Deutschland in 40 Jahren – ein Land der Rentner

Hans Georg Weimar_pixelio.deJeder dritte Bundesbürger wird 2060 nach einer aktuellen Untersuchung des Statistischen Bundesamtes mindestens 65 Jahre alt sein, jeder Siebente sogar 80 Jahre oder älter. Für das deutsche Rentensystem eine fatale Entwicklung: Drei Beitragszahler müssen dann für zwei Rentner aufkommen. Die Zahl der Gesamtbevölkerung wird den Berechnungen zufolge von heute etwa 82 Millionen auf 65 bis 70 Millionen Menschen zurückgehen.

Die Zahl der Geburten wird bis 2060 stetig sinken, die Zahl der Sterbefälle bis Anfang der 2050er-Jahre dagegen ansteigen.Während im vergangenen Jahr das Geburtendefizit (Überschuß der Sterbefälle über die Geburten) bei 162.000 lag, wird es bis zum Jahre 2060 um das Dreifache gestiegen sein.
Heute sind etwa 50 Millionen Menschen im erwerbsfähigen Alter, in 40 Jahren werden es, je nach Ausmaß der Zuwanderung, zwischen 27 und 34 Prozent weniger sein, also nur noch etwa 35 Millionen. Der Altenquotient – die Zahl der Deutschen im Rentenalter je 100 Personen im Erwerbsalter – wird drastisch zunehmen: Auf 100 Personen zwischen 20 und 64 Jahren kommen heute 34 Rentner. 2030 werden es bereits über 50 sein. 2060 werden es dann, je nach Berechnungsvariante, 63 oder 67 sein.

Quelle: Statistisches Bundesamt Wiesbaden

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