für PID-Verbot

Abgeordnete aus allen im Bundestag vertretenen Parteien haben fraktionsübergreifend einen Antrag gestellt, der auf ein dauerhaftes Verbot der Präimplantationsdiagnostik (PID) zielt.  Mit Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr oder einer Geldstrafe soll nach dem Antrag belegt werden, wer die Untersuchung der Embryonen vornimmt. Dies wird damit begründet, dass für eine PID immer mehrere Embryos künstlich hergestellt werden, über deren Einpflanzung dann der ausführende Arzt entscheidet

Foto: Martin Gapa/pixelio.deAbgeordnete aus allen im Bundestag vertretenen Parteien haben fraktionsübergreifend einen Antrag gestellt, der auf ein dauerhaftes Verbot der Präimplantationsdiagnostik (PID) zielt. Mit Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr oder einer Geldstrafe soll nach dem Antrag belegt werden, wer die Untersuchung der Embryonen vornimmt. Dies wird damit begründet, dass für eine PID immer mehrere Embryos künstlich hergestellt werden, über deren Einpflanzung dann der ausführende Arzt entscheidet. Weiterlesen →

PID: „Wir alle sind potentielle Träger von Erbkrankheiten“

PID: „Wir alle sind potentielle Träger von Erbkrankheiten“
In einem offenen Brief an alle Bundestagsabgeordneten verweist die Initiative Hilfe zum Leben Pforzheim e.V. mit Blick auf die Debatte zur Präimplantationsdiagnostik (PID) darauf, dass es im Bereich der Pränataldiagnostik „auch heute noch viele Fehldiagnosen gibt“, die zur Abtreibung auch lebensfähiger Kinder führen würden. Dies könne auch für die PID nicht ausgeschlossen werden. Aktuelle Forschungen der Max-Planck-Gesellschaft zeigten zudem, dass „es keinen Menschen gibt, der nicht irgendwelche genetische Verwerfungen in sich trägt. Damit sind wir alle potentielle Träger von Erbkrankheiten.“
Wer wolle sich auf diesem Hintergrund „das Recht nehmen, zu entscheiden, welche so schwerwiegend sind, dass sie es rechtfertigen, einen entstandenen Menschen im Reagenzglas zu selektieren“, fragt Reinhard Klein, Vorsitzender der Initiative, in seinem Schreiben an die MdBs.
Schon jetzt sei zu beobachten, dass Frauenärzte oft auch auf den kleinsten Verdacht hin, Frauen zu weitergehender Pränataldiagnostik aufforderten. Hier sei der Damm längst gebrochen. Dies sei auch für die PID nicht anders zu erwarten.
Viele Mütter aber würden noch Jahre nach einer Abtreibung unter den Folgen leiden, auch nach der vorhergehenden Diagnose einer Behinderung. „Wir sind die Beratungsstelle in Deutschland, die wohl die meisten Frauen nach Abtreibung berät. Was wir erleben an Leidenden ist unvorstellbar“, gibt Klein zu Bedenken. Auch dieser Umstand sollte eine Rolle bei der Entscheidung zur PID spielen.
Jeder Mensch habe ein Recht auf Leben, aber kein Mensch habe das Recht, „darüber zu entscheiden, welches Kind leben darf und welches nicht“.

Foto: www.ausweg-pforzheim.deIn einem offenen Brief an alle Bundestagsabgeordneten verweist die Initiative Hilfe zum Leben Pforzheim e.V. mit Blick auf die Debatte zur Präimplantationsdiagnostik (PID) darauf, daß es im Bereich der Pränataldiagnostik „auch heute noch viele Fehldiagnosen gibt“, die zur Abtreibung auch lebensfähiger Kinder führen würden. Dies könne auch für die PID nicht ausgeschlossen werden. Aktuelle Forschungen der Max-Planck-Gesellschaft zeigten zudem, daß „es keinen Menschen gibt, der nicht irgendwelche genetischen Verwerfungen in sich trägt. Damit sind wir alle potentielle Träger von Erbkrankheiten.“ Weiterlesen →

Debatte über Gentest-Verbot an Embryonen

Foto: Michael Bührke/pixelio.deBundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat für ein Verbot der Präimplantationsdiagnostik (PID) plädiert. Die Abgrenzung zwischen einer schweren genetischen Krankheit bei einem Embryo und einem nicht ganz so schwerwiegenden Defekt halte sie unmöglich, so Merkel. Über diese Frage kündigt sich ein Streit innerhalb der Union an. Peter Hintze von der CDU-Landesgruppe Nordrhein-Westfalen sprach sich im „Spiegel“ gegen ein PID-Verbot aus. Weiterlesen →