Schwesig: „Schröder ist keine Familienministerin“
Familienministerin Kristina Schröder (CDU) erntet für ihre Ablehnung der Verlängerung des Mutterschutzes scharfe Kritik von Manuela Schwesig (SPD), Sozialministerin in Mecklenburg-Vorpommern. Schwesig hält die strikte Ablehnung der Familienministerin für „völlig unverständlich“. Schröders ablehnende Haltung zeige, daß sie keine Familienministerin sei, so Schwesig. Sie vertrete nicht die Interessen der Familien, sondern die der Wirtschaft.
Schwesig begrüßt dagegen den Vorschlag der Europäischen Union den Mutterschutz auf 20 Wochen auszuweiten. Gerade für Frauen, die keine Elternzeit in Anspruch nehmen wollen oder Alleinerziehende wäre ein längerer Mutterschutz eine große Entlastung.

Foto: Schrapers/wikipedia.deFamilienministerin Kristina Schröder (CDU) erntet für ihr Nein zu einem verlängerten Mutterschutz scharfe Kritik von Manuela Schwesig (SPD), Sozialministerin in Mecklenburg-Vorpommern. Schwesig hält die strikte Ablehnung der Familienministerin für „völlig unverständlich“. Schröders ablehnende Haltung zeige, daß sie keine Familienministerin sei, so Schwesig. Sie vertrete nicht die Interessen der Familien, sondern die der Wirtschaft.

Schwesig dagegen begrüßt den Vorschlag der Europäischen Union den Mutterschutz auf 20 Wochen auszuweiten. Gerade für Frauen, die keine Elternzeit in Anspruch nehmen wollen oder Alleinerziehende wäre ein längerer Mutterschutz eine große Entlastung.

Quelle: MVregio

Foto: Schrapers (Lizenz: CC-by-sa 3.0)


Letzte Einträge:




Kommentare

Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Hinweis auf einen ähnlichen Beitrag hinterlassen.

2 Kommentare


  1. Schröder verteidigt Elternzeit am 19 November, 2012 10:40

    […] wollen Zudem wird es Zeit das Schwangerschaften und die Elternzeit auf eine Verlängerung des Schwesig: Schröder ist keine Familienministerin FamilienSchutzdeFoto: Schraperswikipediade Familienministerin Kristina Schröder CDU erntet für ihr Nein zu […]

  2. Siegfried Stresing am 6 Oktober, 2013 17:15

    Ich musste zwei mal hinschauen. Schwesig wirft Schröder eine wirtschaftsorientierte Politik vor???? Aber vielleicht ist es für alle, die der Klaviatur der Familienpolitik Töne entlocken wollen, ratsam, sich mit Frau Schwesig gut zu stellen. Man schaue sich nur die „Rangfolge“ an, die sich bei den Bildern der derzeitigen Koalitionsverhandlungen aufdrängt.
    Na dann, auf zu einer Politik, die sich nicht an wirtschaftlichen Interessen sondern an den Interessen der Familien orientiert. Schröder war gestern, morgen ist Schwesig? Der Entwurf der Glückwünsche ist fertig. Vielleicht gewöhne sogar ich mich noch an eine „neue Feldpostnummer“. Bislang habe ich einfach zu wenig Briefe in Kriegsgebiete geschickt.
    Bleibt nur noch die Frage: Ist dieses Geschacher wirklich der Wählerwille?

Name

Email

Website

XHTML: Diese HTML-Tags sind erlaubt: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Ihr Kommentar

 


    Die Familie - das Fundament unserer Gesellschaft - ist heute in vielfältiger Weise existenziell bedroht. Recht und Freiheit der Familie, die im Naturrecht begründet sind, finden nicht mehr die selbstverständliche Achtung, die ihnen zukommen.

    Unser Grundgesetz stellt in Artikel 6 fest: "Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutz der staatlichen Ordnung. Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht." Desungeachtet laufen immer mehr politische Entscheidungen dieser Schutzgarantie zuwider.

    Die Familienschutzbewegung hat sich deshalb zum Ziel gesetzt, für die Familie einzustehen, sie in einem breiten Bürgerbündnis zu verteidigen, wo sie offenen oder versteckten Angriffen ausgesetzt ist und sie in allen gesellschaftlichen Bereichen zu fördern und zu stärken.












