Artikel zum Thema: "Von der Leyen "

Die Union und die Frauen: Gleich ist noch längst nicht gleich genug

Setzte die Union beim Thema Equal Pay vor vier Jahren noch auf Freiwilligkeit, müssen jetzt „gesetzliche Transparenzpflichten“ her, um Unternehmen zum Abbau vermeintlicher Ungleichbehandlung zu zwingen. Dr. Georg Alfes hat die Frauenpolitik im CDU-Wahlprogramm für FreieWelt.net unter die Lupe genommen. Lesen Sie hier den ganzen Beitrag. (Foto: s_zeimke / flickr.com / CC BY-NC 2.0)

Heute ist Kollektivierungstag

Für Ursula von der Leyen und ihre Vorgängerin Renate Schmidt dürfte heute ein Freudentag sein. Denn von nun an hat jedes Kind ab dem 1. Lebensjahr einen Rechtsanspruch auf staatliche Fremdbetreuung. In aller Eile sind dafür in den letzten Wochen noch einmal 90.000 Krippenplätze geschaffen worden – rund 813.000 stehen nun zur Verfügung.  Weiterlesen →

CSU stellt familienfreundliches Rentenkonzept vor

Nach CDU und SPD meldet sich nun auch die CSU mit einem eigenen Vorschlag zur Rentendebatte zu Wort. Bayerns Sozialministerin Christine Haderthauer will die Erziehungsleistung der Eltern stärker bei der Rente anerkennen. Familienarbeit würde „rentenrechtlich kaum zu Buche“ schlagen, kritisiert Haderthauer in der Leipziger Volkszeitung. Dies sei eine der Hauptursachen für Altersarmut, die vor allem Frauen betreffe.  Weiterlesen →

Erzieherumschulung: Viele Quereinsteiger ungeeignet

Nur jeder vierte Quereinsteiger schafft in Berlin die Prüfung für den Erzieherberuf. Das liege daran, daß viele Arbeitslose in die Umschulung zum Erzieher gedrängt würden, obwohl sie schlicht nicht geeignet seien, so die Berliner Kita-Expertin Christiane Weißhoff in der Berliner Morgenpost. Auch in Brandenburg würde nicht mal ein Drittel der Kandidaten die Prüfung schaffen. Weiterlesen →

von der Leyen will regelmäßige Prüfung der Betreuungsgeldempfänger

Neuer Zündstoff in der Betreuungsgelddebatte: Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) will regelmäßig prüfen lassen, „ob es Eltern gibt, die wegen des Betreuungsgelds auf einen Kitaplatz verzichten und auch keine anderen Spielmöglichkeiten für ihre ein- oder zweijährigen Kinder suchen.“ Die Wirkung des Betreuungsgeldes sollte „zeitnah in regelmäßigen Abständen evaluiert“ werden, forderte sie in einem Interview mit dem „Spiegel“. Weiterlesen →

Frauenquote: Konzernen droht Bußgeld

Arbeitsministerin Ursula von der Leyen verlangt von den DAX-Unternehmen eine eindeutige Aussage zur Regelung der Frauenquote in Führungsetagen: „Wie Frauen dort in Führungspositionen kommen, mit welcher Quote und in welcher Zeit diese erreicht werden soll – das muss klar sein“, sagte die CDU-Politikerin. Die Ministerin betonte ihre Forderung nach einer Quote von 30 Prozent bis 2018:  „Ich bin der festen Überzeugung, ohne Gesetz wird es nicht gehen“, sagte von der Leyen. Weiterlesen →

Von der Leyen beharrt stur auf Zwangs-Frauenquote

Obwohl massive rechtsstaatliche und volkswirtschaftliche Bedenken gegen die Einführung einer Zwangs-Frauenquote bestehen und sich in allen Umfragen zu diesem Thema eine deutliche Mehrheit gegen die Zwangsmaßnahme ausgesprochen hat, lässt Bundesarbeitsarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) nicht locker. Weiterlesen →

Verband „Die Jungen Unternehmer“: gesetzliche Frauenquote „völlig kontraproduktiv“

Junge Unternehmerin: gesetzliche Frauenquote „völlig kontraproduktiv“
Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) bekommt angesichts ihres Vorhabens, Unternehmen mit einer gesetzlichen Frauenquote zu mehr Frauen in Führungspositionen zu zwingen, heftigen Gegenwind.  So bezeichnete die Bundesvorsitzende des Verbands „Die Jungen Unternehmer“, Marie-Christine Ostermann eine Frauenquote als „völlig kontraproduktiv“.  Sie führe dazu, dass hoch qualifizierte Frauen zu „Quotenfrauen abgestempelt werden“, sagte Ostermann gegenüber der „FAZ“. Allein die Qualifikation solle bei der Stellenbesetzung entscheiden, nicht das Geschlecht.  Zudem mehrt sich der Widerstand in den Reihen der Koalition.  Die familienpolitische Sprecherin und stellvertretende Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion, Miriam Gruß, nannte von der Leyens Pläne nicht akzeptabel für die FDP, berichtet der „Focus“.
In der Bevölkerung sind Quoten ohnehin unbeliebt.  Bei einer offenen Umfrage von „tagesschau.de“ sprach sich eine überwältigende Mehrheit von über 70 Prozent gegen Frauenquoten in Chefetagen aus.

