Erziehung daheim ist Wertarbeit

S.Hainz_pixelio.deInnerhalb der letzten Jahrzehnte hat sich das Frauenbild unserer Gesellschaft grundlegend geändert. Galt die Hausfrau und Mutter in den 50er Jahren noch als der Normalfall, geraten Frauen, die sich heutzutage für die Erziehung ihrer Kinder daheim entscheiden, zunehmend unter Rechtfertigungsdruck. Die moderne Mutter hat beides zu können, Karriere und Kinder. Krippenplatzausbau und Elterngeld geben das gesellschaftliche Leitbild vor.

Der dreifachen Mutter und Anwältin für Familienrecht Heike Ingwersen-Herrmann fehlen bei diesem Gesellschaftsbild die Emotionen der Eltern und ihrer Kinder. Kinder brauchen die Geborgenheit und Nähe der Mutter, vor allem in den ersten Jahren. Nur so können sie sich zu selbstbewußten und stabilen Persönlichkeiten entwickeln. Für Heike Ingwersen-Hermann ist gute Erziehung eine anspruchsvolle Profession, die entschieden mehr Anerkennung und gesellschaftliche Akzeptanz verdiene als ihr momentan von der Gesellschaft zugestanden wird. Lesen Sie hier ihr Plädoyer für mehr Wertschätzung elterlicher Erziehungsarbeit.

Aktuell sprach sich auch die ehemalige Tagesschausprecherin und Bestsellerautorin Eva Herman gegen die Erwerbstätigkeit von Müttern vor allem in der ersten Lebensjahren ihrer Kinder aus. Studien würden belegen, daß jede zweite erwerbstätige Mutter „ausgebrannt“ sei. Auf den Evangelischen Orientierungstagen in Siegen zum Thema „Mannsein und Frausein in unserer Zeit“ kritisierte sie die aktuelle Familienpolitik als falsche Politik. Mehr

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