    Ohne Grenzen bleiben wir allein

    Vor 900 Zuhörern sammelte ein Symposium der »Demo für alle« in Stuttgart wissenschaftliche Fakten und Argumente gegen Gender Mainstreaming und Frühsexualisierung. Das Ergebnis ist eindeutig: Das Konzept ist nicht zu halten. Der folgende Bericht von Andreas Lombard erscheint zuerst auf freiewelt.net

    Dreierlei hat das Symposium  gezeigt. Erstens: Stuttgart mausert sich zur Hochburg des Widerstands gegen Gender. Zweitens: Dieser Widerstand wächst. Drittens: Die Gender-Lobby ist nicht in der Lage, ihre Anhänger zu mobilisieren – wenn sie denn überhaupt welche hat. Eigentlich hatten die Veranstalter statt der durchweg genderkritischen Tagung einen fairen Austausch mit der Gegenseite geplant. Dass es dazu nicht kam, war den zwar eingeladenen, aber nicht erschienenen Gender-Vordenkern zuzuschreiben, von denen der Kieler Pädagoge Uwe Sielert es sich nicht nehmen ließ, dem zweifellos kurzfristig anberaumten Symposium seine Wissenschaftlichkeit abzusprechen. Bei Gender hört offenbar nicht nur der Spaß auf, sondern auch die Kollegialität. Ein Gender-Vertreter diskutiert nicht. Insofern war es nicht verwunderlich, dass sich sogar die Geschäftsleitung der Liederhalle gegen vielfältige Ansinnen hatte wehren müssen, den Mietvertrag mit den Veranstaltern zu kündigen.

    Die beliebtestes Lebensform heißt Familie

    Auch zwei Demonstrationen gegen das Symposium wurden angekündigt. Zu sehen war vor dem Tagungsgebäude am grauen Samstagmorgen aber nur ein mitleiderregendes Häuflein versprengter Protestler. Irgendjemand drückte einigen Teilnehmern eine zur vermeintlich offiziellen Tagungsbroschüre umfrisierte Publikation über sexuelle Vielfalt aus dem Hause der baden-württembergischen Familienministerin Katrin Altpeter in die Hand, die ebenfalls eingeladen worden war, aber nicht erschien. Schlappe Aktivisten empörten sich via Facebook darüber, dass schon früh um halb neun Einlass war. Verständlich ist das, denn es wird vermutlich immer anstrengender, für Gender zu sein, je mehr sich diese Ideologie auf die »heteronormative« Liebe von Mann und Frau und auf die natürliche Familiengründung einschießt – auf jenes »Lebensmodell«, das die breite Mehrheit aller Menschen nach wie vor als den Inbegriff irdischen Glücks oder wenigstens seines wahrscheinlichsten Hortes ansieht. Der teure Unsinn staatlicher Umerziehung kommt noch dazu: Der Berliner Senat gibt 800.000 Euro Steuergeld allein dafür aus, das Studentenwerk in »Studierendenwerk« umzubenennen (nachzulesen hier).

    Der Mensch ist und bleibt ein soziales Wesen – vermutlich auch dann, wenn er es sich in den Kopf gesetzt hat, Gender-Gegner zu bekämpfen. Im Normalfall wollen wir uns weder, wie die Gender-Pionierin Judith Butler behauptet, »als Einzelne« sexuell »verorten«, noch täte uns das auf Dauer gut. Sexualität ist ein zwischenmenschliches Geschehen. Wer die Kultivierung der Sexualität unterbinden und zum Gegenstand reiner Selbstverwirklichung machen will, beraubt sie ihrer wahren Natur. Mann und Frau können sich der »Zwangsheterosexualität« (Butler), wenn diesen »Zwang« denn gäbe, vielleicht sogar entziehen. Unklar bleibt aber, welchen Nutzen sie davon hätten und wie es ihnen danach gelingen sollte, nicht in die Falle irgendeiner anderen, im Zweifelsfall kinderlosen »Zwangsnormativität« zu tappen.

    Immerhin gibt es die hausgemachten Paradoxien des Gender Mainstreaming. Dazu gehört zum Beispiel, dass dort, wo die Postulate dieser Ideologie zu greifen beginnen, die Unterschiede zwischen Männern und Frauen nicht kleiner, sondern größer werden. In Norwegen, so der Neurowissenschaftler Raphael M. Bonelli (Wien), wollen die Frauen wieder vermehrt Krankenschwestern werden und die Männer Häuser bauen. Je größer die Freiheit, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass die Menschen das tun, was ihnen von Natur aus Spaß macht. In Indien sieht die Sache anders aus. Dort wenden sich Frauen Beschäftigungen zu, die vor allem Geld bringen. Die emanzipatorischen Tagesbefehle dringen also weder dort durch, wo die Menschen machen können, was sie wollen, noch dort, wo ihnen die nackte Not ihr Handeln diktiert. Ihre natürlichen Bedürfnisse sind in beiden Fällen stärker als Sozialisation und Kultur. Eindeutige Studien gibt es mehr als genug. Schon am ersten Tag ihres Lebens, so Bonelli, schauen Jungs lieber auf ein Mobile und Mädchen lieber in ein menschliches Gesicht.

