Mit der Diskussion um die steuerliche Gleichstellung homosexueller Lebenspartnerschaften ist mittlerweile eine prinzipielle Debatte um das Ehegattensplitting entbrannt. Auch innerhalb der Union mehren sich die Stimmen, die eine Änderung des Ehegattensplittings zugunsten einer stärkeren Förderung der Familie fordern. Der hessische CDU-Fraktionschef Christean Wagner stehe einer „Fortentwicklung zu einem Familiensplitting sehr positiv gegenüber“.
Auch Wolfgang Bosbach könne sich eine diesbezügliche Änderung vorstellen: “Verfassungsrechtlich spricht nichts dagegen, das Ehegattensplittung zu einem Familiensplitting auszuweiten.”
Nach Informationen des Magazins „Der Spiegel“ würde auch Familienministerin Schröder ein Familiensplitting begrüßen. Sie befürchte aber „Ärger mit Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble“ und halte sich daher mit offiziellen Äußerungen noch zurück.
Quelle: www.open-report.de
Foto: S. Hofschlaeger/pixelio.de
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