Foto: Alois Staudacher / Flickr.com / CC BY 2.0 „Zweier ohne“, ein Buch des Spiegel-Redakteurs Dirk Kurbjuweit, bietet diverse Sexszenen auf. Das Buch wurde von Grün-Rot im Südwesten zur Pflichtlektüre für die Jahrgangsstufe 10 an Realschulen erklärt. Das hat eine Debatte entfacht, in der es um mehr geht als um Schullektüre. 

Kommentar von Dr. Albert Wunsch Bei den Auseinandersetzungen zum Stuttgarter Haupt-Bahnhof ging es um Geld, Steine und unsere Umwelt. Beim Bildungsplan für mehr ‚sexuelle Vielfalt’ in BaWü geht es in etlichen Passagen um eine staatliche Anleitung zum ‚geistigen Missbrauch von Schutzbefohlenen’ in Schulen, kurz um die Zukunft unserer Kinder.

Foto: DEMO FÜR ALLE Der aufgrund anhaltender Proteste in Baden-Württemberg von grün-rot neu verfaßte Bidlungsplan ist nach Meinung von Prof. Ulrich Palm verfassungswidrig. Die Forderung nach einer Akzeptanz von Vielfalt sei von der Verfassung nicht gedeckt, da Akzeptanz darauf abziele, die Meinung des anderen zu übernehmen.

Foto: Demo für ALLE Wir kommen wieder – dieses Versprechen unserer letzten Stuttgarter Demonstration löst das  Aktionsbündnis ein mit der nächsten DEMO FÜR ALLE - “Ehe und Familie vor! Stoppt Gender-Ideologie und Sexualisierung unserer Kinder!” 

Die rosa-blaue Demo für alle hat Ministerpräsident Kretschmann schließlich zum Handeln gezwungen. Kurzfristig hat er das Thema »sexuelle Vielfalt« im Kabinett beraten und eine Revision des Bildungsplans angekündigt. Mehr als einige Schönheitskorrekturen stehen allerdings nicht zu erwarten. Deshalb heißt es jetzt dranbleiben und weitermachen. 

Erfolg für das Bündnis »Demo für alle«: Ministerpräsident Kretschmann  hat angekündigt, dass der Bildungsplan nicht mehr 2015 in Kraft treten wird. Er will das umstrittene Papier jetzt überarbeiten. Ob das nur mehr reine Taktik ist, um die gerade entstehende zivilgesellschaftliche Bewegung wieder zu zähmen, werden die nächsten Schritte der grün-roten Regierung zeigen. Fest steht, unsere [...]

Foto: Demo für Alle Ein großartiges Wochenende liegt hinter uns. Gemeinsam mit rund 2.500 Bürgerinnen und Bürgern haben wir in Stuttgart ein rosa-blaues Zeichen gesetzt: für das Elternrecht und gegen Gender-Ideologie und Sexualisierung unserer Kinder per Bildungsplan. Einen Eindruck der tollen Atmosphäre und Stimmung am Samstag erhalten Sie hier in einem 4-minütigen Video. 

Erfolgreiche Demo für ALLE: 2.500 Menschen, darunter zahlreiche Familien, protestierten in Stuttgart gegen den Bildungsplan 2015.

Foto: Bundesrat/ flickr.com/ CC BY-NC-SA 2.0 (Ausschnitt) Während sich Ministerpräsident Kretschmann gestern mit ausgewählten Kirchenvertretern traf, schien offensichtlich schon vorher klar zu sein, dass die geplanten Gespräche ohne Einfluss auf die Entscheidung für den Bildungsplan bleiben werden. Minister Stoch machte bereits vorher deutlich: “Ich werde nicht zurückrudern.” 

Foto: Dr. Albert Wunsch/privat …das vorliegende Papier zur „sexuellen Orientierung und geschlechtlichen Identität“, wie es für den Bildungsplan 2015 in Baden-Württemberg entwickelt wurde, definitiv kein Bildungsplan, sondern eine Anleitung zur Indoktrination durch das System Schule von sich nicht wehren könnenden Kindern und Jugendlichen ist. 

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