Sehr geehrte Damen und Herren,

„Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft.“ (Art 6 Absatz 2 Grundgesetz)

Zu diesem Erziehungsrecht der Eltern steht die CDU-Fraktion auf der Basis ihres Grundsatzprogramms uneingeschränkt und schließt die sexuelle Erziehung, die in erster Linie durch die Eltern geleistet werden sollte, darin selbstverständlich ein.

Wir sehen uns allerdings auch in der Verantwortung, vor allem für die vielen in Berlin lebenden Familien, bei denen aus den unterschiedlichsten Gründen keine ausreichende sexuelle Erziehung der Kinder erfolgt, solche Angebote auch in der Schule anzubieten. Dabei verfolgen wir das Anliegen, dass die Schülerinnen und Schüler altersgerecht und behutsam, respektvoll und vorurteilsfrei aufgeklärt werden. Es muss sichergestellt werden, dass alters- und kindgerechtes Informationsmaterial den Lehrern bei Bedarf zur Verfügung steht und die Eltern von vornherein in die schulische Aufklärungsarbeit einbezogen werden.

Unser aller Anliegen sollte es dabei sein, gemeinsam für Toleranz und Verständnis für unterschiedliche Lebensentwürfe und Lebensformen einzutreten und dabei den Schutz von Minderheiten zu berücksichtigen.

Mit freundlichen Grüßen

Oliver Friederici, MdA (Parlamentarischer Geschäftsführer CDU-Fraktion Berlin)

Stefan Schlede, MdA (Arbeitskreisleiter Bildung, Jugend und Familie CDU-Fraktion Berlin)

Stellungnahme der CDU-Fraktion zum Themenkomplex Staatliche Sexualisierung der Kindheit


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Kommentare

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15 Kommentare


  1. Michael am 8 März, 2012 15:11

    An die CDU Fraktion!

    Warum wird die klassische Familie, die im übrigen die Einzige ist, die für den Fortbestand der Gesellschaft sorgt, keine Toleranz entgegen gebracht?!

    Sein sexuelles Leben sollte jeder Mensch für sich entscheiden und zwar dann, wenn es soweit ist.

    Mit welchem Recht und auf welcher Grundlage wird versucht, Kindern, die nachweislich mit Sexualität noch überhaupt nichts im Sinn haben, beizubringen, dass es auch neben der natürlichen Sexualität des Menschen auch noch unnatürliche “Lebensentwürfe” gibt? Es kann doch wohl nicht das Ziel einer Gesellschaft sein, kommenden Generation die Homosexualität nahe zu bringen, und diese noch als “normal” darzustellen, wie der natürliche Weg von Mann und Frau.

    Kinder brauchen Vater und Mutter. Wer den Kindern diese nimmt, oder verweigert aus Gründen der “Selbstverwirklichung” und meint Kinder wäre auch mit zwei Müttern oder zwei Väter genauso gut versorgt, begeht in meinen Augen ein Verbrechen an eben diesen Kindern.

    Also hat das wohl nichts mit Toleranz zu tun, sondern eher mit Verdrehung von Realitäten.

    Wer ein gleichgeschlechtliches Leben führen will, soll das tun, für sich.

    Den Kindern schaden solche “Experimente” und der Gesellschaft noch mehr.

    Leider aber haben bestimmte Kreise in diesem Land die Meinungs- und Deutungshoheit erlangt, und jeder Politiker bzw. jede Partei hat sich diesem Diktat zu unterwerfen. Das Normale wird zum Unnormalen und umgekehrt.

    Das führt unmittelbar zum Untergang dieser Gesellschaft.

    Traurig.

  2. Siegfried Zülsdorf am 8 März, 2012 15:14

    Eine entlarvende Antwort!
    Nun haben wir es schriftlich, dass auch die CDU nicht länger für christliche Werte, u.a. für die gundgesetzlich besonders geschütze Ehe, sondern für ein “Verständnis unterschiedlicher Lebensentwürfe und Lebensformen” eintreten will.
    Sie erklärt sich damit zu einer der Volksfrontparteien, die am Niedergang Deutschlands aktiv mitarbeiten. Für mich ist sie nicht mehr wählbar.

  3. Götz Bading am 8 März, 2012 15:58

    Rückgratlose Leute ohne Standpunkt und vor allem ohne Verständnis für die in Rede stehenden Fragen, Leute, die nur eines gelernt haben: Sich selbst und ihr Fortkommen, ihre Karriere in den Mittelpunkt all ihrer Aktivitäten stellen; Menschen, die nie hinausblicken über den Tellerrand ihrer Egoismen und ggf. noch ihrer Familie, falls sie zur Familiengründung denn noch in der Lage sein sollten…
    Diese Leute spiegeln den Geist dieser Generation, die in die Position verantwortungsloser Verantwortung gelangt ist, und demonstrieren in Reinstform die Zukunftsunfähigkeit einer ganzen Nation.

