Sehr geehrte/-r …,

am 22. Oktober werden Sie namentlich über den sog. “Estrela”-Entschließungsantrag “sexuelle und reproduktive Gesundheit und die damit verbundenen Rechte” (A7-0306/2013) abstimmen.

Dieser Entschließungsantrag fordert u.a. ein Grundrecht auf Abtreibung und einen europaweiten Zwang zu “tabufreier interaktiver” Sexualerziehung aller Kinder in Grund- und Sekundarschulen. Dies bedeutet nicht nur einen unerhörten Eingriff in die Intimsphäre von Kindern und das Erziehungsrecht der Eltern, sondern verletzt die Menschenwürde und das Recht auf Leben von der Befruchtung an. Damit verstößt der „Estrela“-Antrag unmittelbar gegen die EuGH-Entscheidung (C 34/10) von 2011.

Ich fordere Sie deshalb auf, für den ersten Änderungsantrag (Antrag für eine Alternative Entschließung) zu stimmen, der sich für Schwangeren- und Müttergesundheit und für das Recht auf Würde, Gesundheit und körperliche Unversehrtheit aller Mädchen und Frauen einsetzt sowie das Grundrecht auf Glaubens- und Gewissensfreiheit und das elterliche Recht auf Erziehung der Kinder wahrt. Für den Fall, dass dieser Änderungsantrag abgelehnt wird, lehnen Sie bei der Schlussabstimmung die Estrela-Vorlage bitte komplett ab.

Nur die Estrela-Vorlage abzulehnen reicht jedoch nicht aus. Enthaltung zählt nicht. Bitte stimmen Sie ausdrücklich für die Alternative Entschließung.

Meine Wahlentscheidung bei der kommenden Europawahl im Mai 2014 werde ich stark von Ihrem Abstimmungsverhalten in dieser Frage abhängig machen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Schicken Sie die E-Mail-Petition an Ihre/-n EU-Abgeordneten. Hier finden Sie Ihre/-n Europaabgeordneten: 

http://www.europarl.europa.eu/meps/de/search.html?country=DE

Alle Mail-Adressen im Überblick (bitte jeweils auf die einzelnen E-Mail-Adressen klicken und per Outlook versenden oder die Mail-Adresse kopieren und dann über Ihren Mail-Anbieter versenden.):


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11 Kommentare


  1. Ludyga am 19 Oktober, 2013 09:44

    Ich fordere Sie deshalb auf, für den “Alternativen Entschließungsantrag” zu stimmen, der sich für Schwangeren- und Müttergesundheit und für das Recht auf Würde, Gesundheit und körperliche Unversehrtheit aller Mädchen und Frauen einsetzt sowie das Grundrecht auf Glaubens- und Gewissensfreiheit und das elterliche Recht auf Erziehung der Kinder wahrt.

  2. WMKW am 19 Oktober, 2013 11:47

    Ich finde diese Initiative gut, aber die Möglichkeit wie oben angegeben eine Mail zu verschicken, zu zeitraubend. Sie würden die Hemmschwelle diesen Protest zu unterstützen, gewaltig nach unten korrigieren, wenn Sie einen ähnlichen Ansatz wie abgeordnetencheck.de verfolgen würden. Warum bündeln Sie Ihre Kräfte nicht mit diesem Portal?

  3. Prof. Dr. Wolfgang Leisenberg am 19 Oktober, 2013 23:50

    Abtreibung ist nicht nur nach unserer Verfassung Unrecht, ihre Freigabe würde eunen Bruch in der Rechtsgeschichte bis in die Antike hinein darstellen. Sieh hin, und du weißt es, sagten Hans Jonas. Die Menschlichkeit einer Gesellschaft zeigt sich im Umgang mit ihren Schwächsten.

    Die Sexualisierung der Kinder knüpft an die Nazi-Erziehungsmethoden an. Zusammen mit der Traumatisierung durch die Trennubg von der Mutter und der kollektiven Erziehung werden irreversible Schäden für die spätere Bindungsfähigkeit und Persönlichkeitsentwicklung
    angerichtet.