Foto: Marie-Christine Ostermann (Quelle: www.bju.de)Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) bekommt angesichts ihres Vorhabens, Unternehmen mit einer gesetzlichen Frauenquote zu mehr Frauen in Führungspositionen zu zwingen, heftigen Gegenwind. So bezeichnete die Bundesvorsitzende des Verbands „Die Jungen Unternehmer“ Marie-Christine Ostermann eine Frauenquote als „völlig kontraproduktiv“.  Sie führe dazu, daß hoch qualifizierte Frauen zu „Quotenfrauen abgestempelt werden“, sagte Ostermann gegenüber der „FAZ“. Weiterlesen →

EU und von der Leyen wollen Unternehmen zur Frauenquote zwingen

Nachdem Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU), bereits einen Vorschlag für eine gesetzliche Quote in den Führungsgremien deutscher Unternehmen angekündigt hat, bekommt sie jetzt Schützenhilfe von der Europäischen Union.  Die EU-Kommission will noch im Frühling den Entwurf für eine Regelung präsentieren, mit der sie Konzernen vorschreiben will, wieviele Frauen sie in Zukunft in ihren Vorständen haben müssen. EU-Binnenmarktkommissar Michael Barnier sagte gegenüber der „Süddeutschen Zeitung“: „Ich stehe der Idee aufgeschlossen gegenüber, europaweit Frauenquoten einzuführen, beispielsweise in den Vorständen der großen börsennotierten Unternehmen“
Wie der „Spiegel“ berichtet, haben mehr als 90 Prozent der 100 größten Konzerne kein weibliches Vorstandsmitglied.  Andererseits sind in anderen Bereichen, wie zum Beispiel an Grundschulen, zahlreiche Stellen für Führungskräften mangels Bewerbern unbesetzt.

Foto: (Ursula von der Leyen) Dirk Vorderstraße/wikipedia.deNachdem Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) bereits einen Vorschlag für eine gesetzliche Quote in den Führungsgremien deutscher Unternehmen angekündigt hat, bekommt sie jetzt Schützenhilfe von der Europäischen Union. Die EU-Kommission will noch im Frühling den Entwurf für eine Regelung präsentieren, mit der sie Konzernen vorschreiben will, wieviele Frauen sie in Zukunft in ihren Vorständen haben müssen. Weiterlesen →

Kristina Schröder – ein Jahr Familienministerin

Familieministerin Kristina Schröder – eine Bilanz
Wenig bewegt habe Bundesfamilienministerin Kristina Schröder in ihrem Amt, das sie seit einem Jahr innehat, wettert die Financial Times Deutschland. Viel Gutes über die junge Familienministerin gäbe es nicht zu berichten: Schröder leide an der Größe ihrer Amtsvorgängerin, den „Sexstreit“ mit Frau Schwarzer hätte sie ohne Not entfacht, beim Thema Jugendgewalt und Islam habe sie gepatzt und beim Elterngeld an der falschen Stelle gespart, kritisiert die FTD.
Seit einem Jahr ist Schröder Ministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und wisse laut FTD nicht, „wohin sie ihr Haus mit den rund 600 Mitarbeitern und dem 6,5-Mrd.-Euro-Etat steuern soll“. Sie verkrampfe sich auf Randthemen, „ in denen sie sich zu Hause fühlt oder mit denen sie für ein wenig Wirbel sorgt“.
Schröder, so weiß die FTD, habe große Angst davor, „dass man sie langweilig finde und sie in dieser Hinsicht Bildungsministerin Annette Schavan den Rang ablaufe“. Deshalb provoziere sie gern ein wenig. Ihr „Lieblingsprojekt“ Jungenförderung würde aber vor allem die Frauen vor den Kopf stoßen. Viel erreichen könnten das neu geschaffene Jungenreferat und der in Kürze entstehende Jungenbeirat aber ohnehin nicht, prognostiziert die FTD.
Das Thema Elterngeld würde Schröder nur stiefmütterlich behandeln. Nur zaghaft und sehr spät erst hätte sie sich zu einer Verteidigung des Elterngeldes gegen immer wieder aufkommende Kritik durchgerungen. Gegen die Angriffe aus der FDP hätte sie sich überhaupt nicht gewehrt. Das wäre unter von der Leyen ganz anders gewesen.
Auch beim Thema Frauenquote sei Schröder viel zu zurückhaltend, kritisiert das Wirtschaftsblatt. Das würde „selbst der Wirtschaft (…) mitunter zu zaghaft“ sein.

Foto: (Kristina Schröder) BMFSFJ / L. ChaperonWenig bewegt habe Bundesfamilienministerin Kristina Schröder in ihrem Amt, das sie seit einem Jahr innehat, wettert die Financial Times Deutschland. Viel Gutes über die junge Familienministerin gäbe es nicht zu berichten: Schröder leide an der Größe ihrer Amtsvorgängerin, den „Sexstreit“ mit Frau Schwarzer hätte sie ohne Not entfacht, beim Thema Jugendgewalt und Islam habe sie gepatzt und beim Elterngeld an der falschen Stelle gespart, kritisiert die FTD. Weiterlesen →