    Gender Mainstreaming wissenschaftlich unhaltbar

    Ausgesprochen souverän und unterhaltsam entfaltete Bonelli (hier auf youtube) die vielen Unterschiede zwischen Männern und Frauen hinsichtlich Muskelkraft, physischer Leistungsfähigkeit, Ausdauer, Blutwerten, Körpergröße, Lebenserwartung, Gehirnstruktur, seelischen bzw. psychopathologischen Auffälligkeiten und vielen anderen Kennwerten, um daraus den Schluss zu ziehen: »Der ›kleine‹ Unterschied ist ziemlich groß.« Die angebliche soziale Konstruiertheit geschlechtlicher Unterschiede, immerhin die Kernthese des Gender Mainstreaming, ist medizinisch, biologisch und psychologisch unhaltbar. Der Evolutionsbiologe Axel Meyer (Konstanz), der seine Teilnahme so kurzfristig abgesagt hatte, dass man sich unwillkürlich fragte, ob da vielleicht jemand Druck ausgeübt habe, hätte dieses Ergebnis gewiss bestätigt. Ebenso sein aus Termingründen leider verhinderter, aber mit einem Grußwort vertretene Kollege Ulrich Kutschera (Kassel). Die Zuhörer merkten spürbar auf, als Kutschera, dessen Buch Das Gender-Paradoxon im Frühjahr erscheinen soll (Vorabdruck hier), eine energische mediale Initiative gegen Gender Mainstreaming ankündigte, damit die Biologie nicht in die Sozialwissenschaften abgedrängt und als ein weiteres Phänomen »sozialer Konstruktion« für irrelevant erklärt wird. Denn genau das scheint einer der nächsten wissenschaftspolitischen Schritte im Kampf gegen die traditionelle Familie zu sein.

    »Gender« als sexistische Perspektive

    Steht der Gender-Debatte ein heißer Frühling bevor? Verdient hätte sie es, und die Initiative Familien-Schutz wird das Ihre dazu beitragen. Gender ist nichts anderes als ein sinnloser Kampf gegen die Windmühlenflügel nüchterner biologischer Realitäten. Diese müssen mit negativen Zuschreibungen erst versehen werden, damit sie als jene »sexistische Phantasmen« verleumdet werden können, die es vor Gender noch gar nicht gab. Höchstselbst führt die Gender-Theorie in das bis dahin leidlich gut funktionierende Geschlechtergebaren jenen »Sexismus« erst ein, den sie dann umso gründlicher auskehren will – ein klarer Fall von Projektion mit eingebautem Therapieauftrag sozusagen. Bonelli lieferte folgendes Beispiel: Seit Simone de Beauvoires Diktum aus dem Jahre 1949, man werde nicht als Frau geboren, »sondern dazu gemacht«, läuft der von Feminismus und Gendertheorie massiv befeuerte Minderwertigkeitskomplex der Frau nolens volens auf den absurden, nun aber wirklich sexistischen Irrglauben hinaus, dass die Frau eine Art minderwertiger Mann sei. Paradoxerweise schien die Rettung darin zu liegen, genauso zu werden wie das feindliche Wesen, das die Frau an ihrem Selbstsein hinderte. Ergänzen ließe sich, dass die Fiktion homosexeller Fruchtbarkeit, die neuerdings von den Medien im Verein mit der Reproduktionsmedizin genährt wird, auf eine  Rückkehr des Klapperstorchs hinausläuft. Die wahre Herkunft der Kinder muss wieder verschleiert werden.

    Die dekretierte Gleichheit der Geschlechter kann praktisch gar nicht anders erreicht werden als über eine Vermännlichung der Frau und eine Verweiblichung des Mannes, was logischerweise nicht auf Angleichung, sondern auf Rollentausch hinausläuft. Die biologische Identität der Geschlechter mag noch so hartnäckig als »Biologismus« (Butler) verteufelt werden; davon verschwindet sie einfach nicht. Sie wird nur von einer Verwirrung überlagert, die mehr Probleme schafft als löst: »Eine große Zahl der Paare, die ich betreue,« so Bonelli, »leidet darunter, dass die Frau ihre Weiblichkeit nicht entdeckt hat und der Mann nicht seine Männlichkeit.« Auch wenn die Bundesärztekammer derzeit die gentechnischen Labors dazu bewegen will, eine dritte Geschlechtskategorie einzuführen, wie der Sozialethiker Manfred Spieker (Osnabrück) berichtete, gibt es einfach keine echten Mischwesen. Gebürtige Zwitter sind und bleiben extrem seltene und unvollkommene Realisierungen des einen oder des anderen Geschlechts.

    Die dreifache Kastration der Sexualität

    Es gehört eben zu den seltsamen Paradoxien unserer Zeit, also keineswegs nur der in Baden-Württemberg regierenden Grünen, dass die Industrialisierung der Landschaft mit Solaranlagen und Windrädern besorgt wird. Ebenso rücksichtslos, wie man im Namen des Naturschutzes ganze Kulturlandschaften verspargelt, kämpft man mit notorischer Verachtung für die »Ökologie des Menschen« im Namen eines ursprünglichen, zu verwirklichenden »Selbst« gegen jedwede zweigeschlechtliche Kultiviertheit, um schließlich die Trennung von Sexualität und Fortpflanzung durch Gender Mainstreaming nach Kräften zu unterstützen. Wenn das Stuttgarter Symposium etwas überdeutlich zeigte, dann die dreifache Kastration der Sexualität durch Gender-Mainstreaming. Diese Ideologie raubt ihr durch Fixierung auf die Bedürfnisse des Einzelnen (erstens) nicht nur ihre zwischenmenschliche Dimension, sondern (zweitens) auch ihre produktive, zeugende Funktion. Da eine um sich selbst kreisende Sexualität zu süchtigen und selbstsüchtigen, wenn nicht dämonischen  Exzessen neigt, wird (drittens) auch diese Dimension der Sexualität durch Gender geleugnet.

