Die neue und alte Ministerpräsidentin des Saarlandes, Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU), hält nicht allzu viel vom geplanten Betreuungsgeld. In einem Kurzinterview mit der Zeitung „Die Welt“ erklärte sie: „Ich tue mich schwer mit dem Betreuungsgeld“. Großen „Nachholbedarf“ sehe sie dagegen beim Krippenausbau. Auf keinen Fall dürfe es Abstriche beim Elterngeld geben, um das Betreuungsgeld zu finanzieren. 

Anerkennung der Erziehungsleistung erreiche man ohnehin eher durch eine Erhöhung der „Rente für ältere Frauen (…), die in ihrem Leben Familie und Beruf nicht unter einen Hut bringen konnten“.

Kramp-Karrenbauer plädierte im Interview zudem für eine offensivere Modernität ihrer Partei. Unter anderem sprach sie sich für eine Frauenquote in deutschen Unternehmen aus: „Die Quote ist einfach eine Notwendigkeit. Wir können doch nicht abwarten, bis deutsche Unternehmen wegen ihres geringen Frauenanteils von der Auftragsvergabe in wichtigen europäischen Ländern ausgeschlossen werden!“

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Foto: Woview7/wikipedia.de (Lizenz: CC BY-SA 3.0)


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1 Kommentar


  1. Oma 42 am 27 März, 2012 17:29

    Frau KK ist sich vermutlich gar nicht bewusst, dass ihre „Empfehlungen“ zugunsten eines verstärkten Krippenausbaus, einer Frauenquote und gegen das Betreuungsgeld in Anbetracht der aktuellen demographischen Daten längst passé sind, total veraltet, unbrauchbar, fragwürdig, ja sogar schädlich für das Fortbestehen eines sozialen Gefüges. Frau KK müsste sich dringend weiterbilden, um die wahren Erfordernisse unserer Zeit zu erkennen. Dann würde sie nur noch eines wollen: horizontale Gerechtigkeit innerhalb unseres Sozialsystems. Pipifax wie Frauenquote oder noch mehr Müttererwerbsarbeit würde sie dann gar nicht mehr interessieren. Aber leider ist auch die saarländische CDU weit vom Schuss und teilt brav nach dem Mainstream noch immer unbrauchbare Rezepte nach „Art von der Leyen“ aus.

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