Foto: Mathias von Gersdorff Nach dem Vorstoß der Lehrergewerkschaft GEW überlegen die Grünen jetzt ebenso den in Baden-Württemberg strittigen Bildungsplan zu verschieben. Der Protest gegen das Vorhaben weitete sich immer mehr im Land aus.

Foto: Michael Neupert / pixelio.de An der Demo Pro Bildungsplan 2015 in Stuttgart haben auch Pädophilengruppen teilgenommen. Davon distanzierte sich der Veranstalter, die IG CSD Stuttgart, erst nach größerem öffentlichen Druck. Zunächst wollte man einfach „keine Aussage treffen“. 

Foto: Sabine Koriath / pixelio.de Zur Demonstration für den Bildungsplan 2015 in Stuttgart am vergangenen Samstag hat auch eine Pädophilenorganisation aufgerufen. Die Veranstalter haben sich davon nicht distanziert. 

Foto: Till Westermayer/ flickr.com/ CC BY-SA 2.0 (Ausschnitt) Der Sozialpolitische Sprecher der Grünen Thomas Poreski hält das Arbeitspapier zur sexuellen Vielfalt für »überambitioniert« und »unausgegoren«. Er hätte das so nicht formuliert. 

Foto: Joachim Kiessling mediapress.de / flickr.com / CC BY-NC-SA 2.0 (Ausschnitt) Im Antwortschreiben an die Initiative Familienschutz zur Kampagne »Elternrecht wahren« hat der FDP-Fraktionsvorsitzende Hans-Ulrich Rülke den Bildungsplan 2015 als »verkorkst« und »bevormundend« kritisiert.

Ministerpräsident Kretschmann hat angekündigt, einige Formulierungen im Bildungsplan zu korrigieren. Das dürfte vor allem der Versuch sein, »den berechtigten Protest der Bürger zu beruhigen und einzuschläfern«, warnt die Sprecherin der Initiative Familienschutz, Hedwig von Beverfoerde, und ruft zur zweiten E-Mail-Welle für die Wahrung des Elternrechts an die Grün-Rote Regierung auf. 

Foto: Christian Kadluba/Flickr.com/CC BY-SA 2.0 Nach deutlicher Kritik von CDU und FDP und unzähligen Protestmails will die baden-württembergische Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) bei der umstrittenen Lehrhandreichung über lesbische und schwule Lebensweisen nachbessern. 

Foto: Bündnis 90/Die Grünen Nordrhein-Westfalen / flickr.com / CC BY-SA 2.0 (Ausschnitt) Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) will »alles tun, um zu verhindern, dass da Kulturkämpfe entstehen«. Deshalb sollen einige Formulierungen im umstrittenen Bildungsplan geändert werden. 

Die Initiative Familienschutz startet die Online-Kampagne »Elternrecht wahren! ´Akzeptanz sexueller Vielfalt` per Schulpflicht – NEIN« auf AbgeordnetenCheck.de: Mit einer E-Mail-Protest-Welle direkt an die Landtagsabgeordneten in Baden-Württemberg sollen die Verantwortlichen zum Umdenken gebracht werden.

Foto: Martin Ghiraldin Zum bereits zweiten Mal rufen Eltern aus Baden-Württemberg zu einer Demonstration in Stuttgart gegen den Bildungsplan auf. Am 1. März heißt es wieder: »Gegen die Indoktrination unserer Kinder – Stoppt den Bildungsplan 2015! 

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