    Halten Sie Schaden vom deutschen Volk nach Ihrem Amtseid ab und stimmen Sie gegen dn Estrela Entwurf!

  4. K. Hummel am 20 Oktober, 2013 05:29

    Gestern abend habe ich mir die Mühe gemacht, diese Petition an alle Abgeordnete, die dafür stimmen wollen, zu schicken. Dies ist die erste Antwort:

    “Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr,

    Sexuelle und reproduktive Rechte sind Menschenrechte, und eine Verletzung dieser Rechte stellt einen Verstoß gegen die Rechte von Frauen und Mädchen auf Gleichstellung, Nichtdiskriminierung, Würde, Gesundheit sowie Freiheit und Schutz vor unmenschlicher und erniedrigender Behandlung dar.

    Frauen und Männer müssen ungeachtet ihres Alters, der ethnischen Zugehörigkeit , der sozialen Stellung oder des Familienstandes das Recht haben, ihre eigenen verantwortungsvollen Entscheidungen in Bezug auf ihre sexuelle und reproduktive Gesundheit zu treffen. Es ist für die individuelle und soziale Entwicklung von zentraler Bedeutung, dass Frauen das Recht haben, gemäß den internationalen Menschenrechtsnormen frei und eigenverantwortlich über die Anzahl ihrer Kinder, den Zeitpunkt und die Geburtenabstände zu entscheiden.

    Dabei ist völlig klar, dass der Schwangerschaftsabbruch keinesfalls als Mittel der Familienplanung gefördert werden darf. Dies stellt der Estrela-Bericht auch eindeutig fest (in Absatz 32). Eine umfassende, für alle Schüler verbindliche Sexualerziehung muss in allen Mitgliedstaaten gewährleistet werden, denn sie ermöglicht die Senkung der Zahl von Teenagerschwangerschaften, von ungewollten Schwangerschaften, von Schwangerschaftsabbrüchen und ist ein wichtiges Mittel zur Prävention von HIV.

    Aus diesem Grund wird die Delegation DIE LINKE. im Europaparlament diesem wichtigen Bericht zustimmen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Thomas Händel MdEP”

  5. Anonymous am 20 Oktober, 2013 10:10

    Ich gebe dem oben angekommenen Kommentar völlig Recht. Ich weiß so schnell nicht welcher Abgeordnete der für mich in Rheinland-PFalz richtige ist. UNd es ist durchaus sehr viel schlagkräftiger, wenn die Sammlung durch die Zusammenlegung mehrer Portale größer wird als wenn es viele kleine gibt.

  6. Jürgen: Weißleder am 20 Oktober, 2013 18:24

    Ich fordere ein Recht auf Leben für alle Lebewesen auf dieser Erde.

  7. Steffi Eitler am 20 Oktober, 2013 18:58

    Ich fordere: Weg mit “Estrela”-Entschließung.
    Kein Grundrecht für Abtreibung. Eltern sollen das volle Recht der Kindererziehung haben und darin unterstützt werden durch einen Erziehungsgehalt. Kein Sexualerziehungszwang an Schulen!

  8. Hochmuth am 20 Oktober, 2013 21:32

    Hallo, es ist wichtig das die Alternative Entschließung erreicht wird. Deshalb habe ich hier mal die Liste der Abgeordneten reinkopiert. Ich hab’s so gemacht. Einfach die Mail an eine Pseudoadresse geschickt, z.B. Abgeordnete-Europaparlament@europarl.europa.eu und alle Empfänger in BCC reinkopiert. Hier die Liste