    Im Kontrast dazu eröffnete die Philosophin Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz (Heiligenkreuz) ausgesprochen erfrischend die Stuttgarter Tagung mit einem anthropologisch und kulturgeschichtlich interessierten »Blick von außen«. Sie deutete die Ehe von Mann und Frau als einen »sakralen Vollzug«, der besonders im Hinduismus, wo es den ausgeprägten westlichen Individualismus nicht gibt, kultisch und religiös mit Weltschöpfung und Welterhaltung einhergehe. Als »Anschaulichkeit der innersten Struktur« sei die Polarität von Mann und Frau mit dem Geheimnis des ganzen Daseins aufs Innigste verbunden: »Wenn Mann und Frau versagen, versagt einfach alles.«

    Anthropologie der Spannung

    Die Polarität der Geschlechter erweist sich als lebensnotwendige Komplementarität. Ganz gleich, ob es um die Kaiserin von China oder die gemeine Märchenprinzessin geht, die im Angesicht des bereits erschöpften, halbtoten Helden eine Forderung auf die andere türmt (gleichwohl nie zu viele): Auch wenn die Frau, scheinbar zu passiv-erwartender Untätigkeit verurteilt, die kraftvolle Tätigkeit des Mannes »nur« fordert, ist sie auf den zweiten Blick in ihrer gesamten Existenz »basal«. Sie ist das Leben. Aber damit dieses Leben weitergeht, muss sie zu sich selbst kommen, was sie allein nicht kann, und dazu muss der Mann sie erobern. So kommt auch er zu sich selbst, was er alleine nicht kann. Wie Adam, der »Erdling«, muss der Mann die Frau beim Namen nennen, er muss »ihr Rätsel lösen« und sie erkennen, damit ihre Potenz sich entfaltet. Die Frau ist dabei keineswegs passiv; sie hat jederzeit die Fäden in der Hand, denn sie definiert »die Höhe der erotischen Beziehung«. (Gerl-Falkovitz)

    Wenn die Frau neuerdings ihrerseits beginnt, aggressiv um den Mann zu werben, ist das nur ein Indiz für die verwirrende »Unterbestimmung der Geschlechter«, die uns laut Gerl-Falkovitz heute so belastet und das weibliche Risiko dramatisch erhöht, nicht erkannt zu werden. Das Kinderwunschzentrum hat höchstens Trostpflaster im Angebot. Noch dazu bleibt auch dort die Abhängigkeit von der geschlechtlichen Komplementarität gewahrt. Sie wird nur verschleiert, wenn zwei Homosexuelle von den Medien als Eltern »ihres« Kindes verkauft werden. Im Vergleich zur »ewigen« Aufgabe der Ehe, die Unergründlichkeit des anderen zu ergründen, bleiben, so Gerl-Falkovitz, sonstige geschlechtliche und sexuelle Bezüge »unterkomplex«. Es mag sie geben, aber sie haben nicht denselben Rang. Wer sich in den manifest Anderen »hineinverliert«, wer die oft auch befremdliche Differenz aushält und die Spannung erträgt, auch gegen den eigenen Widerstand, wer sich herausfordern und vielleicht auch verwunden lässt – der beweist einen größeren Mut als derjenige, der dem eigenen Geschlecht begegnet. Kein Leben ohne Spannung und Widerspruch: »Ja und Nein zusammen ist eine schlechte Theologie«, zitierte Gerl-Falkovitz Shakespeares König Lear, und fügte hinzu: »Aber eine gute Anthropologie.«

    Mann und Frau sind »ein Werk durch den anderen«

    Martin Bubers »Am Du gewinnt sich das Ich« oder Goethes grammatikalisch nicht ganz korrekter Aphorismus »Du bist mein, und nun ist das Meine meiner als jemals« könnten gegen das nihilistische Zentrum von Gender Mainstreaming formuliert worden sein, wo man von dem einzig fruchtbaren Geschlechtermodell namens »Schloss und Schlüssel« nichts mehr wissen will, nichts von der israelitischen Liebesgemeinschaft in Gott selbst (die Gerl-Falkovitz als einen historischen »Quantensprung« bezeichnet), nichts von Platons Kugelmenschen, den der Faden des Zeus in zwei fortan sehnsüchtig aufeinander verwiesene Hälften trennte, nichts von der großen Aufforderung Hildegards von Bingen, der Mensch sei »ein Werk durch den anderen«.

