SPD-Politiker fordern Kindergeldkürzung und Kita-Pflicht
Mehrere Politiker der SPD haben sich dafür ausgesprochen, das Kindergeld zu kürzen und die Gelder statt dessen in den Ausbau von Kindertagesstätten und Ganztagsschulen zu investieren. Der Sprecher des konservativen Seeheimer Kreises in der SPD, Garrelt Duin, schlug in der Frankfurter Rundschau eine Kürzung von 30 Euro monatlich vor. “Das höchste Maß an Gerechtigkeit erreichen wir nicht durch höhere Transfers, sondern durch den Ausbau der sozialen Infrastruktur”, sagte Duin.
Unterstützung erhält er vom Sprecher der SPD-Linken, Björn Böhning: “Die letzte Kindergelderhöhung hat viel Geld gekostet und sozialpolitisch nichts gebracht”, kritisierte Böhning. Im Januar 2010 hatte die Große Koalition das Kindergeld um monatlich 20 Euro pro Kind erhöht.
Darüber hinaus fordert Böhning die Einführung einer Kindergartenpflicht. “Nur so können wir die Integrationsprobleme in den Städten lösen.”

Fotos: Garrelt Duin, Björn Böhning (Quelle: garreltduin.de, bjoern-boehning.de)Mehrere Politiker der SPD haben sich dafür ausgesprochen, das Kindergeld zu kürzen und die Gelder statt dessen in den Ausbau von Kindertagesstätten und Ganztagsschulen zu investieren. Der Sprecher des konservativen Seeheimer Kreises in der SPD, Garrelt Duin, schlug in der Frankfurter Rundschau eine Kürzung von 30 Euro monatlich vor. “Das höchste Maß an Gerechtigkeit erreichen wir nicht durch höhere Transfers, sondern durch den Ausbau der sozialen Infrastruktur”, sagte Duin.

Der 1968 in Leer (Ostfriesland) geborene Duin ist verheiratet und hat einen Sohn.

Unterstützung erhält er vom Sprecher der SPD-Linken, Björn Böhning: “Die letzte Kindergelderhöhung hat viel Geld gekostet und sozialpolitisch nichts gebracht”, kritisierte Böhning. Im Januar 2010 hatte die Große Koalition das Kindergeld um monatlich 20 Euro pro Kind erhöht.

Mehr Investitionen in den Krippenplatzausbau reichen Böhning aber nicht. Er fordert darüber hinaus auch die Einführung einer Kindergartenpflicht, “damit diejenigen, die zusätzliche Förderung brauchen, die schon vor der Schule bekommen. Nur so können wir die Integrationsprobleme in den Städten lösen”, sagte Böhning.

Quelle: Frankfurter Rundschau

Fotos: Garrelt Duin, Björn Böhning (Quelle: garreltduin.de, bjoern-boehning.de)


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6 Kommentare


  1. ESSZETT am 7 Dezember, 2010 12:25

    Nun auch noch KiTa-Plicht auf dem Weg zur Lufthoheit über den Kinderbetten!
    Diese sozialistischen Gesellschaftstransformer könnten sich zuerst einmal um die 5000 Kinder – übertwiegend aus muslimischen Clans – kümmern, die allein in Berlin nicht zur Schule gehen. Aber Ärger mit der immigrierten Unkultur meiden die wie der Teufel das Weihwasser.

  2. Zwangskollektivist | Familien-Schutz.de am 7 Dezember, 2010 14:12

    [...] diejenigen, die zusätzliche Förderung brauchen, die schon vor der Schule bekommen.” Mehr Dez, 7 | Thema: Bildung, Eltern, Familie, Gegenspieler der Familien, Kinder, Kindergartenpflicht [...]

  3. Gast am 7 Dezember, 2010 22:17

    Man muss sich fragen,ob die Ideen der wohl falsch gewählten Politiker nicht jede Woche dümmer werden. Scheinbar sind sie so vermögend, dass sie gar nicht merken, was eine Kindererziehung kostet, zumal wenn die Kinder ein Alter von ca. 14 bis 15 Jahren erreicht haben. Verantwortliche Eltern investieren in die Bildung, in Freizeitarbeit, in Vereinsmitgliedschaften. Kinder brauichen Kleidung, einen angemessenen Wohnraum und auch neueste Computertechnik.Das geht nicht ohne Geld. Wer meint, sich auf den Staat verlassen zu können, der ist verlassen. Im Übrigen war nicht mal die DDR so intollerant, wie es jetzt SPD-Politiker und alle anderen sind, die in das gleiche Horn blasen

  4. OMA 42 am 7 Dezember, 2010 23:50

    Dass Politiker, hochbezahlt mit Steuergeld, sich nicht schämen, und sich mit ihrer Unwissenheit auch noch brüsten, das ist doch eine Blamage hoch drei! Wenn Herr Duin nicht einmal weiß, dass das Kindergeld zum größten Teil nur die Rückerstattung zuviel einbehaltener Steuern ist, weil zuvor das Existenzminimum der Kinder besteuert wurde, dann sollte er schleunigst wegen gefährlicher Dummheit zurücktreten. Schließlich handelt es sich hierbei um eine Binsenweisheit. Das “Kindergeld” müsste eigentlich “Wiedergutmachung für Familien” heißen. Diese Wiedergutmachung ist ein Rechtsanspruch und deswegen nicht verhandelbar. Aus dem Kindergeld eine beliebige Manövriermasse machen zu wollen, sowas kommt nur unbedarften Ideologen in den Sinn.

  5. Thorsten am 9 Dezember, 2010 22:17

    Wo möchte dieses Land eigentlich in den nächsten 20 Jahren stehen? Man zerstört mit dieser familienfeindlichen Politik die letzten noch intakten Keime der Gesellschaft und damit die gesamte Gesellschaft! Fremdbetreuung ist in 95% aller Fälle eine Verschlechterung der Situation der Kinder und nicht eine Verbesserung für alle! Außerdem ist Kindergeld keine Verfügungsmasse, sondern die Rückgabe zuviel gezahlter Steuern.

  6. Geier am 11 Januar, 2011 12:23

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