Nach unzähligen Protesten, Petitionen und zähen Verhandlungen konnten die Hebammen einen Teilerfolg erzielen: Die gesetzlichen Krankenkassen haben sich mit dem Verband der Hebammen auf eine Ausgleichzahlung für Geburtsbegleitung geeinigt. Anlaß waren die massiv gestiegenen Kosten für die Berufshaftpflichtversicherung von freiberuflichen Hebammen. Diese Kosten werden nun vollständig von den Krankenkassen übernommen.
Für jede Geburt im Geburtshaus bekommt eine freiberufliche Hebamme künftig 25,60 Euro zusätzlich und bei einer Hausgeburt 78 Euro mehr. Das Angebot der Krankenkassen die Honorare der Hebammen um 10 Prozent zu erhöhen, lehnten diese indes ab. Sie fordern eine Erhöhung von derzeit 7,50 Euro auf 10,00 Euro (30%).
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Foto: Hartmut910 / pixelio.de
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