    Gewiss, die Liebe ist gefährlich. Es kommt zu tiefsten Verletzungen, wenn die Begegnung nicht gelingt. Diese Gefahr kann uns niemand nehmen. Wer aber die Ehe aus lauter Angst vor dem Misslingen zerstört, jenes dreistufige Sakrament, das seit den Tagen der Genesis in der Welt ist – erstens das »Nur-Du« (die Ausschließlichkeit), zweitens das »Du-für-Immer« (die Unauflöslichkeit) und drittens das »Von-Dir-ein-Kind« (die Weitergabe des Lebens) –, der  versagt sich die Chance aller menschlichen Kultur, »den Saum der göttlich-erotischen Erfahrung zu berühren«, der verbaut sich die Sicht auf die Gegenwart Gottes in der Geschichte. Der gerät in die noch viel gefährlichere Nähe zum Egozentrismus des Aktes, zur »Lust der Tiere«, die gemäß Thomas von Aquin gleich neben der »Lust der Engel« wohnt, der macht Bekanntschaft mit der trennenden Kraft der Sexualität, der bloßen Begegnung der Unterleiber (als »Makulatur« bezeichnet sie Gerl-Falkovitz), kurz, der nähert sich jener Lebensweise an, wo der eine den anderen nur so weit an sich heranlässt, wie er ihn brauchen kann: »Es ist heute leichter, mit jemandem zu schlafen als ihn nach seinem Namen zu fragen.« (Botho Strauß)

    Das Leben als Gabe

    Die Frage lautet also, ob wir das Leben als »Habe« verbrauchen oder als »Gabe« erkennen und annehmen. Ob wir bereit sind, in der Beziehung zum anderen uns selbst zu geben, also »arm, gehorsam, fügsam« zu werden, wie es bei Paulus (1 Kor. 7) heißt. Da wir »kein Luftballon sind, der sich selbst aufbläst«, so eine wichtige Konklusion Gerl-Falkovitz’, sei heute die katholische Kirche (nicht zuletzt dank Papst Johannes Paul II. und seiner Rehabilitation des Leibes) die Verteidigerin desselben: Anwalt der »Leibbestimmtheit des Geschlechts«. Der Andere, der Fruchtbare, der Lockende ist am Ende kein geringerer als Gott selbst.

    Nach diesem Eröffnungsvortrag lag die Latte hoch. Aber nur von solcher Höhe herab konnten die Niederungen des Gender Mainstreaming und der schulischen Frühsexualisierung in ihrer ganzen Bedrohlichkeit ausgemessen werden, konnte sich das Stuttgarter Publikum für seinen offenkundig kämpferischen Widerstandswillen rüsten lassen. Jedenfalls ließ der Erfolg der nachfolgenden Redner darauf schließen, dass dergleichen Zurüstung wirklich geschah. Der Germanist und Gymnasiallehrer Thomas Kubelik (Melk) führte eindrucksvoll die semantischen und grammatikalischen Absurditäten der gendergerechten Sprachverhunzung und des »Alice-Schwarzer-Opfer-Feminismus« vor. Der Sexualwissenschaftler Jakob Pastötter (München), entfaltete die unwissenschaftlichen Prämissen der aktuellen Sexualerziehung. Einerseits isoliert sie die »sexuelle Lust« von ihren dunklen Seiten und von allen sonstigen Lebensvollzügen, andererseits soll diese Lust Intellekt, Gefühle und Körper der Kinder »ganzheitlich« ansprechen, wodurch ihnen Vorbehalte und Rückzüge unmöglich gemacht werden. Schon damit drohe die wohlmeinende Frühsexualisierung missbräuchlich und totalitär zu werden. Der Irrglaube, es gäbe eine Art Sexualität »an sich«, führt früher oder später auch zur Pornografie. Die Lebenserfahrung sagt aber etwas anderes und bestätigt die Ausführungen von Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz: »Die meisten Menschen empfinden Grenzen in der Sexualität als befreiend.« Und: »Wo es keine Grenzen gibt, stehe ich allein.« (Pastötter)

    Die Fremden lieben! Aber nicht das andere, »fremde« Geschlecht

    Es ging aber noch tiefer hinab in die Niederungen der politisch-ideologischen und längst auch administrativen Gender-Bewegung, die einen seltsamen gesellschaftlichen Widerspruch offenbart: Sexuell bedient Gender Mainstreaming eine Art Heterophobie, eine Angst vor dem anderen, zunächst fremden Geschlecht, während die Zuwanderungspolitik mit ihrer abstrakten, ebenfalls staatlich verordneten Heterophilie den Eindruck erweckt, die kulturelle Herkunft und die Identität des westlichen bzw. europäischen Gemeinwesens hätte nichts nötiger als eine Art »Abnordung« (im Gegensatz zum nationalsozialistischen Programm der rassischen »Aufnordung«), als sei die immer mehr Unsicherheit und Gewalt hervorbringende Begegnung mit dem Anderen des demografischen Rätsels einzige Lösung .

