CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt hat das geplante Betreuungsgeld gegen die Kritik der OECD im Interview auf Focus-Online verteidigt. Die Studie der OECD würde „völlig zu Unrecht für Kritik am deutschen Betreuungsgeld herangezogen“, so Hasselfeldt, da die Studie Kinder ab dem 3. Lebensjahr im Blick habe. Das Betreuungsgeld sei aber für Eltern von ein- und zweijährigen Kindern gedacht. Den Vorwurf, das Betreuungsgeld veranlasse vor allem gering qualifizierte Mütter daheim zu bleiben, statt zu arbeiten, wies Hasselfeldt als unberechtigt zurück.
Das Betreuungsgeld würde auch bei Erwerbstätigkeit gezahlt. Zudem verwahre sie sich gegen „die Unterstellung, Eltern könnten nicht mit Geld umgehen oder wüssten nicht, was gut für ihr Kind ist. Richtig ist doch: Eltern sind die wahren Erziehungsprofis!“ Die Gegner des Betreuungsgeldes würden immer so tun, als ob Kinder daheim überhaupt nicht gefördert würden. Das sei „Unsinn“. Die meisten Eltern wüßten sehr gut, was ihre Kinder brauchen. Hasselfeldt zeigte sich überzeugt, daß das Betreuungsgeld beschlossen wird.
Foto: Gerda Hasselfeldt (Urheber: J. Patrick Fischer/Wikipedia.de (Lizenz: CC BY 3.0))
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