  4. Sigrid Moll am 8 März, 2012 19:57

    Als Mutter von 2 Kindern ist es mir völlig klar, dass ich diese zum richtigen Zeitpunkt aufklären muß und auch will, weil ich das für richtig halte. Allerdings möchte ich selbst das wie und den Zeitpunkt bestimmen, womit wir genau bei diesem Punkt wären, wo die Schule, falls sie diese Aufgabe für mich übernehmen würde, versagt und zwar aus folgenden Gründen:
    1.) Da die Schulen i. d. Regel im 5 ten Schuljahr, so war es jedenfalls als ich noch zur Schule gegangen bin, Sexualkundeunterricht “anbieten” – was ja gar kein anbieten ist, sondern Pflicht, sind sie nicht in der Lage zu entscheiden, ob mein Kind zu diesem Zeitpunkt geistig schon reif ist für eine sexuelle Aufklärung. ( 1. große seelische Verletzung für die Kinder)

    2.) Das wie. Wenn ich an meinen eigenen Unterricht damals in der 5. Klasse denke, so schauderts mich heute noch, diese “Aufklärung” war nichts anderes als ein neugierig machen auf das andere Geschlecht. Auch meine Klassenkameraden haben dies damals so empfunden und ein wahrer Wettlauf unter uns Schülern entstand darüber, wie man sich Wissen über sex. Praktiken, oder auch Idole, welche sich besonders in diesem Bereich hervortaten, Bilder in BRAVO, Fragen, welche ein gewisser Herr Dr. Sommer in eben genannter Zeitschrift beantwortete und zwar dressiert auf möglichst viel sexuelles Wissen, usw. es war schrecklich, ich habe viele Jahre unter moralischem Verfall, Prostitution, Haß gegen Männer, usw. gelitten. (2. große seel. Verletzung durch die Schule)

    Gott sei dank, dass ich 2005 eine andere Sicht der Dinge erfahren habe und somit mein Leben, vor allem durch den Glauben, ändern konnte.

    Ich wünsche keinem Kind, das es solche Erfahrungen aufgrund des Sexualkundeunterrichts durchmachen muß, jedoch wenn ich rings umherschaue, befürchte ich, dass dies für viele der Fall sein wird.
    Anstatt diesen Wahnsinn, der unsere Kinder in eine völlige Verwahrlosung auf Grund fehlender Moralvorstellungen treibt, zu stoppen, wird die Versklavung unserer zukünftigen Generation vehement vorangetrieben und beteuted für unser Land letztendlich die Aufgabe der Bildung und des Wohlstands. Schade, dass unsere Eltern zu schwach oder zu egoistisch sind, sich für die Belange ihrer Kinder einzusetzen.

  5. René Kaiser am 8 März, 2012 20:37

    “Dabei verfolgen wir das Anliegen, dass die Schülerinnen und Schüler altersgerecht und behutsam, respektvoll und vorurteilsfrei aufgeklärt werden.”

    Mit unserer großen Tochter haben wir erfahren, wie der zitierte Anspruch umgesetzt wird: mit Antworten auf nie gestellte Fragen und mit der Erläuterung von Sexualpraktiken, die für die 10jährige unvorstellbar sind, und mit völliger Herauslösung der menschlichen Sexualität aus jeglichem Wertehintergrund. Was sie lernte, war Kopulation. Ihre Reaktion: “Mama, muss ich sowas auch mal machen…?” und wochenlange Verstörtheit. Auch in der Klasse war anschließend körperliche Nähe nicht mehr möglich – ein Gejohle, wenn einer dem anderen – wie zuvor beliebt gewesen – die Schultern massierte.
    Meine Damen und Herren der CDU: WAS SIE HIER ZU VERANTWORTEN HABEN, IST SEELISCHE VERGEWALTIGUNG VON MINDERJÄHRIGEN! Missbrauchen Sie Ihre eigenen Kinder, so wie Sie es mit Ihrem “Gewissen” vereinbaren können, aber nicht meine!

  6. C. Münch am 8 März, 2012 21:41

    Wollte nur mal Fragen, ob Pädophälie auch als Lebensentwurf gilt. Nur so eine Frage, da es ja modern ist alles in einen Topf zu werfen. Wie erklärt man das behutsam Kindern? Oder gilt das als abnormal? Warum dann nicht Homosexualität? Konservativ kann man offensichtlich nur noch bei der ÖDP wählen.