    Als Ersatzredner für den ferngebliebenen Axel Meyer trat Manfred Spieker auf, der mit der Kurzfassung seines soeben in zweiter Auflage nachgedruckten Buches Gender Mainstreaming in Deutschland die Zuhörer beinahe zu stehenden Ovationen hingerissen hätte. In vier Schritten führte diese Ideologie seit der Weltfrauenkonferenz in Peking (1995) und der europäischen Umsetzung ihrer demokratisch nicht legitimierten Beschlüsse zu entsprechenden Maßnahmen in Deutschland: Erstens wurde Gender Mainstreaming 1999 »Querschnittaufgabe« aller Bundesministerien, also in Verwaltung und Gesetzgebung. Zweitens folgte 2001 das Bundesgesetz für gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften. Drittens betrachtet die neue Familien- und Krippenpolitik seit 2006 die Familie nicht mehr als eine organisches Gefüge, sondern nur noch als eine Anhäufung von Personen mit je individuellen Rechten. Und viertens begann 2003 die Verpflichtung der Schulen  die Verpflichtung der Schulen auf die »Sexualpädagogik der Vielfalt« (mehr von Manfred Spieker lesen Sie hier). Die damit verbundene Förderung homosexueller Lebensweisen ist als »subversiver Protest« (Uwe Sielert) direkt gegen die Ehe von Mann und Frau und ihren angeblich privilegierten Status gerichtet. »Serielle Monogamie« und Patchworkfamilien werden staatlicherseits normativ gestärkt, um Sexualität und Familie zu »entnaturalisieren« und alle Formen von »Generativität« als gleichwertig erscheinen zu lassen und das, obwohl eine einschlägige kanadische Studie kürzlich bewiesen hat, dass Kinder, die in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften aufwachsen, in ihrer Entwicklung erkennbar benachteiligt sind: »Vater und Mutter sind nicht gegenseitig substituierbar«, so Manfred Spieker.

    Gender-Lobby agiert wie König Heinrich VIII.

    »Diversity Mainstreaming und schulische Frühsexualisierung mit ihren Aktionsplänen gegen »Homophobie« sollen dagegen schon dem Nachwuchs beibringen, dass es nichts als »gleichwertige« Ausdrucksformen menschlicher Sexualität gäbe. Der pathologische Befund von ehedem verschwindet nicht aus der Welt, sondern wird kurzerhand an die homophoben Gegner dieses Konzepts adressiert. Mit seinem Urteil zur Hinterbliebenenversorgung im öffentlichen Dienst von 2009 ersetzte sogar das Bundesverfassungsgericht den besonderen Schutz von Ehe und Familie (also der Weitergabe des Lebens) durch das Gebot, sexuelle Minderheiten gleich zu behandeln – nach Josef Isensee »ein grobes Fehlurteil, mit dem die Richter nicht der Verfassung, sondern dem Zeitgeist folgten«. Seitdem benehme sich die Gender-Lobby, so Spieker, wie der englische König Heinrich VIII., der seinen Lordkanzler Thomas Morus und den Bischof von Rochester hinrichten ließ, als sie seine maßgeschneiderten illegitimen Heirats- und Thronfolgegesetze nicht anerkennen wollten. Ihr Schweigen genügte ihm nicht.

    Die wachsenden Bemühungen, die Leihmutterschaft auch in Deutschland zu legalisieren, zeigen, so Spieker, dass die Ersetzung des (geheiligten) Leibes durch den nur noch funktionierenden Körper auf gnostische Wurzeln zurückgehe, wonach der Mensch einem »eingesperrten Gott« gleicht, der mit Hilfe von Gender Mainstreaming sich selbst ermächtig und seinem vermeintlichen Gefängnis entkommt. Mit dem Versprechen ihrer Überwindung bedroht Gender Mainstreaming, wie die Salzburger Erklärung 2015 feststellte, nichts weniger als die menschliche Geschöpflichkeit selbst.

    Anmaßung oder Demut, so lautet die andere Frage: Der Psychotherapeut  Raphael M. Bonelli weiß aus der leidvollen Erfahrung seiner Patienten zu berichten, dass ohne die Anerkennung von Wahrheit und Wirklichkeit Heilung nicht möglich ist. Den Philosophen Josef Pieper zitierte er mit den Worten: »Demut gründet darin, dass der Mensch sich so einschätzt, wie es der Wahrheit entspricht.« Das erschreckende Schicksal eines David Reimers, der im Rahmen eines ärztlichen Experiments von einem Jungen in ein Mädchen verwandelt wurde und sich mit 38 Jahren völlig verzweifelt das Leben nahm, jene gewaltsame Geschlechtsumwandlung also, die trotz ihres katastrophalen Ausgangs von Alice Schwarzer Alice 1975 in ihrem Buch Der kleine Unterschied als Musterbeispiel für den »aufklärenden Auftrag der Forschung« dargestellt wurde, brachte Bonelli als Beispiel für die notorische Hybris vor, die mit dem Gender-Denken einhergeht.

