Familiäre Kinderbetreuung bringt keinen Bildungsnachteil

Gebhart Gruber/pixelio.deEntgegen der gern ins Feld geführten Argumentation, Kita-Kinder seien durch die umfassenden Fördermöglichkeiten in den Kitas später die besseren Schüler, hat eine schweizer Untersuchung ergeben, daß familiär betreute Kinder langfristig betrachtet keine schlechteren Schulleistungen erbringen als Kita-Kinder. Entscheidend sei vor allem der elterliche Ehrgeiz und deren Unterstützung beim Lernen der Kinder.

Andrea Lanfranchi von der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik (HfH) in Zürich und ihre Kollegen untersuchten familiär- und fremdbetreute Kinder und fanden heraus, daß Kita-Kinder vor dem Schuleintritt häufig bessere sprachliche, kognitive und soziale Fähigkeiten besitzen als häuslich betreute Kinder. Die zweite Untersuchung mit den selben Kindern einige Jahre später ergab dagegen keine signifikanten Bildungsunterschiede zwischen den beiden Untersuchungsgruppen mehr.

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