„Starke Familie – Solidarität, Subsidiarität und kleine Lebenskreise“ – Kommissionsbericht der Robert Bosch Stiftung

220909_R_K_B_by_S.-Hofschlaeger_pixelio.deUm dem Problem des demographischen Wandels gerecht zu werden, bedarf es einer tiefgreifenden Auseinandersetzung. Die zu diesem Zweck von der Robert Bosch Stiftung ins Leben gerufene Expertenkommission „Familie und demographischer Wandel“ unter dem Vorsitz von Prof. Kurt Biedenkopf hat in Berlin nun ihren zweiten Bericht vorgestellt: „Die Familie muss sich neu erfinden, „kleine Lebenskreise“ müssen gestärkt werden“, so der Befund der Kommission.

Die aus renommierten Wissenschaftlern und Politikern bestehende Expertenkommission empfiehlt der Politik, sich gezielter der Familie und den kleinen Lebenskreisen in Nachbarschaft, Freundeskreisen und in der Zivilgesellschaft zuzuwenden, sie zu stärken und zu entlasten. Vor allem am Kindeswohl und der Teilhabe der Älteren am Leben von Familien und familienähnlichen Gemeinschaften solle sich die Poltitik orientieren. Am wirkungsvollsten sei politische Unterstützung, wenn sie den Familien möglichst nahe komme. Deshalb gelte es, Familienpolitik zuallererst auf der kommunalen Ebene zu entfalten. Darüber hinaus empfiehlt die Kommission die Leistung für und in den kleinen Lebenskreisen durch steuerliche Erleichterung oder ein Grundeinkommen zu honorieren.

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