    Gefühle allein machen nicht glücklich

    Das gängige Gegenargument, dass es im Falle freiwilliger oder »konsensualer« Entscheidungen keine Probleme gäbe, räumte Bonelli ebenfalls vom Tisch, am deutlichsten mit seinem Verweis auf den »Kannibalen von Rotenburg« und sein immerhin 43-jähriges Opfer: Die meisten Missbrauchsfälle geschehen Bonellis Erfahrung nach im »Konsens« mit dem Gegenüber. Weder dessen formale Zustimmung sei also ein verlässliches Kriterium für die richtige Entscheidung und die gute Lebensführung, noch das Gefühl allein. Vieles, was ein gutes Gefühl macht, ist nicht gut, aber das stellt sich oft erst später heraus: »Man  baut sein Haus auf Sand, wenn man nur auf Gefühle hört. Gefühle machen nicht glücklich.« Im Rahmen der Abschlussdiskussion warnte Bonelli vor den heute nicht erkennbaren Spätfolgen der gegenwärtigen Frühsexualisierung unter Umgehung der elterlichen Autorität: »Was wir im Moment mit den Kindern anstellen, werden wir vielleicht erst in Jahrzehnten erfahren.«

    Umso wichtiger sei es, den »moralischen Narzissmus« aufzubrechen, der dem Gender Mainstreaming seine Mitläufer beschert, die ohne Rücksicht auf Verluste den Applaus für ihre Zustimmung einheimsen. Wie die Abschlussdiskussion ferner deutlich machte, sind es paradoxerweise gerade die Absurdität und Lebensfremdheit der Gender-Ideologie, die zu ihrem Siegeszug beigetragen haben. Dagegen würden deutlichere Worte der Priester und Bischöfe helfen, dagegen würde es helfen, wenn sich die Frauen nicht immer mehr über »Leistung« definierten. Schließlich ist die »Karriere« ist nichts weiter als ein verwirrendes Glücks- und Erfolgsversprechen, das im Einzelfall tatsächlich befriedigend sein mag, dass uns alle aber, aufs Ganze gesehen, vereinzeln und aussterben lässt.

    »Wir müssen solange laut sein, bis die Mitläufer kippen«, fasste Bonelli die Forderung des Tages zusammen. Die Initiative Familien-Schutz mit ihrer Sprecherin Beatrix von Storch lässt sich nicht zweimal bitten; sie wird gewiss nicht locker lassen. Angesichts der bevorstehenden Wahlkämpfe in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen Anhalt wird sie verstärkt dafür eintreten, dass es bei aller notwendigen Toleranz für individuelle Freiheit und Lebensführung mindestens ebenso wichtig ist, den uneinholbaren Wert der Familie zu schützen. Nur Ehe und Familie können den Weg in unsere Zukunft und die unserer Kinder öffnen.

    Vom Berichterstatter ist soeben das Buch »Homosexualität gibt es nicht. Abschied von einem leeren Versprechen« erschienen, auf das wir gerne empfehlend hinweisen.


    Ein Fisch ist kein Fahrrad und ein Mann keine Frau

    Im Februar erscheint das Faltblatt der Initiative Familien-Schutz gegen Bildungspläne und Frühsexualisierung. Es hat den Zweck, beides zum Wahlkampf-Thema bei den bevorstehenden Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt zu machen. Geplant ist die Verteilung an 200.000 Haushalte

    160118 FS

    Wer hat dem Mädchen die Haare anders frisiert als den Jungen? Und warum? Ist das nicht schon Diskriminierung? Foto: flickr.com/Gerry Thomasen

    (Red.) Inzwischen sind fast alle Bundesländer in die Frühsexualisierung eingestiegen. Nach und nach haben sie dafür sog. Aktions- und Bildungspläne für Schulen und Kindergärten veröffentlicht. Grundlage ist überall »Gender Mainstreaming«. Das menschliche Geschlecht soll vom »sozial konstruierten« Gegensatz männlich/weiblich »befreit« werden, damit der Einzelne sich besser »verwirklichen« kann. Das ist wörtlich zu nehmen: In der Praxis bedeutet »Gender« oft Vereinzelung statt Familie. [more]


    Im Teufelskreis staatlicher Maßnahmen

    Ministerin Schwesig will künstliche Befruchtung jetzt auch bei unverheirateten Paaren fördern

    160114 Kind

    Foto: flickr.com/Thomas sauzedde

    (al) Gender Mainstreaming bedeutet leider nicht nur »Bildungspläne« und schulische Frühsexualisierung. Deshalb hier ein Ausflug in die assistierte Reproduktion: Familienministerin Schwesig, selbst hochschwanger,  will die künstliche Befruchtung neuerdings auch bei unverheirateten Paaren fördern. Der Kinderwunsch dürfe nicht am Geld scheitern, sagt sie – eine richtige Haltung, aber an der falschen Stelle. [more]


