Die Bedeutung der Kernfamilie für das Kindeswohl

Uwe Molt/pixelio.deÜber 70% der Deutschen sind einer Studie des Bundesamtes für Bevölkerungs- forschung der Meinung, daß ein Kind Mutter und Vater braucht, um glücklich zu werden. Daß diese Ansicht eben nicht, wie von einigen Politikern behauptet, einem „antiquierten Familienbild“ entspringt, statt der Sorge um das Kindeswohl, belegen zahlreiche Untersuchungen. Kinder, die bei ihren leiblichen Eltern aufwachsen, sind psychisch stabiler, in der Schule erfolgreicher und werden weniger häufig straffällig.

Auch eine stabile und liebevolle Einbettung der Kinder in die Stief- bzw. Patchworkfamilie kann laut einer Studie des Robert-Koch-Institutes das Fehlen des leiblichen Elternteils nicht vollständig aufheben. Kinder, die nicht mit beiden leiblichen Elternteilen aufwachsen, beurteilen ihre Situation häufig negativer.

Zudem haben Untersuchungen ergeben, daß Kinder aus Kernfamilien seltener sitzenbleiben, höhere Abschlüsse erreichen und bessere Noten in Deutsch und Mathematik erzielen.

Vor allem für Jungs, die ohne ihren leiblichen Vater auswachsen, zeigen sich deutliche Nachteile: Sie besuchen seltener das Gymnasium, müssen doppelt so häufig eine Klasse wiederholen und neigen als junge Männer wahrscheinlicher zu Gewalt als ihre Geschlechtsgenossen, die mit ihren leiblichen Eltern aufgewachsen sind.

Lesen Sie mehr auf der Internetseite des Institutes für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e.V.

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