Familienarbeit erfährt zu wenig Anerkennung

erysipel/pixelio.deMit der „Vorwerk Familienstudie“ untersucht das Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag der Firma Vorwerk jährlich die Situation der Familien in Deutschland. Die Mehrheit der Befragten ist demnach der Ansicht, daß die Hausarbeit zu wenig Würdigung erfährt. Über zwei Drittel der Befragten wünschen sich mehr Anerkennung für die Arbeit im Haushalt und die Kindererziehung vor allem von der Wirtschaft und der Politik.

Mehr Anerkennung erfahren Familien durch ihre Freunde (48%). Besondere Unterstützung bieten die Großeltern ihren Kindern und Enkeln. Zwei Drittel gab an, sich „öfter“ bzw. „ab und zu“ an der Familienarbeit zu beteiligen.

Nach wie vor ist der Haushalt eine Frauendomäne: 77% sind für „alles“ bzw. „fast alles“ zuständig. 70% der Väter tragen der Studie zufolge „praktisch nichts“ zur Haushaltsführung bei.

Die Einbindung der Kinder in die Hausarbeit sollte den männlichen Befragten zufolge durchschnittlich im Alter von 6,6  Jahren erfolgen. Mütter sehen ihre Kinder erst mit 8,1 Jahren in der Pflicht. Nur jeder Dritte war der Meinung, daß Jungen und Mädchen gleichermaßen in die Hausarbeit mit einbezogen werden.

Die Firma Vorwerk setzt sich mit ihrer „Vorwerk Familienstudie“ und der Initiative „Familien Managerin“ schon seit mehreren Jahren für die Anerkennung der Familienarbeit – dem „wichtigsten Beruf der Welt“ – ein.

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