    Gegenwind gegen genderkritisches Symposium in Stuttgart

    (al) Die »Demo für alle« veranstaltet am 23. Januar in der Stuttgarter Liederhalle ein Symposium zu Gender und Frühsexualisierung und zwar, wie es angesichts übermächtigen Propaganda wichtig und nötig ist – aus kritischer Perspektive. Schließlich gibt es nominell nicht nur Meinungsfreiheit in Staat und Ländle, sondern auch Wissenschaftsfreiheit. Aber nicht für alle … [more]


    Smartphone & Co. bedrohen 300.000 Kinder:

    Wenn Hightech-Geräte zum Suchtmittel werden und zu viele Eltern wegschauen

    160102 Beitrag Wunsch FS

    Smartphones verhindern offenkundig den Kontakt, statt ihn zu fördern. Foto: flickr.com/Esther Vargas: Smartphones

    von Albert Wunsch

    Kaum aus der Schule, dem Kino oder der Dusche – sofort muss aufs Handy oder Smartphon geschaut werden. Wo befindet sich das High­tech-Teil wenn es nach der Regel des Nachwuchses geht beim Essen oder den Hausaufgaben? In Sichtweite. Sie wollen sich mit Sohn oder Tochter beim Abholen von der Abend-Fete im Auto etwas unterhalten? Keine Chance, weil Ohrstecker plus Multi-Gerät jegliche Kommunikation vereiteln. [more]


    Legalisierung der Leihmutterschaft

    Was der Feminismus der technisch assistierten Kinder-Produktion abgewinnt und warum er nur ihre Bedingungen verbessern will

    (al) Dieser feministische Text dürfte leider zukunftsweisend sein. Er heißt »Das Recht auf das eigene Kind« und handelt vom globalen Markt für Eizellspende und Leihmutterschaft. Er beginnt sogleich mit einer Feststellung »altruistischer« Motive: Frauen helfen Frauen! Die Ökonomisierung und Technisierung des menschlichen Lebens und seiner »Produktion« wird keineswegs nur kritisch gesehen, so viel es an den gegenwärtigen Zuständen auch zu kritisieren gibt. Die Produktion ist eine Frage ihrer Bedingungen! Die generelle Entwicklung wird richtig benannt, kann aber nicht mehr bewertet werden: »Der Markt dringt damit in einen Bereich ein, wo er vorher noch nicht war, mitten in den Körper.«

    Der Text verweist auf ein Video über eine Diskussionsveranstaltung mit Susanne Schultz vom »Gen-ethischen Netzwerk« und der freiberuflichen Soziologin Christa Wichterich, die dieser neuen Entwicklung »ihr Vokabular entsprechend angepasst« haben: [more]


    Staatliche Sexualverziehung: Sie lassen nicht locker

    Der überarbeitete Bildungsplan Baden-Württemberg will die Weitergabe des Lebens »wertfrei« betrachten. Aber damit  fehlt ihr die Wertschätzung. Wie kann das ein sinnvolles Lernziel für unsere Kinder sein?

    (al) In drei Bundesländern (Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt) wird am 13. März 2016 eine neue Landesregierung gewählt. Und die zu recht kritisierten Bildungspläne zur staatlichen Sexualerziehung sind nicht vom Tisch. Offenbar bleiben die Gender-Inhalte nach den ersten Rückziehern in Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg im Prinzip erhalten, werden aber nicht mehr vollständig veröffentlicht. [more]


    Leihmutterschaft. Ein Kommentar

    (al) Wer die Debatte um die Neuregelung der Sterbehilfe aufmerksam verfolgt hat, sollte auch beim Thema Lehmutterschaft die Ohren spitzen. Dann wird ihm nämlich auffallen, dass hier ein Argument wiederkehrt, das wir schon kennen. Die belgische Senatorin Petra de Sutter, deren Bericht zum Thema Leihmutterschaft am kommenden Montag in Paris diskutiert werden soll (siehe obigen Beitrag), spricht sich offenbar für eine liberalere Regelung der Leihmutterschaft aus, aber zugleich gegen ihre Kommerzialisierung. Das mag beruhigend klingen, ist aber alles andere als das. [more]


    Betreuungsgeld als Länderleistung – jetzt!

    Wie geht es weiter? Werden andere Bundesländer dem positiven Beispiel Bayerns folgen?

    151119 Shutterstock(al) Die Unsicherheit rund um das Betreuungsgeld geht weiter. Was kommt auf die vielen Familien zu, die mit der Auszahlung gerechnet hatten? Während Familienministerin Manuela Schwesig die 24-Stunden-rundum-Betreuung forciert und ihr den mit Steuergeldern gepflasterten Weg ebnet, ist bislang offen, wie viele Bundesländer das Betreuungsgeld als Landesleistung weiterzahlen werden. Das vom Bundesverfassungsgericht im vergangenen Juli gekippte Betreuungsgeld des Bundes war sicher keine familienpolitische Glanzleistung. [more]



  • Umfrage

    Sind die derzeitigen Familienleistungen ausreichend, um Familien angemessen zu fördern?

    View Results