  7. Berssenbrügge Oda am 9 März, 2012 02:26

    Dazu ist zu zitieren :
    ” Es entspricht der Schöpfungswirklichkeit, dass Kinder ihre Eltern als Mutter und Vater erleben.
    Für eine gesunde psychische Entwicklung und Orientierung brauchen Kinder die Begegnung mit Frau und Mann als Mutter und Vater.
    Wenn diese natürliche Verbindung nicht mehr erlebt, garantiert und akzeptiert wird, hat dies gravierende Auswirkungen auf die seelische Entwicklung des Menschen.”( Bischof Franz-Peter Tebartz-vanElst, kath Familienbischof, hat dies so klar formuliert, wie man es nicht besser sagen kann.)
    Ich frage mich :
    Warum können noch nicht einmal CDU-Abgeordnetet diese ganz einfachen grundlegenden Tatsachen vertreten ? Müssen denn a l l e vor dem main-stream einknicken, wer soll denn noch die wesentlichen Werte aufzeigen?. Was die Medien den Kindern zumuten, ist doch schon zum Verzweifeln, warum muss das denn auch noch die Schule tun mit unschönen “Aufklärungs”begriffen und “Aufklärungswerkzeugen”, die Kindern in diesem jungen Alter in keiner Weise gemäss sind.
    Liebe CDU-Abgeordnete, bei Ihrer Antwort haben Sie wohl einfach nicht nachgedacht, sondern eine bequeme “Trendmeinung” nachgelappert in der Vorstellung, diese würde mit Wählerstimmen bei der nächsten Gelegenheit honoriert – das ist nichts anderes als ” Trittbrettfahren”.Sehr durchschaubar und sehr schade!
    Denken Sie bitte noch einmal selber nach.
    Vielleicht haben Sie auch Kinder in dem entsprechenden Alter – oder kennen zumindest welche und machen sich die Mühe, sich in sie hinein zu versetzen.

  8. Dieter Maier am 9 März, 2012 10:21

    Eine tragische Reaktion, die die abgrundtiefe Entfernung einer Gruppe von Politikern, das das C in ihrem Parteikürzel haben, offenbart und einer Verleugnung der christlichen Werte gleicht.
    Es bleibt an uns Christen, diesem ausgehöhlten “Christentum” das wahre gelebte Christsein entgegenzustellen.

  9. Michael am 9 März, 2012 11:13

    Ergänzend muss ich noch hinzufügen, wenn man sich so die Kommentare durch ließt:
    Alle, in gewisserweise auch zurecht, schlagen hier auf die CDU ein.

    Das ist aber nicht ganz richtig. Die CDU schließt sich leider der medialen Meinungshoheit Grün-/Linksorientierter Politik an und glaubt so Wählerstimmten zu behalten oder zu gewinnen.
    Der Ursprung allen Übels sind die “68er”, die sich heute massiv in der Politik tummeln. Vor nehmlich auf Seiten der Grünen verstehen sie es, den Menschen Angst zu machen.

    Jeder Politiker (CDU), der den Verfall der Werte zum Thema macht, wird angefeindet und möglichst in die “Rechte” Ecke abgestellt.
    Leider knicken hier die rückratlosen Politiker, teils auch bedingt durch Quotierungen, ein. Auch aus Gründen, nicht den Posten, das Amt oder eben die Stellung als Einnahmequelle zu verlieren.
    Nicht auffallen ist die Devise.
    Unsere Medien (öffentlich-rechtlich) vernichten jeden, der nicht deren Meinung vertritt.
    Kinder, Familie, Traditionen (zumindest deutsche) sind tabu. Wer sich nicht für “homo-alternative” oder “Queer-Gender” Proaktiv einsetzt wird als Feind bekämpft – mit der Formel: wer nicht dafür ist, ist dagegen.
    Wer am Ende dieses Land über nimmt, kann sich das auf “Youtube” unter den “Deutschlandhassern” im O-Ton anhören. Ziel ist es, dieses Land, diese Gesellschaft zu ruinieren.

  10. Beverfoerde: Die Antwort der CDU-Fraktion ist eine Farce! | Familien-Schutz.de am 9 März, 2012 14:09

    [...] Stellungnahme der CDU-Fraktion zum Themenkomplex Staatliche Sexualisierung der Kindheit [...]

  11. Christoph Rebner am 9 März, 2012 16:15

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Ihr aller Anliegen muss das Wohl des Menschen sein.

    Ich entnehme Ihrem Schreiben, dass Sie Toleranz gegenüber dem Bösen wollen und Minderheitenschutz auf die Meinung einer Minderheit von Menschen beziehen. Das ist unakzeptabel.

