Familienbund der Katholiken: Keine Pöbeleien gegen Eltern!

Familienbund der KatholikenDer Landesvorsitzende des Familienbundes der Katholiken Bayern hat sich gegen bösartige verbale Pöbeleien gegen Eltern gewandt. Das angekündigte Betreuungsgeld bringe offensichtlich latenten Hass auf Eltern zum offenen Ausbruch. Dabei leisten Eltern allein 100 Milliarden Euro Kindesunterhalt pro Jahr.

Dr. Johannes Schroeter: „Wir verbitten uns pauschale Herabsetzungen und Entwürdigungen der Eltern. Sie leisten Großes für ihre Kinder und die ganze Gesellschaft.“ 100 Milliarden Euro Unterhaltsleistungen bringen die Eltern in Deutschland jährlich für ihre Kinder auf, zusätzlich zu ihren Steuerzahlungen und Sozialabgaben. Für ihre Kinder sind sie unersetzliche Bezugspersonen.

Der Landesvorsitzende reagierte damit auf diffamierende Behauptungen, dass das Betreuungsgeld nicht bei den Kindern ankommen werde und insbesondere in den Unterschichten „versoffen“ werde.

Schroeter: „Das Betreuungsgeld ist der Lohn für die elterliche Betreuungsleistung. Es gehört natürlich den Eltern. Es scheint das Vorstellungsvermögen mancher Zeitgenossen zu übersteigen, dass elterliche Erziehungsarbeit etwas wert ist.“ Die geplanten 150 Euro pro Monat entsprechen einem Stundenlohn von 21 Cent – für die Rund-um-die–Uhr-Versorgung von Kleinkindern mit täglicher Zuwendung und nächtlicher Rufbereitschaft an insgesamt 720 Stunden im Monat.

Als absurd bezeichnete Schroeter die Vorstellung von Berliner Lokalpolitikern, Kinder in Einrichtungen gesellschaftlich integrieren zu können, deren Eltern sie auf das massivste beschimpften und herabwürdigten.

Schroeter: „Gegen die Eltern läuft gar nichts.“

Quelle: familienbund-bayern.de

Kommentare

Kommentar schreiben