Familienministerin Kristina Schröder (CDU) erntet für ihr Nein zu einem verlängerten Mutterschutz scharfe Kritik von Manuela Schwesig (SPD), Sozialministerin in Mecklenburg-Vorpommern. Schwesig hält die strikte Ablehnung der Familienministerin für „völlig unverständlich“. Schröders ablehnende Haltung zeige, daß sie keine Familienministerin sei, so Schwesig. Sie vertrete nicht die Interessen der Familien, sondern die der Wirtschaft.
Schwesig dagegen begrüßt den Vorschlag der Europäischen Union den Mutterschutz auf 20 Wochen auszuweiten. Gerade für Frauen, die keine Elternzeit in Anspruch nehmen wollen oder Alleinerziehende wäre ein längerer Mutterschutz eine große Entlastung.
Quelle: MVregio
Foto: Schrapers (Lizenz: CC-by-sa 3.0)
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