    Nazi-Vergewaltigungen an Säuglingen und Jugendlichen liegen diesen Forderungen zu Grunde. Ich protestiere!

    Ich hoffe auf Ihre Umkehr und verbleibe in diesem Sinne
    mit freundlichen Grüßen,

    Christoph Rebner

  12. Günter Garke am 9 März, 2012 19:43

    Rote Grütze mag manchem schmecken, darauf bauen kann man nicht, alles viel zu wabbelig. Sie, werte CDU, der ich Jahrzehnte angehörte, u.a. 15 Jahre stellvertretender Bürgermeister in meiner Gemeinde war, sind zur roten Grütze geworden, in Berlin ganz ausgeprägt. Sie sollten sich besinnen, auf ein christliches Menschenbild, auf das Wesen eines aufrechten Christenmenschen und schmuddelige Sexerklärungen Kindern, die von all den lauten und nutzlosen Homoverbänden ohnehin gefährdet werden, mit allem Nachdruck zu verhindern suchen. Ich fürchte allerdings, daß Sie rote Grütze bleiben, nicht wählbar.

  13. Laura Lieder am 11 März, 2012 19:27

    Als Grundschullehrerin bin ich schockiert: Ich soll mit staatlich geradezu totalitär eingeführtem Unterrichtsmaterial Kinder zur Frühsexualisierung zwingen?! Kindern schon in der ersten (!!!) Klasse – also Sechsjährigen!- “beibringen”, dass die Ehe, die Liebesbeziehung zwischen Mann und Frau, Vater und Mutter, nur eine einzige neben vielen anderen, inzwischen auch als “normal” , weil eben minderheitlich,existierenden Beziehungsformen ist?! Statt Aufklärungsunterricht, der sehr behutsam gehalten und m.E. auf einem Elternabend transparent gemacht werden sollte (biologische Fortpflanzung), soll ich nun die Gender-Ideologie einer politischen Klasse vertreten, die ich selbst so nicht mehr tragen kann? Ich akzeptiere die vagen und ausweichenden “Argumente” nicht mehr. Angeblich soll ein frühes Bekanntmachen der Kinder mit abnormen Formen der Gesellschaft Kinder sogar vor Missbrauch schützen. Meine Meinung: es schützt sie nicht, im Gegenteil: Sie werden derart desorientiert und verunsichert, dass sie am Schluss überhaupt nicht mehr wissen, was sie glauben sollen. Ich vestehe nicht, warum ein (noch) christlich und abendländisch geprägtes Land sich von selbst mehr und mehr auflöst und dies sogar systematisch, indem Kinder in der Schule manipuliert werden.
    Während es in Berlin schon praktiziert wird und auch in NRW und Hamburg Anfänge gemacht werden, wird es nicht lange dauern, bis wir Lehrer in Hessen auch in den sauren Apfel beißen müssen und unter staatlichem Zwang unsere Kinder indoktrinieren sollen. Das macht mich traurig und wütend.

  14. Rüdiger Sibiller am 11 März, 2012 23:48

    “Der Verlust der Scham ist das erste Anzeichen von Schwachsinn.”

    Sigmund Freud

    Hinweis: Freud ist als Schwachsinniger gestorben

    “Wer mit Pornographie anfängt, endet bei Auschwitz.”

    Jean Paul Sartre, französischer Anarchist

  15. Anonymous am 22 März, 2012 16:45

    Ich bin glücklich zu sehen,dass es in Deutschland noch ein paar Menschen mit gesundem Verstand gibt!!Ich bin Mutter von drei Kindern. Meinem dritten Kind steht noch es bevor,am Unterricht der sexuellen Aufklärung nicht wie allen anderen Kinder teilzunehmen und damit als Aussenseiter dazustehen,dem Gelächter sener Mitschüler ausgesetzt.Denn,wie auch bei den anderen seiner Geschwister werde ich es nicht erlauben,die Seele meines Kindes zu beschmutzen!Damals sprach ich mit den Lehrerinen über meine Ablehnung.Sie verstanden mich.Und ich ließ meine Kinder eine Woche zuhause.Natürlich erzählten ihre Mitschüler ihnen später worum es im Unterricht ging,dennoch geschah es auserhalb des Unterrichts.
    Ich frage mich ,warum an den Elternabenden darüber keine Abstimmung gibt,denn die Eltern müssen damit einverstanden sein,was den Kindern beigebracht wird und mit der Schule nichts im geringsten zu tun hat? Wir leben doch in einer so genannten demokratischen Gesellschaft?!Wenn es so weit ist ,werde ich dies unbedigt ansprechen.

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