    jan.albrecht@europarl.europa.eu; alexander.alvaro@europarl.europa.eu; franziska.brantner@europarl.europa.eu; udo.bullmann@europarl.europa.eu; reinhard.buetikofer@europarl.europa.eu; jorgo.chatzimarkakis@europarl.europa.eu; michael.cramer@europarl.europa.eu; jurgen.creutzmann@europarl.europa.eu; cornelia.ernst@europarl.europa.eu; ismail.ertug@europarl.europa.eu; knut.fleckenstein@europarl.europa.eu; evelyne.gebhardt@europarl.europa.eu; jens.geier@europarl.europa.eu; sven.giegold@europarl.europa.eu; norbert.glante@europarl.europa.eu; matthias.groote@europarl.europa.eu; gerald.haefner@europarl.europa.eu; thomas.haendel@europarl.europa.eu; rebecca.harms@europarl.europa.eu; jutta.haug@europarl.europa.eu; martin.haeusling@europarl.europa.eu; nadja.hirsch@europarl.europa.eu; petra.kammerevert@europarl.europa.eu; franziska.keller@europarl.europa.eu; wolf.klinz@europarl.europa.eu; juergen.klute@europarl.europa.eu; silvana.koch-mehrin@europarl.europa.eu; holger.krahmer@europarl.europa.eu; constanze.krehl@europarl.europa.eu; wolfgang.kreissl-doerfler@europarl.europa.eu; alexandergraf.lambsdorff@europarl.europa.eu; bernd.lange@europarl.europa.eu; jo.leinen@europarl.europa.eu; barbara.lochbihler@europarl.europa.eu; sabine.loesing@europarl.europa.eu; gesine.meissner@europarl.europa.eu; norbert.neuser@europarl.europa.eu; bernhard.rapkay@europarl.europa.eu; britta.reimers@europarl.europa.eu; ulrike.rodust@europarl.europa.eu; heide.ruehle@europarl.europa.eu; helmut.scholz@europarl.europa.eu; elisabeth.schroedter@europarl.europa.eu; President@europarl.europa.eu; werner.schulz@europarl.europa.eu; peter.simon@europarl.europa.eu; birgit.sippel@europarl.europa.eu; jutta.steinruck@europarl.europa.eu; alexandra.thein@europarl.europa.eu; michael.theurer@europarl.europa.eu; helga.truepel@europarl.europa.eu; barbara.weiler@europarl.europa.eu; kerstin.westphal@europarl.europa.eu; rainer.wieland@europarl.europa.eu; sabine.wils@europarl.europa.eu; gabriele.zimmer@europarl.europa.eu

    Wichtig nur noch wenig Zeit!

    miho007

  9. Heckmeier Werner am 21 Oktober, 2013 09:28

    Bitte schützen Sie ungeborenes Leben!

  10. Gudrun Wahl am 21 Oktober, 2013 13:59

    Unser Enkel wäre nach dem Wunsch seines Erzeugers fast abgetrieben worden. Wir sind Gott unendlich dankbar, dass unsere Tochter all ihren Mut zusammen genommen hat und hat das Kind ausgetragen.
    Wir haben solche Freude an unserem Enkel!!!
    In Deutschland wird es den Frauen leichter gemacht, ein Kind zu “entsorgen” , als ein Kind als Alleinerziehende auszutragen!!!
    Das ist eine Schande und wir jammern, dass es die Deutschen bald nicht mehr gibt! Nun, wir verwehren jeden Tag unzähligen Kindern das Leben.
    Ich hoffe, dass mit diesem Antrag das Leben wieder respektvoll angesehen wird! Und nicht wie einen Gegenstand, dessen frau sich entledigen will, weil es gerade mal nicht passt. Um ein Kind zu adoptieren, müssen Deutsche Paare oft ins Ausland, denn bei uns werden diese Kinder einfach in die Tonne geworfen.
    Diese Verantwortung für Abermillionen getöteter Kinder wird die Verantwortlichen eines Tages zur Rechenschaft ziehen.
    Es wäre gut, wenn dieser respektlose Wahnsinn gegenüber dem Ungeborenen aufhört!!!

  11. Gasser Birgit am 21 Oktober, 2013 16:31

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich möchte gerne Mitglied Ihrer Organisation werden. Ich stehe 100%ig hinter allem was Sie bewegen. Auch habe ich etliche Unterschriften für oneofus gesammelt und Ihnen postalisch zugesandt.
    Bitte senden Sie mir Ihre Rundmails. Ich werde Sie im Gebet unterstützen.

    Mit gesegneten Grüßen

    Birgit Gasser

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