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Cornelia Pieper/Bundestag.deCornelia Pieper, Vizevorsitzende der FDP, will die nächste Kindergelderhöhung als Bildungsgutscheine an die Eltern ausgegeben. Das Geld käme sonst nicht bei den Kindern an, sagte Pieper im Januar gegenüber der “Bild-Zeitung”. Experten sprechen angesichts dieses Vorschlages von „staatlichen Zwangsmaßnahmen für die gesamte Elternschaft“.

„Die nächste Kindergelderhöhung sollte direkt beim Kind ankommen und in Bildungsgutscheinen an die Eltern ausgezahlt werden“, so Pieper gegenüber der „Bild-Zeitung“. Der Koalitionsvertrag der Schwarz-Gelben Regierung sieht eine weitere Kindergelderhöhung bis 2013 vor.

Seit dem 01.01.10 bekommen Eltern pro Kind und Monat 20 Euro mehr Kindergeld. Bisher können die Eltern frei darüber entscheiden, wie sie das Kindergeld einsetzen. Das soll sich mit dem Vorschlag der FDP bei der nächsten Kindergelderhöhung ändern.

Nach den Vorstellungen der FDP erhöhe die Einführung von Bildungsgutscheinen die Bildungschancen der Kinder. Die Gutscheine können von den Eltern z.B. in Kitas, Kindergärten, Musik- und Sportvereinen eingelöst werden. So solle möglichst frühzeitig „das Gold in den Köpfen“ gehoben werden, sagte Pieper der „Bild“-Zeitung. Die frühkindliche Bildung in Deutschland müsse nach Piepers Angaben dringend verbessert werden.

Quelle: Bild-Zeitung

Die Vizevorsitzende der FDP, Cornelia Pieper, will die nächste Kindergelderhöhung als Bildungsgutscheine an die Eltern ausgegeben. Das Geld käme sonst nicht bei den Kindern an, sagte Pieper im Januar gegenüber der “Bild-Zeitung”. Experten sprechen angesichts dieses Vorschlages von „staatlichen Zwangsmaßnahmen für die gesamte Elternschaft“.

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